Spart Leerlauf Sprit?

6 Antworten

Immer wenn Sie den Fuß vom Gas nehmen sparen Sie Sprit. Fahren Sie im Leerlauf braucht der Motor nur gerade soviel Sprit dass er läuft sowie wichtige Aggregate wie Lichtmaschine und Lenkhydraulik. Rollen Sie sehr langsam, braucht der Motor auch im Leerlauf viel Benzin pro 100 km, z.B. im Stau. Rollen Sie mit erheblicher Geschwindigkeit, z.B. 60-80 km/h so ist Ihr Verbrauch sehr gering, wohl so bei 1-2l/100km. Haben Sie Strecken mit erheblichem Gefälle, so können Sie den Gang drin lassen, die eingebaute Schubabschaltung sichert Ihnen dann 0,0 Verbrauch, denn die Kraftstoffzufuhr wird dann gesperrt. Der Motor dreht sich weiter weil er praktisch über die Räder angetrieben wird. Damit funktionieren auch Lichtmaschine und Lenkhydraulik weiter. Allerdings bremst diese Betriebsweise Ihre Fahrt. Es sei denn Sie haben ein Gfälle, und das Auto wird durch die Hangabtriebskraft weiter bewegt.

Viele Grüße

Ihr Sprit-Spar-Doc

St Georg oder St Michael :):),

ich schalte auch in den Leerlauf, wenn ich nicht abbremsen will.

Das ist mit "Segeln" oder auch "Gleiten" gemeint, lange Strecken ohne Antrieb zurückzulegen.

Hast Du z.B. 4 % Gefälle auf einer BAB, kannst Du je nach Verhältnis Gewicht-Luftwiderstand mit Tempo 80 bis 120 "segeln". Kilometerweit. Mit Schubabschaltung/Motorbremse wärst Du halt ca. 10-20 kmh langsamer.

Motor ganz aus solltest Du nur machen, wenn Du es - wie ich - in einer extra Fahrschule gelernt und geübt hast. Mit dem veränderten Verhalten von Lenkung und Bremse muss man zurechtkommen, sonst wirds (lebens)gefährlich!

A 7 oder A 71 sind gute Beispiele, auch die A5 hat lange Strecken zum "Gleiten".

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