Sozialmitarbeiterin oder Tierärztin?

... komplette Frage anzeigen

3 Antworten

Also Tiermedizin ist einer der Studienplätze mit einem deutschlandweiten Numerus clausus und hatte zum Wintersemester eine Bewerberquote von 4 Bewerbern pro Studienplatz  http://hochschulstart.de/fileadmin/downloads/NC/wise2015_16/bew_alle_zv_ws15_16.pdf

Du brauchst also ein sehr, sehr guten Abiturnotendurchschnitt, um überhaupt in die engere Wahl zu kommen. Also streng Dich an!

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Mervex0105
06.08.2016, 22:22

Mach ich :-) Danke für die Antwort! 

0

Das heißt Sozialarbeiterin oder Sozialpädagoge ;-)

Das sind beides gute Berufe. Welcher dir mehr liegt musst du selbst heraus finden. Mach Praktika, informiere dich über den Beruf und letztendlich musst du die Zugangsberechtigungen zum Studium erreichen. Beide Studiengänge benötigen einen sehr guten Abschluss, Tierarzt das allgemeine Abitur, Sozialarbeiter das Fachabitur.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Aber ich liebe es auch sehr Tiere zu pflegen und gesund zu machen...

Das ist aber eine sehr eingeschränkte Sichtweise des tierärztlichen Berufes. Nur etwa die Hälfte aller Tierärzte arbeitet überhaupt in einer Praxis.

Du wirst im Studium auch mit Dingen konfrontiert, die dir vielleicht nicht so angenehm sind. Du musst zum Beispiel - auch in der Ausbildung - an einem Schlachthof in der Fleischbeschau tätig sein. Da siehst du massenhaft Tiere sterben und siehst Unmengen an Blut, das in teilweise armdickem Strahl aus der Schlachtwunde strömt. Und du bist mittendrin, siehst das alles und hörst den Lärm, den die Tiere und die Maschinen machen. Da braucht man schon ein dickes Fell und die Einsicht, dass diese Dinge notwendig sind, damit wir was zu essen haben.

Auch musst du lernen, gegebenenfalls Tiere einzuschläfern.

Gleichfalls musst du dich im Studium mit landwirtschaftlichen Nutztieren beschäftigen. Das ist körperlich sehr fordernd und von den Umständen her (Schmutz, Unfallgefahr) nicht ganz ohne. Mitunter sind dort Arbeiten erforderlich, die Unwissende als eklig einstufen würden, aber sie sind nötig, um dem Tier zu helfen. Und im Zweifelsfall entscheidet der Wert des Tieres und die Wirtschaftlichkeit einer Behandlung darüber, ob nicht doch der Schlachter gerufen wird, anstatt überhaupt zu behandeln.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?