Sozialwissenschaften 8.Klase

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1 Antwort

Wenn die Willenserklärung nur zu einem Vorteil des Minderjährigen führt, braucht für die Wirksamkeit der Willenserklärung eine Einwilligung des gesetzlichen Vertreters (Eltern).

Beispiel: Die Großeltern schenken dem Enkel 5 Euro, der Enkel nimmt die Schenkung an.

Nach der Rechtsprechung gilt dies auch für neutrale Rechtsgeschäfte:

Beispiel: Ein Minderjähriger tauscht 5 x 1 Euro gegen 1 x 5 Euro.

Dagegen kommt es auf die Einwilligung an, wenn das Rechtsgeschäft zu einer Verpflichtung führt:

Beispiel: Der Minderjährige schließt einen Kaufvertrag ab, in dem er sich zur Zahlung eines Kaufpreises verpflichtet.

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