Sozialisation / abweichende Sozialisation

4 Antworten

Ich glaube das ist hier das falsche Forum für solche Fragen. Schau in deine Bücher, die können das wesentlich besser und umfassender erklären als jeder hier. Sozialisation ist ein sehr umfassender Begriff, den keiner mit nur wenigen Zeilen erklären kann. Wenn du dir nur aus den Büchern nicht sicher bist such dir eine Lerngruppe, davon habe ich im Studium immer sehr profitiert, denn es gibt einfach Sicherheit. Außerdem macht lernen in der Gruppe einfach mehr Spaß. Viel Glück bei der Prüfung!!

Sozialisiere dich mal mit der Prüfung, sprich wenn du es vermasseln solltest, lebst du trotzdem weiter. Vor lauter Aufregung vergisst du auch das erlernte. Gehe locker an die Sache ran!

Die Definition von Sozialisation als Entwicklung würde ich als Prüfer grenzwertig finden. Das, was danach komm, klingt schon besser. Hier fehlt noch die Unterteilung in primäre S. (Eltern und Geschwister), sekundäre (weitere Familie, peer groups, KiTa, Schule, sonstiges Umfeld) und tertiäre S. (lebenslanges Lernen). Dann klingt es bei dir so, als kämen Kinder nur dann mit Peer Groups in Kontakt, wenn es zu Hause nicht gut läuft. Der Kontakt zu Peers ist aber völlig normal und sehr bedeutend für die sekundäre Soz. (Abnabelung von den Eltern, Finden neuer Werte, gerade in der Pubertät). Und man tritt Peer Groups auch nicht unbedingt bei wie einem Sportverein oder einer Clique. Peer Groups finden sich auch automatisch in der KiTa, in der Schulklasse und dann auch im Sportverein. Der Kontakt zu Peers führt also nicht zwangsläufig in die Drogen-Gewalt-Kinderknast-Spirale. Betonung muss hier auf KANN liegen. Interessant aus Prüfersicht wäre vielleicht die Frage, wie du als künftige Pädagogin auf abweichend sozialisierte Kinder einwirken kannst. Aber im Großen und Ganzen klingt das alles ganz gut. Viel Erfolg!

Was möchtest Du wissen?