Sozialwissenschaften theoretisch?

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5 Antworten

Hallo, ALLE wissenschaftlichen Studiengänge sind sehr theorielastig. Da machen die Sozialwissenschaften keine Ausnahme. Viel lesen muss man in jedem Studium. Eigentümliche Varianten der deutschen Sprache? Nein, das ist hier nicht der Fall. Eventuell schon, wenn man es mit den Naturwissenschaften oder Sportwissenschaften vergleicht.

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Kommentar von dompfeifer
13.06.2011, 23:02

Protest! Die Sprache der Naturwissenschaftler ist weitaus eigentümlicher als die Sprache der Sozialwissenschaftler. Als Einschlaflektüre bevorzugt mancher Stressgeplagte die sozialwissenschaftliche Lyrik von Robert Jungk, weil ihm schon die epischen Passagen des Alten Testamentes zu anstrengend erscheinen. Aber wer liest schon kernphysikalische Forschungsberichte zur Entspannung? Wer das jetzt als Hommage an die herrschende Sozialwissenschaften verstanden hat, hat mich (der u.a. auch gelernter Sozialwissenschaftler ist) gründlich missverstanden.

Dessen ungeachtet stimme ich Dir grundsätzlich zu.

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Wissenschaften schaffen Wissen. Dazu benötigen sie die Theorie. Wie sonst sollte es gelingen?

Eindruck will jede Wissenschaft machen und muss sie wohl auch. Es geht unter andrem um Fleischtöpfe welche zunächst mal erobert und dann erhalten bzw erweitert werden wollen. Bei den Sozialwissenschaften und anderen sogenannten Orchideenfächern geht es oft nur noch ums nackte Überleben. Was ich bedaure. Denn es schadet durchaus nicht sich ein wenig Gedanken zu machen über das Leben, das Zusammenleben in dem Fall.

Was die Sprache angeht: Dass was teilweise im Netz als deutsche Sprache anzutreffen ist erscheint mir viel schlimmer. In den Wissenschaften darf ich immerhin noch Sätze aus mehr als fünf Worten lesen. Oft genug sogar mit Nebensätzen. Dass Fachbegriffe vorkommen gehört wohl zu jedem Fach. Egal ob es studiert werden muss oder nicht. Um es mal so auszudrücken.

Und was heißt theorielastig? Es sind nun mal keine Handwerke, Gewerke. Naturwissenschaften haben auch einen großen Theoriebereich.

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Andersrum: In welchem Studium den nicht?

Der eventuelle Unterschied zu naturwissenschaftlichen Fächern besteht allenfalls darin, dass Soziologie, Politologie u.ä. Kram eine eher schwache wissenschaftlichen Basis haben und eh aus mehr oder weniger fremdwortlastigen Gelaber bestehen...

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Kommentar von dompfeifer
13.06.2011, 23:08

Soziologie ist die Übersetzung des Biertisch-Palvers in eine scheinhafte Gelehrtensprache, bierernst, aber gewöhnlich ohne Bier. Ich bin u.a. auch gelernter Soziologe. Gastronom war ich auch einmal, Kneipengänger auch.

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Ja, das kann ich durchaus so bestätigen, liegt aber auch in der Natur der Sache ;-)

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Stimmt! 5 Jahre theoretisches Gelabber! Aber notwendig! Das ist einfach so! Wie willst das denn sonst bewältigen? Sind Wissenschaften mit tausenden Fachbegriffen. Grundsachverhalte werden theoretisch gewonnen und nicht im Sandkasten. Mathematik der allerhöchsten Form gehört auch dazu, die Stochastik. Bist ja dann wie ein Diplomingenieur in Sachen Soziales, Politik und Psychologie. Da haste dann echt was drauf auf diesen Gebieten.

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