Spanungsverfahren Honen

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3 Antworten

Beim Honen von Zylindern wird eine sich drehende Hon-Ahle in den Zylinder hoch und runter bewegt. Dadurch entsteht ein Kreuzschliff auf der Oberfläche der Zylinderbohrung. Mit Hilfe des Kreuzschliffes wird Schmiermittel (Öl oder Fett) besser verteilt, wenn ein Bolzen oder Kolben durch die Zylinderbohrung gleiten muss.

Die Bohrung an sich, sollte natürlich bereits im groben vorgebohrt und ggf. gerieben sein. Das Hohnen ist einfach nur dafür da, um die Oberfläche zu bearbeiten und somit den Reibwiderstand zu verringern.

Wenn du "Honahle" bei Google-Bilder suchst, kannst du dir die Dinger mal anschauen. Ansonsten frag beim nächsten metallverarbeitenden Betrieb an, ob du dort weitere Infomaterialien bekommen kannst. Betriebe beißen nicht ^^

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Ein Vortrag über Honen? Schön!

Honen wird nicht nur bei Zylindern eingesetzt sondern auch für hochwertige Bohrungen im Industriebereich. Zahnräder, Hydraulik-Teile, oder 'einfache' Passungen wie H7, H6, H5 im algemeinen Maschinenbau.

Honen ist oft das Beste wenn es ankommt auf: - Maßgenauigkeit: bis zu 0,001 mm und weniger! - Oberflächengüte: Ra 0,1 und besser - Formgenauigkeit (Geradheid,Rundheit,Zylindrizität)

Und Honen ist (abhängig des Werkstückes) billiger als Innenschleifen, Reiben, Koordinatenschleifen, Erodieren, Bohren und sogar als Drehen!

Mehr Informationen über Honen gibt es auf www.verspaningstechniek.nl/Honen

Großes Vorteil is das man auch gehärtete Stähle bearbeiten kann mit Honen. Sonderwerkstoffe wie Glas, Keramik und Wolframkarbid sind auch kein Problem.

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Honen ist Feinabtrag durch maschinelles schleifen . Maschinenbetten , Zylinder und Kurbelwellenlager !

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