Sozialphobie wegbekommen?

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3 Antworten

Ich verstehe dich nur zu gut! Ich (männlich (17)) werde seit Jahren von der Sozialphobie geplagt. Ich hatte nie Freunde, und das Reden mit Gleichaltrigen fiel mir total schwer! Meine Lehrerin hat mir letztes Jahr sehr geholfen, denn sie kontaktierte die Pädagogin an meiner Schule. Erst sprach ich mit der Pädagogin, diese überführte mich dann zum Psychlogen, dort wurde mir zugesprochen, und seitdem habe ich der Angst den Krieg erklärt! Immer wenn sie mir sagt: "Halts Maul!" sage ich "Leck mich!" (natürlich nicht so, aber nur um hier zu zeigen wie sehr ich die Angst hasse). Ich kann momentan einfacher mit Gleichaltrigen reden. Zudem kommt noch, dass ich ein Mädchen kennengelernt hab, dass die selben Probleme hat wie ich. Wir unterstützen uns nun gegenseitig. Ich rate dir daher. Personifiziere deine Angst, erkläre ihr Krieg, mache das was sie nicht will das du machst, und rede mit Leuten, welche ähnliche Probleme haben. Und glaub mir, die Kriegserklärung gegen die Angst ist ein starkes Mittel!

Viel Erfolg!

Belruh

Ich hab dazu noch depressive Phasen (ja ich weiß ich bin erst 14..) und Zwangsstörungen und ich war auch in Behandlung deswegen aber jetzt momentan nicht.. Und ich hab keine kraft mehr langsam wenn ich meinen Freund nicht hätte weiß ich nicht was ich gemacht hätte... (Das kommt aufmerksamsgeil) Danke für deine Tipps ich werde es versuchen :)

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Sozialphobie ist eine Krankheit. Leider hat diese Krankheit die Tendenz, dass sie sich auf immer mehr Lebensbereiche ausdehnt. Du schreibst auch, dass das Leben für dich unheimlich anstrengend ist, obwohl dir schon einige Fortschritte gelungen sind (mit der Klasse normal reden, Freund und Freundin, auch andere Kontakte). Ohne psychotherapeutische Hilfe wird es dir kaum gelingen, die Sozialphobie zu verringern, wie du es dir selbst wünscht. Das heißt nicht, dass du in einer Klinik behandelt werden musst.
Du wünscht dir Tipps - ein Tip: die Kontakte, die du schon geknüpft hast zu intensivieren. Dadurch kannst du mehr Sicherheit finden. Kleine Schritte, die dir gelingen, auch anzuerkennen, denn sie sind für dich große Erfolge.
Übrigens es gibt berühmte Leute, die auch an dieser Krankheit leiden, z.B. die Nobelpreisträgerin für Literatur: Elfriede Jelinek. Wenn du googelst findest du noch andere Künstler.
Alles Gute.

Vielen Dank☺️

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Gut das ich dir helfen kann <3 HDL Maja ❤

Ida❤️ Du bist der einzige der das kann

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