Spart man wirklich auf Dauer wenn man den Stromanbieter wechselt?

... komplette Frage anzeigen

7 Antworten

Auf Dauer lohnt es sich, wenn Du jedes Jahr oder jedes 2. Jahr wechselst.

Durch die Vergleichsportale wird Dir die Arbeit des Wechsels abgenommen. Wichtig ist, dass Du Dir die Anbieter genau anguckst und deren AGB durchliest, bevor Du einen neuen Anbieter auswählst.

Wichtig ist z.B.

Mindestvertragslaufzeit 1 Jahr (ist besser als 2 Jahre)

Vertragsverlängerung nach 1 Jahr: je weniger Monate, desto besser

(d.h. wenn Du nicht zum Vertragsende des 1. Jahres gekündigt hast,
verlängert sich Dein Vertrag um 1 Monat, 3 Monate, 6 Monate oder sogar
um 1 Jahr; deshalb je kürzer, desto besser und flexibler bist Du, wenn
der Anbieter nach 1 Jahr die Preise sehr erhöht).

Kündigungsfrist alles unter oder gleich 3 Monate (also z. B. 2 Wochen oder 6 Wochen zum Monatsende)

monatliche Zahlung (meist per Lastschrift)

Höhe des monatlichen Abschlags verhandelbar (d. h. Du kannst den Abschlag entweder erhöhen oder aber verringern lassen)

kein Pakettarif

keine Vorauskasse

Preisgarantie mindestens 1 Jahr

Es ist ein wenig mühsam, aber was ist heutzutage nicht mehr mit Arbeit verbunden?

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

bein genauem nachrechnen - kwh +grundkosten - sind das meist nur mini differenzen im centbereich , da geht nur mehr schreibaufwand durch die republik . 

denn wer bleibt , ist nach 23 monaten altkunde und darf mal wegen verbesserung ein angebot bekommen- oft mit erfolg.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ein Anbieterwechsel lohnt sich immer! Warum mehr bezahlen wenn es auch günstiger geht. Wie du schon gemerkt hast, muss man nur Rechtzeitig kündigen.

Du kannst natürlich auch einen Vertrag über 2 Jahre schließen, dann sparst du zwar nicht mehr so viel wie mit den Bonuszahlungen aber trotzdem noch einiges.

Wenn du Tanken musst fährst du bestimmt auch nicht zu einer Tankstelle die 5 Cent teurer ist, also warum nicht beim Strom sparen?

Bei QIPU registrieren, hier kann ich dich auch werben, dann einen Vertrag über Check24/Verivox abschließen und du bekommst von QIPU nochmals ca. 20€ Cashback.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Wenn man richtig agiert, spart man, ja.

1. Wahl des richtigen Anbieters, siehe dazu die Antwort von Joshi2591

2. Beim Umzug gleich mal Sparmaßnahmen durchziehen!

Dazu aus eigener Erfahrung folgendes:

Durchweg nur noch LED-Glühlampen benutzen. Ja, Anschaffung kostet, aber unterm Strich rentiert es sich. Ich habe im Durchgangsraum Flur Bewegungsmelder an den Lampen...die gehen an wenn einer im Flur ist und gehen selber wieder aus! (Meine Kids "vergessen" gerne das Licht auszuschalten. Diese Bewegungsmelder gekauft bei Pearl.de

Im Wohnzimmer die ganzen Geräte auf 3 Stromleisten zusammen gesteckt. 1x die PC-Ecke, 1x die Medienecke (TV, Konsolen) und einmal der Rest. Die leisten haben extra Ausschalter. ZUSÄTZLICH zwischen Steckdose und Leiste manuelle Zeitschaltuhren gepackt, die dafür sorgen, dass nachts von-bis kein Strom fliesst auf der Leiste. Man vergisst ja gerne mal, die Leiste aus- und wieder anzuschalten...

Ach ja, ich habe am PC richtig hochwertige Boxen dran und lasse Musik über den PC laufen. Die (schon alte) Musikanlage habe ich entsorgt. Dito DVD-Player...DVD läuft am PC und über HDMI-Verbindung schauen wir es auf dem TV.

Im Schlafzimmer einen batteriebetriebenen Wecker gestellt. Da wird nur eine Stromquelle benötigt: für die Nachttischlampe.

In der Küche gabs das meiste:

Kühlschrank raus und ersetzt durch neues Gerät, das weniger verbraucht. Mit einem Verbrauchsmesser (kann man beim Stromanbieter bzw Energieberatungsstellen leihen) den Verbrauch des alten Geräts gemessen. Dann gründlich online gesucht nach Ersatz im gewünschten Preisrahmen, dabei auf Verbrauchswerte geschaut.

Den Backofen habe ich rausgeschmissen. Das Teil frisst 4000 Watt im Betrieb! Stattdessen habe ich eine Mikrowelle mit Grill- und Heissluftfunktion (Konvektomat) gekauft. Im Konvektomatbetrieb braucht sie 1800 Watt! Und ich habe es durchprobiert: Kuchen und Brot gebacken, Auflauf gemacht etc...alles wie aus dem alten Ofen. Nur Plätzchen backen geht nicht mehr. Blechkuchen mach ich jetzt en miniature in Pizzablechen im Konvektomaten.

Schon die Aufwärmfunktion ist günstiger: Der Ofen brauchte 5-8 Minuten zum Vorheizen, die Konvektomatfunktion der Mikro piepst nach 2-3 Minuten.

Ein neuer Backofen wäre auf mindestens 350-400 Euro gekommen plus Elektriker zum Anschluß an die Herddose. Die Mikro habe ich im gewünschten Edelstahllook für 160 Euro gekauft und die läuft über normale Steckdose. Ersparnis gut 50% im Vergleich zum Backofen!

Ok, ist nur was für kleine Haushalte, aber funzt besser als gedacht!

Generell habe ich viele elektrische Stehrumchen entsorgt! Ich habe "nur" noch die Mikrowelle, die Küchenmaschine, Allesschneider, Wasserkocher und Toaster sowie als "Luxus" eine Brotbackmaschine und ein Waffeleisen.

Auch hier alles auf einer Leiste zusammen gesteckt und mit Zeitschaltuhr versehen.

Beim Ersatz des Staubsaugers auf entsprechendes Modell geachtet.

Unterm Strich brauche ich jetzt deutlich weniger als früher, macht sich in der Jahresendabrechnung bemerkbar! Und dazu dann den für mich günstigsten Anbieter... wie gesagt, unterm Strich rentiert es sich.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Rosswurscht
16.02.2016, 11:18

Respekt, das nenn ich konsequent :-)

Das mit den LEDs hab ich auch durchgezogen. Einmal mit nem Hunderter zum IKEA (sind Osram oder Phillips zum halben Preis) und sofort sparen, 20 Birndl haste ja gleich beinand. Das summiert sich.

Meine Küche kommt morgen neu - mit den Geräten bin ich also am neusten Stand.

Auf nen Backofen würde ich aber nicht verzichten wollen. Ich mag keine Mikrowelle, den Luxus leiste ich mir ;-)

Ich sage, alles was einfach und ohne große Einschnitte umzusetzen ist sollte man machen.

Seit ich drauf schaue spar ich wirklich einiges an Geld - zusätzlich zu der Stromanbietergeschichte.

0

Dann rate ich dir aber dringendst, vorher genau den Anbieter zu durchleuchten und nach Erfahrungswerten über denjenigen im Internet Ausschau zu halten.

Ich habe schon sehr viel negatives gehört und gelesen wie z. B. den angekündigten Bonus nicht in die Abrechnung einfließen zu lassen.

Vllt. schaust du dich in den hier gegebenen Fragen und Antworten ein,mal um!

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Guten Morgen :-)

Es ist in der Tat so, dass man meist nur im ersten Jahr spart, weils da Boni, Gutschriften etc. gibt.

Ich habe gerade gewechselt, hab auch nen Verbrauch von 1500kwh. Ich spar mir jetzt bei Yello 150,-€. Nach nem Jahr bin ich wieder auf dem Niveau von meinem regionalen Anbieter.

Also hilft eigentlich nur, jedes Jahr wechseln oder zahlen. Ich mache das nicht nur beim Strom sondern auch beim Auto und so.

Heutzutage läuft das ja so unkompliziert ab, da setz ich mich einmal im Jahr ne Stunde hin und hab gleich ein paar Hunderter gespart :-)

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Kuestenflieger
16.02.2016, 09:58

wie sie bei dem miniverbrauch sparen möcht i wissen. da kostet 1 kwh nur 19 ct,brutto ?

0
Kommentar von JohnHarris
16.02.2016, 09:58

Du solltest aber niemals in Vorkasse treten und wenn du einen Vertrag mit Bonuszahlungen abschließen möchtest, schauen ob der auch nach einer Kündigung der ersten 12 Monate ausgezahlt wird.

0

Wenn du jedes Jahr einmal wechselst dann bekommst du jedes Jahr einen Bonus.Natürlich nur seriöse Anbieter zahlen Bonus aus.Das lohnt sich .Für ein paar Minuten Arbeit im Jahr 150 Euro oder mehr sparen wieso nicht .Wer nicht wechselt baruch sich nicht über steigende Strompreise wundern.Du sparst auch Stromkosten indem du LED Birnen in deiner Wohnung oder Haus gegen Glühbirnen oder Sparbirnen austauscht.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?