Sozialpädagogik vs Erziehungswissenschaften

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3 Antworten

Erziehungswissenschaften meint zunächst vor allem die Theorie und Praxis vom wechselseitigen Einfluss eines oder mehrer Menschen auf einen oder mehrere andere in der Absicht, menschliches Denken und Verhalten in eine bestimmte Richtung zu lenken/fördern

Erz.wiss sind also auf sehr verschiedene Berufsfelder bei Kindern, Jugendlichen und/oder Erwachsenen ausgerichtet.

Sozialpädagogik meint demgegenüber bereits eine Spezialisierung auf bestimmtes Denken und Verhalten, nämlich dem, bei dem vor allem der Mensch (Kind/Jugdl., Erw.)von seinem sozialen Umfeld nicht losgelöst betrachtet wird ("sozial").

Sozpäd. enthält also auch ganz viel Erz.wissenschaftliche Einsichten und Aspekte, die aber bereits zugeschnitten sind auf Hilfen, Förderung usw. von Menschen in bestimmten sozialen Kontexten. ("Sozialarbeit" meint ähnliches)-

Sozialpädagogik, wie immer es heißt, ist ein Studium an einer Fachhochschule und etwas mehr praktisch ausgerichtet. Erziehungswissenschaften an der Uni ist sehr theoretisch und nicht berufsvorbereitend, wo der berufliche Weg dann hinführt, ist etwas ungewiss.

Bist du dir sicher, dass es den Studiengang Sozialpädagogik noch gibt?

Klar, wieso sollte es ihn denn nicht geben?

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@Sissy0311

Soweit ich weiß wurde der Studiengang aufgeteilt. Es gibt wohl nur noch den Studiengang Soziale Arbeit und den Studiengang Pädagogik der Kindheit und Familienbildung. Ich bin mir jedoch nicht sicher, ob sich das auf Unis und FH's bezieht und ob das für jedes Bundeslland gilt.

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