Sozialleistungen und Ferienjob

...komplette Frage anzeigen

5 Antworten

Du musst nicht mit deinem Geld die Eltern unterstützen sondern deine Eltern bekommen dann was vom deinem Regelsatz etwas abgezogen. Aber ich glaube bei Kinder die einen Ferienjob annehmen haben eine Freigrenze wo dann nix gegkürzt werden darf. Der Freibetrag liegt glaub ich bei 1200 Euro und du darfst maximal 4 Wochen im jahr arbeiten. Diese musst du dir dann in den Schulferien aufteilen die du im Jahr hast.

Ja das schon, aber im Prinzip müsste ich das Geld, was meiner Mutter abgezogen wird wieder an sie abgeben, weil wir sonst verhungern würden.

0

Also, die ersten 100 € sind frei, danach werden 80% abgezogen.

Ja, du musst es melden. Und zwar den Umfang der Arbeit, wie viel du verdienst und wann du das Geld erhälst. Dann wird es deiner Mutter abgezogen nach der Regel.

Ich finde überings 100 € sehr viel als Taschengeld, soviel hatte ich nicht mal von meinem Vater mit dem 18. Lebensjahr erhalten.

Unter 25 bei der Mutter wohnhaft gehörst du automatisch zu ihrer ALG2-Bedarfsgemeinschaft, solange du deinen eigenen Bedarf (= deinen Regelsatz + deine kopfanteiligen Unterkunftskosten + deine eventuellen Mehrbedarfe) noch nicht aus eigenem anrechenbarem Einkommen decken kannst (z.B. durch dein Kindergeld, Unterhalt, Bafög/BAB/ Wohngeld etc. ). Deckst du deinen Bedarf noch nicht selber, beziehst derzeit auch du "Hartz IV"... nicht nur deine Mutter ;)

Dein anrechenbares (!) Einkommen wird nur auf deine eigenen Bedarfe angerechnet.. nicht auf die Bedarfe deiner Mutter bzw. der anderen Mitglieder Eurer Bedarfsgemeinschaft. (Einzige "Ausnahme" wäre der Kindergeldüberhang, falls du mehr anrechenbares Einkommen als eigenen Bedarf hättest.) Im SGB II-Rechtsbereich bist du ihnen gegenüber nicht unterhaltspflichtig. Du "ernährst" also niemanden bei Euch mit, wenn du anrechenbares Einkommen erzielst - sondern dein Einkommen verringert lediglich die Hilfeleistung, die aus Steuermitteln für dich geleistet werden muss. Daran ist nichts Ungerechtes und es ist auch keine "Schande". - Wegen Jobs, Anrechnung etc. schau mal hier rein: http://www.gutefrage.net/frage/eigenes-leben-aufbauen-unmoeglich-hilfe#answer52164418

Einkommen müssen dem Jobcenter (nachweislich) gemeldet werden. Wegen Unterhalt vom Vater ggf. das Jugendamt oder (mit Beratungshilfeschein vom Amtsgericht) einen Fachanwalt für Familienrecht einschalten.

sorry, aber du findest es arm, dass DU DEINE FAMILIE unterstützen sollst? aber das wir alle von UNSEREM Gehalt den Unterhalt deiner Familie zahlen ist für dich selbstverständlich. Stimmt, armes Deutschland mit solchen Bürgern...

Dass ich meine Familie unterstütze ist eine Sache. Aber es geht doch darum, dass ich arbeiten gehe, neben 10 Stunden Schule am Tag. Und verdienen tut man da ja auch nicht wahnsinnig viel. Und die ganzen Bonzen stellen sich 3 Stunden in den Tedi und stecken sich volle 100% von dem in die Tasche, was sie verdienen. DAS finde ich arm. Dass Leute, die sowieso schon unten sind keine Chance haben nach oben zu kommen.

0
@Slipknot666

Auch die Bonzen bekommen keine 100%, sondern müssen alles Mögliche an den Staat abführen (Steuern, Sozialabgaben usw.) Die 100€, die Du behalten kannst, sind doch ein ordentliches Taschengeld.

0

Ja, es muß jedes zusätzliche Einkommen gemeldet werden, denn bei Sozialleistungen handelt es sich um Steuergelder, die sorgsam verwaltet und eingesetzt werden sollten. Zudem brauchst du dich nicht beschweren, denn deine Eltern sind auch für dich da und du hast allen Komfort, den du sicher nicht hast, wenn du mal deine eigenen 4 Wände hast. Also hör auf rumzuheulen du undankbares Geschöpf.

Dann frag mal meinen Vater, der seit 4 Jahren keinen Unterhalt zahlt. Wenn ich allen Komfort hätte, würde ich ja wohl nicht neben dem Abi noch arbeiten gehen. Meine Güte.

0

Was möchtest Du wissen?