Spart man viel Geld , wenn man heiratet und Kinder bekommt ?

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13 Antworten

Man spart zwar Steuern, hat aber erhöhte Ausgaben durch die Kinder.

Als ich noch jung war, sagten die älteren, damals gab es noch Mark: „Wenn du verheiratet bist, ist die Mark nur noch die Hälfte wert und mit jedem Kind teilt sie sich noch einmal“.

Auf der anderen Seite können Kinder und später auch die Enkelkinder, ganz viel Liebe zurückgeben.
Somit ist das Geld immer gut angewendet.

LG Lazarius

Hallo! Sicher sparst Du da Geld - und brauchst die mehrfache Summe für die Kinder. 

Finanziell lohnen sich Kinder nicht, alles Gute.

Boah das war hart xD

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Ein Kind bis zum Ende einer Ausbildung zu bringen, kostet eine Mittelstandsfamilie bis zu 180 TSD €. (Einschließlich der Verdienstausfälle des betreuenden Ehegatten).

Wenn jemand keine berufliche Qualifikation hat und Hartz IV Empfänger ist, stellt sich die Situation anders dar. Da liegen die Transferleistungen zumeist über dem, was derjenige mit seinen Händen erwirtschaften könnte.

Was übrigens mit einer der Gründe ist, warum in der Unterschicht die Fertilitätsrate höher ist als in der Mittel- und der Oberschicht. (Was dann am Ende aber wieder überproportional viele Hilfen in Form von Jugendamt, Sozialpädagogik usw. usw. notwendig macht.)

Wie kommst Du darauf. Es wird doch sowohl von Politikern wie auch in den Medien seit Jahrzehnten  ständig einhellig betont, dass man was für Familien tun muss. Leider wird in Deutschland immer noch primär die Ehe und nicht das "Kinder haben" - und somit die kinderlose Ehe - vom Staat belohnt.

Keine gute Idee. Kinder kosten wesentlich mehr, als man Kindergeld bekommt.

Wenn man knapp kalkuliert, reicht das Kindergeld oder es bleibt sogar was für die Eltern übrig. 

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@barfussjim

leben auf sparflamme damit man den kinder das geld wegnimmt?

was  ist das für ein armseelige haltung am leben?

dann neidisch sein das andere gut leben?

versuche lieber duch leistung dein leben zu er-leben ? in dem nur nicht auf andere angewisen bist

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@barfussjim

Quark.

Wenn wenigstens einer der Partner relativ gut verdient kostet oft allein der Hort 400+ €

Kinder kosten:

- Platz sprich größere Wohnung

- essen

- Kleidung und Windeln.

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@dieLuka

Vom Pampersbomer ganz zu schweigen, den die meisten dann unbedingt haben müssen, weil ja ein Polo oder Golf nicht mehr reicht.

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@barfussjim: gehörst Du zu den Sozialschmarotzern, die auf Staatskosten leben und den Kindern nichts vergönnt sind, weil sie es sich nicht leisten können?

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Eher spart man durch Heirat und Kindersegen nicht.

Es gibt zig Untersuchungen, was Kinder bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres kosten.

Aus finanziellen Gründen solltest Du nicht heiraten und Kinder in die Welt setzen.

Ob man durch die Heirat sparen kann, hängt von den Gehältern ab. Arbeiten beide und bekommen annähernd das gleiche, sparen sie auch nichts.

Wer durch Kinder möchte um Geld zu sparen, sollte da noch mal drüber nachdenken.

Nein, das Gegenteil ist richtig.
Kinder sind in Deutschland Armutsrisiko Nr.1.

Die StKl III bedingt, das der/die Ehepartnerin StKl V annimmt, das ist mehr ein Fossil aus alten Zeiten.
Wenn beide arbeiten bringt das gar nichts.


Du irrst Natürlich bringt der Splittingtarif eine Steuerentlastung.

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@PatrickLassan

Das Verfahren ist, dass Ehepaare gemeinsam veranlagt werden.
Innerhalb dieses Verfahrens gibt es keine StKl III und V, sondern nur ein gemeinsames Einkommen (eher das was gewöhnlich StKl IV ist).

Das Splitting lohnt nur bei größere Einkommensunterschieden.

Was eben daran liegt, dass früher die Frauen Hausfrauen waren, ohne Einkommen und er den Ernährer der Famlilie stellte.
in Modell, daas heute nicht mehr so gebräuchlich ist.

Der Schwerpunkt hat sich mehr und mehr auf das s.g. Existenzminimum verlagert, das u.a. steuerfrei zu belassen ist.
Dem folgen die Pfändungsfreigrenzen, die Unterhaltstabellen, ds Wohngeld etc. pp.
Was zu bizarren bis verzerrten Wahrnehmungen führt, gerade weil beim Existenzminimum politische Willkür im Spiel ist.

Das ganze ist die Baustelle SGB I bis SGB XII, eine eher unendliche Geschichte.

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@soissesPDF

Ist ja frappierend, dass Ihr zwei mal ein wenig Kritik auch an diesem System hier äußert! Hochachtung!

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@666Phoenix

Wie das so ist, gibt nichts, was sich nicht verbessern ließe, oder.
Kritik, eher eine ein Hinweis auf die Entwicklung, für's bessere Verständnis.

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@666Phoenix

Ich werde nicht bestreiten, was es einst gab, mit GanztagsKita, Schule und Hort, gar Mindestlohn und Mindestrente, DDR genannt.

Es ist sicher kein Ruhmesblatt Bundesdeutscher Politik, wen man die Entwicklung des SGB (sind ja nicht ohne Grund SGB I bis XII) betrachtet und sich den Maßstab näher anschaut, der dem zu Grunde liegt.
Gleich gar nicht wenn man betrachtet, wer die Axt daran gelegt hat, die SPD,mit der Agenda 2010.

Was lehrt uns die Geschichte aus alledem?
Wo sozial draufsteht, ist noch lange nicht sozial drin.

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@soissesPDF

Für ähnliche Einkommen wurde doch meines wissens der Faktor bei IV/IV eingeführt.

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@dieLuka

Den gab es schon immer...
Nach außen gelten die StKl I, II, III, IV, V und VI, diese dienen nur dem "Inkasso", der Abführung der Lohn- und Einkommenssteuer an das Finanzamt.

Am Ende jedoch erklärt man seine EkSt und erhält seinen EkSt-Bescheid. Hier gibt es de facto nur 2 Steuerklassen, grob "Singles/Ehen".
Die "äußeren" StKl's beziehen sich nur auf Rechtszuweisungen, wie noch StKl II (Wittwer, Geschiedene), hier gelten u.a. geringere Steuerveranlagungen Witwer/Witwen oder Geschiedene wg. Unterhaltspflichten.

Bleiben für die hiesige Diskussion noch III/V oder IV/IV.
III/V stammt noch aus Zeiten der Hausfrauenehe, IV/IV gab es schon immer, wenn beide Einkommen ähnlich sind und steuertheoretisch das Splitting keinen Vorteil entfalten kann.

Verlassen wir den Blickwinkel der Steuer, so verbleibt der ursprungliche Ehebegriff, eine Wirtschaftsgemeinschaft.
Diese rechnet sich, oder rechnet sich eben nicht, das stellt man schon Jenseits der Romantik fest.
Mit Blick auf HartzIV, erweist sich die Ehe oder deren Pendant eheähnliche Gemeinschaft, als Pferdefuß.

Systemisch existiert das nicht alles im luftleeren Raum oder befindet sich auf Wolke 7, sondern auf dem kargen Boden von SGB I bis SGB XII (Renten sind SGB VI).
Die dortigen Leistungen verrechnet der Staat, wenn wir so wollen, auf seiner Einnahmeseite (den Steuern).
Kindergeld (SGB VIII), ist einerseits ein Recht der Eltern, anderseits eine Wahlmöglichkeit für Reiche, es wird innerhalb der steuerlichen Veranlagung berücksichtigt.
Ist die steuerliche Entlastung höher als das Kindergeld, werden Reiche die steuerliche Entlastung wählen, alle anderen werden das Recht auf Kindergeld bevorzugen.

Daher empfiehlt es sich, dass Existenzminimum zu betrachten, und nicht so sehr auf die Komplikationen aus SGB I bis XII und den steuerlichen Fragen Zeit zu verschwenden.
Dann wird es einfacher mit der Feststellung, das die Ehe eine Einstandsgemeinschaft ist und keinesfalls der segensreiche Ausgang, für die Befindlichkeiten des Alltages.

Selbsterklärend würden sich gravierende Änderungen ergeben, würde man das Existenzminimum würdiger berechnen, als das aktuell der Fall ist.
Dazu brauchte es nur den politischen Willen, den es jedoch nicht hat, bei CDU und SPD.

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Eher nicht, denn Kibder brauchen auch Geld

Am meisten Geld haben verheiratete ohne Kinder

Dann Singles,

Dann Familien mit Kindern

Dann Alleinerziehende

Und was ist mit Paaren ohne Kinder ?
Ich denke die sind mit Singles gleichzustellen.

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@M4rt1n022

Siehe meine Liste.

Die haben es besser als Singles.

Unverheiratet und verheiratet haben die den Vorteil des geteilten wohnraums und der reduzierten Lebensmittelkosten.

Mehr noch als nen Single in ner wg da ja nicht jeder ein Zimmer braucht.

Dazu kommen bei verheirateten die besseren Steuerklassen, Familienversicherungen usw.

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Es ist bezeichnend für das System, dass man solche Probleme offensichtlich  unter pekuniären Gesichtspunkten behandeln muss!

Welches System bitte? Hältst Du es für illegitim, die finanzielle Seite des Kinderkriegens zu behandeln? Welche Alternative schlägst Du vor?

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@manni94

Welches System bitte?

Ich hoffe, Du lebst nicht auf dem Mond!

Ich halte es nicht für illegitim,...!

In diesem sozialen und politischen System hier in der "bunten Republik" wird man ja gezwungen, an das Thema Familiegründen und Kinderkriegen zuallererst mit rein finanziellen Erwägungen heran zu gehen!

So wie alles hier mit Geld und in Preisen ausgedrückt werden kann!

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Nein, es kostet viel Geld...

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