Soziologiestudium - und dann?

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3 Antworten

1.: Ist je nach Uni unterschiedlich - ein NC bezeichnet immer die schlechteste Abinote der beim letzten Mal zugelassenen Kandidaten, und die variiert natürlich über die verschiedenen Unis hinweg.

2.: Auf jeden Fall viel mehr als Taxifahren. Die Jobchancen von Absolventen geistes- und sozialwissenschaftlicher Fächer sind nur im Vergleich zu denen von Studenten anderer Fächer schlecht, insgesamt haben Akademiker egal welcher Fachrichtung bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt als Nichtakademiker. Genauere Informationen kannst Du z. B. vom Arbeitsamt erhalten.

In den anderen Antworten steht ja schon das wichtigste, aber ich möchte noch einen Tipp ergänzen. Schau dich doch mal um auf verschiedenen Uniseiten um. Die geben dort auch jeweils an, was man mit einem bestimmten Studiengang später machen kann. Außerdem steht dort auch mehr zu den verschiedenen Inhalten. Gerade bei Soziologie sind die Inhalte von Uni zu Uni sehr verschieden. Dort kannst du dann auch die genauen NCs finden (die schwanken zwischen 1,8 bis 2,1 in beliebten Städten wie Berlin bis zu gar keiner in manchen ostdeutschen Städten). Ich habe früher mit dem Gedanken gespielt, Soziologie zu studieren, um später in die Richtung Marktforschung zu gehen, aber da gibt es noch so viel mehr Möglichkeiten.

Wichtig ist bei Soziologie eben, dass man weiß was man will. Man sollte sich auf eine bestimmte Richtung spezialisieren - selbst wenn man später im Unibetrieb bleiben will oder in die Forschung geht.

Dabei muss man übrigens schon bei der Auswahl der Uni darauf achten was einen interessiert, weil jedes Institut sein eigenes Leitbild und unterschiedliche Arbeitsschwerpunkte hat.

Wenn dich gesellschaftlicher Wandel interessiert, dann kannst du dich z.B. an Themen wie Demographie, Sozialstrukturanalyse, Organisationssoziologie, soziale Netzwerke oder Lebenslaufforschung

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