Sozialstunden durch unentschuldigte fehltage trotz Psychischer Erkrankungung?

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5 Antworten

Du kannst gegen jede Ordnungsmaßnahme (Sozialstunden) und jedes Bußgeld Widerspruch einlegen. So wie das jeder Verkehrssünder kann, wenn er glaubt zu Unrecht mit einer Strafe belegt worden zu sein. Vermutlich ist in Deinem Fall eine professionelle rechtliche Beratung sinnvoll.

Auch wenn das nachfolgende Video nicht speziell für Leute wie Dich gemacht ist, hilft es Dir vielleicht zu verstehen, dass Du vor rechtlichen Auseinandersetzungen keine Angst haben musst, sondern mit Selbstbewusstsein in die Situation gehen kannst.

Gruß Matti

Sorry, das ist das falsche Video. Ich wollte ein anderes verlinken; habs verwechselt. Leider finde ich das im Moment nicht. Das Video oben hilft Dir nicht wirklich.

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@Sasomeow

Es passt zwar nicht ganz zu Deiner Frage, aber wenn man sich in einer rechtlichen Auseinandersetzung mit der Schule befindet, ist es hilfreich zu erfahren, wie es in anderen Fällen gelaufen ist. Gerade habe ich den aktuellen Newsletter der Freilerner bekommen. Freilerner sind jene Menschen, die sich trotz Schulpflicht, der Institution entziehen und deshalb immer wieder mit dem Gesetz in Konflikt geraten.

Schau Dir mal die Beiträge unter der Ünerschrift »Aktuelle juristische Entwicklung« an. In dem Rundbrief von Bertrand Stern, einem Philosophen der sich sehr für freie Bildung einsetzt, ist von zwei Bußgeldverfahren die Rede, wo zum ersten Mal in Deutschland zugunsten der Eltern entschieden wurde und kein Bußgeld verhängt wurde. Alle anderen Beiträge, auch die des Rechtsanwaltes A. Vogt, habe ich selbst noch nicht gelesen; wie gesagt: Der Newsletter ist brand neu.

http://us11.campaign-archive2.com/?u=c448e03a66a75e76d62eba794&id=b5fa85a466&e=a44ff58f54

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Ich danke Dir für den Stern.

Gruß Ma

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Ich bin in den gleichen Situation gewesen, als ich auf meiner vorherigen Schule war. Auf der neuen habe ich mich mit Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen abgesichert.

Ich hatte 223 unentschuldigte Fehlstunden, was ein Bußgeld in Höhe von 2230€ ausgemacht hätte.

Wie viele Sozialstunden das wären weiß ich nicht, allerdings sind das 10€ je Fehlstunden, bei dir dann 600€.

Ich hatte Glück, die Sache verlief im Sande.

Du wirst wohl um die Sozialstunden nicht herum kommen, selbst schuld, hättest deine Therapie nicht abbrechen sollen und dich Krank schreiben lassen.

Hoffe du hast daraus etwas für die Zukunft gelernt.

Die Therapie war vor 3 jahren... Die hat also Nichtsmehr mit der heutigen Situation zu tun

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dann hättest du wieder hin gehen müssen, als du gemerkt hast, dass es dir wieder schlechter geht.

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Du wolltest ein FSJ machen, aber ein paar Sozialstunden überfordern dich? Sorry, ich will dich wirklich nicht angreifen, aber wach endlich auf!

Du kannst dich nicht dein Leben lang hinter deiner Krankheit verstecken!

Wenn du wirklich vor Panik und Erschöpfung nicht mehr aus dem Haus kannst, gehörst du in die Klinik. Direkt. Als Notfall. Dort musst du auch keine Sozialstunden ableisten.

Wenn es nicht sooooo schlimm ist, gehörst du in die Schule. Und musst dich den Konsequenzen stellen, wenn du nicht hingehst. Auch wenn es unangenehm ist.

Es ist dein Leben, und du kannst nicht ewig erwarten, dass andere für dich die Verantwortung übernehmen. Nicht deine Mutter, nicht die Schule, nicht dein Psychologe und auch nicht das Gericht.

Du hast Mist gebaut, und du kannst die Sache wieder in Ordnung bringen! Sieh es als Chance, zur Abwechslung mal NICHT wegzulaufen und etwas bis zum Ende durchzustehen...

Es ist echt schade zu sehen das manche keinerlei Ahnung haben,  Vorurteile stellen und keinen große Hilfe sind. 

Mehr möchte ich da eigentlich nicht zu sagen, da es wohl keinen Sinn hätte.

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Du musst unbedingt zum Arzt. War in der selben Situation. Dein Hausarzt kann dich auch krankschreiben. Am besten du machst aber ein Ärztliches Gutachten wo deine Arbeitsfähigkeit ect. getestet und festgestellt wird.

Du bzw. deine Mutter kann dem Bußgeld nur dann entkommen, wenn du deine Erkrankungen nachweisen kannst und auch in Behandlung bist.

Da du aber die Behandlung abgebrochen hast, wirst du zahlen müssen.

Wieso machst du einen zweiten Abschluss?

Ich habe die Behandlung vor 3 Jahren abgebrochen. Damals war ich noch jünger und wurde zu der Behandlung gezwungen. Jetzt möchte ich mich ja wieder in neue behandelung begeben und will mir helfen lassen. Doch mein Termin ist erst in 2 Wochen.  

Nachweisen könnte ich es schon, aber würde das etwas ändern?  Die tage an sich werden nicht alle von meinem psychologen entschuldigt werden. Er wird nur meine psychischen Erkrankungen nachweisen können, und mich wohl in Therapeutische Hilfe,  oder auch in eine Klinik geben.

Das mit dem zweiten Abschluss ist so eine sache. Ich wollte meinen 1. Abschluss verbessern,  habe aber dann eingesehen, dass ich das in dieser Situation nicht schaffen werde, und beworb mich für ein soziales jahr, aber dies war zu kurzfristig und so saß ich dann noch in der schule fest...

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