Spätfolge Allergie?

...komplette Frage anzeigen Mein Schatz... - (Medizin, Tiere, Hund)

5 Antworten

Wenn es wirklich eine so starke Allergie ist solltest du in Betracht ziehen ein gutes Zuhause zu suchen.

Je nach dem kann eine Allergie auch zur Erstickung führen und ich glaube damit wäre wieder dir noch dem Hund geholfen nur weil du ihn nicht abgeben wolltest.

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Kommentar von sabkross
25.10.2016, 08:04

Danke für die Antwort.
Ich würde es jetzt "noch" nicht als extrem bezeichnen.
Wer weis, vielleicht rede ich es mir auch etwas schön.

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Die Geschichte mit der Allergie ist die, ob du damit leben kannst, oder der Leidensdruck zu hoch ist, dass du das nicht aushalten kannst. 

Ich habe z.B.eine Katzenallergie, halte aber seit fast 40 Jahren trotzdem Katzen. Ich habe mich vor 25 Jahren desensibilisieren lassen, da ist es ein bisschen besser geworden. Neu hinzukommende Katzen verursachen aber weiterhin allergische Reaktionen. Allerdings gewöhnt sich der Körper mit der Zeit dran und die Symptome werden wesentlich geringer. Ich habe allergische Symptome die Katzen betreffend eigentlich nur, wenn ich sie kämme. Das könnte theoretisch jemand anderer machen, aber dann würde das bei uns keiner machen, also mache ich das. Nach dem Kämmen der Katzen muss ich mir gründlich Hände und Gesicht waschen, gegebenenfalls duschen, dass die Allergene wieder von mir weg sind, dann geht es wieder. Auch habe ich Allergietabletten, die ich im Extremfall nehmen kann (ich bin noch gegen zig andere Sachen allergisch, daher brauche ich die sowieso).

Wenn das mein Wuffi wäre, den würde ich nicht mehr hergeben ;o) . Das musst du eben selber entscheiden.

Beobachte doch mal, wann es mit dem Hund schlimmer ist, wann besser. Vielleicht kann den Teil, wo es schlimmer ist, jemand anderer in deiner Familie übernehmen, eben gerade das bürsten z.B. - Täglich saugen, damit nicht so viele Haare herumfliegen, mehrmals täglich lüften... . 

Folgen kann eine unbehandelte Allergie natürlich haben. Bei manchen Leuten entsteht dann irgendwann ein Asthma, daher solltest du auf jeden Fall dafür sorgen, dass du mindestens Allergietabletten nimmst, wenn die Symptome kommen, und evtl. eine Desensibilisierung machen (das geht über 3 Jahre und macht der Hautarzt, HNO oder jeder Arzt mit Fachgebiet Allergologie.

Alles Gute für dich und den Wuff!

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Kommentar von sabkross
25.10.2016, 12:39

Danke für deine Antwort.
Es freut mich zu hören, dass es auch "so" gehen kann.
Natürlich werde (sofern es mein Wuff ist) ich dann einige Maßnahmen durchführen (lassen) bevor es tatsächlich zu einer Entscheidung kommen muss.
Aber erstmal warten, was der Arzt spricht.
Danke erstmal für die Beratung. :)

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Was heißt, dass deine Allergiewerte erhöht sind, auf was beziehst du dich? Gesamt IgE oder spezifisch? Im Bezug zu welchem Zeitpunkt?

Wenn du dem Allergen konstant ausgesetzt bist kann sich Asthma und / oder Neurodermitis entwickeln.

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Kommentar von sabkross
25.10.2016, 08:02

Guten Morgen.
Mein gesamt IgE ist erhöht.
Ich habe durch den Hausarzt testen lassen, da ich schon seit ca 1 Jahr Beschwerden habe, die sich eben intensivieren.
Ich selber würde die Beschwerden nicht als "extrem" beschreiben.
Ich könnte damit schon leben.
Wenn es wirklich mein Hund sein sollte denke das ich es mit täglich 2-3 mal saugen und wenig Körper Kontakt "aushalten" könnte.

Was meinst du mit "in Bezug zu welchem Zeitpunkt"?

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Kommentar von Schnuppi3000
25.10.2016, 18:54

Realistisch. Weil die Literatur zu dem Thema (Hyposensibilisierung bei ständiger Allergenexposition) und meine Patienten dagegen sprechen.

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Im schlimmsten Fall der Tod.

Wenn es wirklich am Hund liegt musst du ihn wohl leider, so schwer das auch ist, abgeben.

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Hi sabkross,

eine wirklich qualifizierte Antwort wird dir nur ein Arzt geben können. In deinem Fall scheint ja noch nicht abschließend geklärt zu sein, ob deine erhöhten IgE Werte von einer Hundeallergie herrühren. Genausogut kann es irgendein anderer Stoff sein, der dein Immunsystem zum überreagieren bringt (Hausstaub, Nahrungsmittel, etc.).

Wenn dein Hausarzt der richtige Ansprechpartner ist, dann bitte ihn darum, einen spezifischeren Allergietest zu machen. Sollte er das nicht durchführen können, kann dir ein Allergologe weiterhelfen, denn ob du allergisch auf deinen Hund reagierst, kann man definitiv feststellen lassen.

Falls dem so wäre, musst du mit dem Arzt besprechen, wie er die Situation einschätzt. Wenn man sich als Allergiker dem Übeltäter-Allergen ständig aussetzt, kann das gesundheitliche Folgen haben. Asthma, Hautausschlag, chronisch entzündete Schleimhäute und soweiter und sofort. Meistens ist es nicht damit getan sich selbst mit Allergietabletten aus der Apotheke zu behandeln (mal ganz zu schweigen davon, dass es generell fragwürdig ist sich selbst zu medikamentieren, wenn wir von einem langen Zeitraum sprechen).

Es ist anhand von Studien u.a. der Berliner Charité, belegt worden, dass ca. 90% der Allergiker nicht auf den Speichel oder die Haare von Hunden und Katzen reagieren, sondern auf ein bestimmtes Allerge, das im Talg der Tiere enthalten ist.

Die Talgdrüsen produzieren Fett an der Haarwurzel, das sich logischerweise auf den Haaren verteilt und schwupps: So entsteht der Mythos, dass man auf die Haare allergisch reagiert. Ist allerdings nur bedingt der Fall.

Täglich saugen würde also vielleicht eine Verbesserung bringen, das Problem allerdings nicht lösen.

Sprich mit einem Allergologen darüber. Er kann dir sagen, ob eine Desensibilisierung eine Möglichkeit ist, ob/welche Medikamente es gibt, die du ohne Nebenwirkungen über einen längeren Zeitraum einnehmen könntest und vor allen Dingen: ob deine Allergiebeschwerden überhaupt auf deinen Hund zurückzuführen sind.

LG, Laura

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Kommentar von sabkross
25.10.2016, 12:37

Hallo, Danke für deine Antwort.
Ja, es wurde bereits ein Termin beim Facharzt vereinbart um die Allergie zu spezifizieren.
Im Endeffekt muss und werde ich den Termin so wie so abwarten müssen.

Erst mal herzlichen Dank für deine Antwort.

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