Sparen für Hauskauf

3 Antworten

Hast du kein Vertrauen zu deinem Bankberater?

Ich würde die Hälfte des Betrages in einen Sparvertrag einzahlen der auf die 7 Jahre festgeschrieben wird. Die anderen 500 auf ein Tagesgeldkonto. Wobei, wenn ein bestimmter Betrag erreicht wäre, sagen wir mal 2500 Euro, du es auch längerfristig festlegst.

Es kommt darauf an, in welcher Gegend ihr wohnt und wie teuer die Grundstücke sind. Es wäre eine Überlegung, das man, sobald das Geld für das Baugrundstück beisammen ist, es bereits kauft. Das könnte dann bereits nach z.B. 3 Jahren euer Eigentum sein. Ihr könnt dann den Bau im Vorfeld besser planen, als wenn ihr euch die 80000 anspart und dann euch nach einem Grundstück umsehen müsst. Und die Planung des Hauses ist ja immer abhängig vom Grundstück.

Sozusagen wenn das Grundstück schon mal euch gehört, gibt euch das sowas wie einen zusätzlichen "Kick". Und bei der Finanzierung wird das Grundstück natürlich als Eigenkapital gerechnet.

Und was soll das mit dem "Ex Hartz 4"? Muss man das unbedingt betonen? Ich denke mal, es hat noch keiner geantwortet, weil viele denken: "was will den Hartz 4ler mit Bauen?".

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@janfred1401

...ist nach meiner Einschätzung schon wichtig, damit keiner den Rat gibt, sofort zu kaufen oder mit dem Bau zu beginnen!

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Ich würde in jedem Fall in einen Bausparvertrag sparen, weil - durch die günstige Zinslage - zur Zeit Tarife auf dem Markt sind, die extrem günstige Darlehenszinsen versprechen. Wie die Zinsen auf dem Baufinanzierungsmarkt später sind, weiß bekanntlich heute weder ein Bankberater noch ein Hellseher. Und da es fürs Sparen bei anderen Sparplänen auch nicht viel gibt, ist es dort, wo man sich die Rendite in Form eines später günstigen Darlehens sichert, gut aufgehoben.

Grundsätzlich hat ein Bausparvertrag keine feste Ansparphase. Wenn Sie schnell und viel einzahlen, bekommen Sie schneller das Darlehen, bei kleinen Beträgen dauert es länger oder die Bausparsumme muß kleiner sein. Für Sie als Selbständigen würde ich allerdings auf keinen Fall 1000 Euro auf den BSV einzahlen. Sie müßten ihn sonst bei Kapitalbedarf ganz oder teilweise kündigen und hätten Nachteile. Ich würde die "sicheren" 500 Euro auf einen BSV einzahlen und die variablen Beträge auf einem Tagesgeldkonto (vielleicht bei einer Direktbank mit besseren Sparzinsen) ansparen und von Zeit zu Zeit Beträge, die sicher nicht mehr gebraucht werden auf das Bausparkonto schieben. Oder - wenn sich einiges angesammelt hat und die Pläne klar sind - ggf. tatsächlich den Grundstückskauf damit realisieren.

Vorsparen für eine Immobilie ist "wie Finanzieren auf Probe". Hier kann man gut feststellen, was man dauerhaft weglegen kann und mit welcher späteren Finanzierungsrate man gut hinkommt - auch wenn die Geschäfte mal schlechter laufen, die Rate muß gezahlt werden.

Und von der Laufzeit der späteren Finanzierung ist auch daran zu denken, dass bis zum Ende des Arbeitslebens getilgt sein sollte.

Bei zwei Kindern könnte auch Wohnriester interessant sein. Dazu braucht es einen soliden Bankberater.

Gutes Gelingen, Sie sind auf der richtigen Spur!

Hallo und danke für die bisherigen Antworten!

Ich muss vorab kurz auf das Kommentar von janfred1401 eingehen. Ich denke dass es wichtig war dass mit zu erwähnen weil sonst jemand meinen könnte "Wie willst du von ca. 2700€ Netto bei einer 4 köpfigen Familie noch 500€ sparen, das ist ja schon so wenig" Das Stimmt so auch. Auch wenn ich meiner Zeit als ALG II Empfänger kaum gutes abgewinnen kann, hat sie mich den Umgang mit Geld gelehrt... diese Eigenschaft wurde mir nicht unbedingt in die Wiege gelegt ;)

Ich muss dem noch hinzufügen, dass ich davon ausgehe in 7 Jahren ca. 84000 ohne Zinsen bzw. ca. 90.000€ mit Zinsen gespart haben sollte. Ich bin nicht sicher ob ich bei einem Bausparvertrag oder eben durch Wohnriester Geschichten besser komme als durch den "höheren" Zinssatz bei einem Tagesgeldkonto bei einer DIrektbank aber das wäre jetzt mal so mein Richtwert.

Ich stelle mir desweiteren vor dass ich wahrscheinlich ca. einen nochmal so hohen Kredit relativ problemlos bekommen könnte wenn es denn soweit ist... sprich wir reden von 180.000€.. Wir planen ins Havelland zu ziehen. Ich denke nicht dass ich mit 180.000€ ein Grundstück kaufen und mein Traumhaus bauen kann.. ganz zu schweigen von den Nebenkosten. Ich denke weiter dass es aber realistisch ist ein "gebrauchtes" gutes Haus zu bekommen dass in etwa dem entspricht was wir uns wünschen. Unsere Ansprüche sind nicht exorbitant hoch. Wie ist das bei so einem Sparvertrag (ob nun bei der Bank oder der BSV) wenn ich mal nicht einzahlen kann oder will. Kann ich da problemlos was "hinten dran hängen" ? Oder steigt mir da jemand aus Dach?

Interessieren würden mich auch Ihre Beweggründe eher zu einer Kombination aus BSV und Tagesgeldkonto zu raten? Warum nicht alles aufs TGK?

"Finanzieren auf Probe" ist erstmal gut gesagt aber ich hoffe doch nicht dass ich später einen so hohen Kredit brauchen werde dass ich 1000€ plus meine jetzige Miete (knapp 700€ Warm) zur Tilgung benötigen werde.. dachte da eher so an ca. 600€ zur Tilgung plus Hausnebenkosten sprich ca. 1000€.. das entspräche etwa auch der Miethöhe für eine Wohnung und entsprechende Umgebung die uns gefallen würde. Würde natürlich dann in 7 Jahren gern anfangen wollen nach meinem finanziell möglichem Standart zu leben. Möglich sind diese für mich recht hohen Sparraten ja nur weil wir bereit wären weitere 7 Jahre komplett auf jeden Luxus zu verzichten (kein Auto, kein Auslandsurlaub etc.)

Da wir beide knapp unter 30 sind dachten wir dann an einen Kredit mit einer Laufzeit von 20 Jahren bei Abzahlung wären wir dann etwa Mitte 50. Passt. Habe gehört dass das, mit einer Bausparkasse nicht möglich wäre, weil die ihr Geld schneller zurück haben wollen (wenn auch zu einem günstigerem Zinssatz).. Und wenn ich "nur" die Hälfte meines Sparpotenzials zur BSV bringe, bekomme ich evtl garkeinen Kredit in der benötigten Höhe, oder?

Nehmen wir an ich zahle 500€ Im Monat in einen BSV und im Schnitt 500€ auf ein TGK dann liegen, Zinsen mal außen vor jeweils ca. 42.000€ bei beiden. Wer gibt mir nun einen möglichst günstigen zusätzlichen Kredit von ca. 90.000€ den ich in ca. 20 Jahren tilgen kann?

Fragen über fragen. Meine Frau sagte "Im Strumpf sparen wir zu Omas Zeiten wäre sicher die einfachste Lösung" ... aber wahrscheinlich nicht die sinnvollste :)

Wenn du nach 7 Jahren tatsächlich den Betrag von 80.000 angespart hast, dann kannst du das auch belegen. Damit hast du natürlich beste Karten um mit der Bank über die Finanzierung und Konditionen zu reden. Das ihr auch beim Eigentumerwerb "auf dem Teppich" bleibt, da ihr einen Gebrauchtkauf erwägt, spricht auch für euch.

Zum Ansparen: auf einem Tagesgeldkonto mehr als sagen wir mal 10000 euro zu haben macht keinen Sinn. Der Sinn des Tagesgeldkonto ist lediglich, das Reserven für den Notfall noch ein wenig verzinst wird. Es sollte nur soviel Geld darauf sein, um für einen Notfal einige Monate finanzielle Reserven zu haben, an die man problemlos Zugriff hat. Ab dem Betrag dann längerfristig festgelegt bringt es erst mehr Zinsen.

Beim Abtrag muss man sich auch nicht auf eine Art festlegen. Ich habe vor drei Jahren ein Hypothekendarlehen aufgenommen. Zwei Drittel auf 10 Jahre fest und ein drittel ohne Zinsbindung ( z.Zt. 1,8% ). Mit dem Abtrag auf jeden Fall unter deinen Möglichkeiten bleiben, und sich aber eine Recht auf Sondertilgungen einräumen lassen.

Wenn deine Ansparpläne umgesetzt werden, werden die Banken an dir einen verlässlichen Kunden haben. Du solltest aber deshalb ruhig aber selbstbewusst auch auf gute Konditionen bestehen.

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