Spaltöffnungen bei verschiedenen Pflanzenarten?

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2 Antworten

Nur Schwimmpflanzen haben die Spaltöffnungen ausschließlich oben, damit sie Gase aufnehmen und abgeben können ( geht unter Wasser schlecht). Wegen der (besseren) Gasaufnahme haben auch viele Hygrophyten nach außen gestülpte Spaltöffnungen.

Könntest du das eventuell näher erklären? Inwiefern verbessert eine nach außen gestülpte Spaltöffnung die Gasaufnahme?

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@Glycin94

Weil dadurch die Luft besser hinkommen kann. Im Gegensatz dazu gibt es ja auch Pflanzen, die in trockenen Regionen leben und die haben ihre Spaltöffnungen nach innen eingewölbt, eben damit wenige Luft hinkommen kann.

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@Bille2000

Ah, jetzt ergibt alles einen Sinn. Da die Hygrophyten stetig damit kämpfen, überhaupt zu transpirieren, bewirkt eine solche hervorgehobene Spaltöffnung, dass durch den Wind der Wasserdampf schneller wegtransportiert wird. DANKE !

Inwiefern spielen da aber Haare eine Rolle, bei Trockenpflanzen? Diese Haare sitzen oftmals in den Spaltöffnungen. Eventuell um Wasser gleich kondensieren zu lassen, um so wenig wie möglich zu verlieren?

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@Glycin94

Ja, richtig.

An den Häärchen kondensiert das abgegebene Wasser und es kommt zur Kühlung der Pflanze, so daß wiederum mehr Wasser aufgenommen werden kann.

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@Bille2000

Noch eine letzte Frage, da du dich ja so gut auskennst ;)

Undzwar hatte ich gelesen, dass bei Trockenpflanzen entweder ein großes oder kleines Schwammgewebe vorkommt, wobei letzteres mir recht unlogisch vorkommt, da sie ja soviel H20 speichern sollten, wie es können? .

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Es gibt Trockenpflanzen ( Skleropyllen = hartblättrig / blattlos), die als Anpassung ein verkleinertes Schwammgewebe haben, dies ist zugunsten des Palisadengewebes und der Leit- u. Festigungselemente. Die Außenwand ist bei diesen Pflanzen häufig verdickt und die Cutikula mit Wachs, Harz oder auch Kalk überzogen. Die Blätter sind oft eingerollt oder gefaltet oder stellen sich senkrecht zur Sonne. Es gibt da auch Pflanzen, die nur in den "Feuchtzeiten" überhaupt Blätter ausbilden, die haben dann meist einen korkigen Stamm.

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