Spannung im Stromkreis überall gleich?

3 Antworten

Ne, die Spannung fällt an jedem Verbraucher ab.. wenn du also die Spannung vor- und nach dem Widerstand misst, bekommst du zwei unterschiedliche Werte heraus. Die Differenz der beiden Werte ist die Spannung die an dem jeweiligen Verbraucher bzw. Widerstand abfällt. Und die Stromstärke ist nur in einer Reihenschaltung gleich, in einer Parallelschaltung verteilt sich auch dieser auf die einzelnen "Reihenschaltungen".

Wie kann das dann funktionieren, wenn ich gesamten Stromkreis aber immer die gleiche Ladung pro Zeiteinheit transportiert wird ??

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@spcial

Naja.. doch kein so großer Quatsch.. was ist denn die Ladung pro Zeiteinheit? Das ist die Stromstärke.. die ist auch in dem ganzen Stromkreis gleich. Die Stromstärke berechnet sich durch Spannung / Widerstand. Die Spannung nach einem Widerstand nimmt ab, jedoch auch der Widerstand, da für die restliche Reihenschaltung der Widerstand nicht mehr betrachtet wird.

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@spcial

Die elektirsche Ladung Q pro Zeiteinheit t ist nicht gleich Stromstärke I. Ladung selbst setzt sich nämlich aus Stromstärke I mal Zeit t zusammen. Q = I mal t Nun sollte klar werden das der Begriff Ladung pro Zeiteinheit kein Sinn macht, das wäre dann I mal t mal t

Also transportierst du in einer Paralellschaltung auch nicht im ganzen Stromkreis die gleiche Ladung. Wenn dies doch der Fall ist, wirst du warscheinlich den Strom bevor er sich aufgeteilt hat und nachdem er sich wieder zusammengeschlossen hat gemessen haben, wo er ja wieder genau gleich ist.

Definiere also gesamten Stromkreis

Ist schon ein Weilchen her dieses Thema, falls ich also auch falsch liegen sollte, soll mich ein Experte korrigieren :D

Gruss MightyM1994

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@MightyM1994

Nicht ganz richtig. I = Q / T... also ist die Stromstärke sehr wohl die Ladung durch Zeit. Und wenn man die Formel nach Q umstellt, bekommt man Q = T * I raus ;-) Dass die Stromstärke in einer Parallelschaltung auf die einzelnen Stränge aufgeteilt wird, habe ich ebenfalls erwähnt. Von daher hast du nicht wirklich was neues gesagt. Aber dennoch eine gute Zusammenfassung... das es für die Erläuterung sinnvoller gewesen wäre den gesamten Stromkreis zu definieren, das stimmt allerdings wider :)

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Hallo, du kannst eine Spannung immer nur zwischen 2 Punkten messen, also parallel zum Widerstand in diesem Falle. Hier fällt ja die gesamte Spannung der Spannungsquelle ab, so es der einzige "Verbraucher" in der Schaltung ist. Voltmeter werden also immer parallel zu einem Verbraucher geschaltet, oder zur Quelle. Amperemeter werden in Reihe geschaltet. Das kannst du vor dem Widerstand einfügen, oder danach!

Ergänzung: Spannungen misst man mit dem Voltmeter, Ströme misst man mit dem Amperemeter. Sien 2 Widerstände in Reihe (hintereinander) geschaltet, so fallen an den beiden Widerständen verschiedene Spannungen ab, so sie (die Widerstände) nicht gleich groß sind. Die Summe der Spannungen an den Verbrauchern kann aber nicht größer als die angelegte Spannung der Spannungsquelle sein (Maschenregel, 2. Kirchhoff'sche Gesetz). Bei verschieden großen Widerständen teilen sich die Spannungen entsprechend der Spannungsteilerregel auf: U1/Uges = R1/(R1 + R2). Oder auch U1/U2 = R1/R2. Das gilt bei Serienschaltung und lässt sich mit dem Ohm'schen Gesetz (R = U/I) leicht nachrechnen!

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@appletman

Sorry, es muss in der 2. Zeile 'Sind' heißen, der Server der Seite ist mittendrin abgeschmiert!!!

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1 Wenn du eine Serieschaltung hast, ist der Strom überall gleich und die Spannung aufgeteilt. Bei einer Paralellschaltung ist dies umgekehrt.

2 Weil man dan einen Kurzschluss hätte

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