Sozialhilfe als Student und Vater - ohne Bafög?

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8 Antworten

Du kannst in jedem Fall im Namen der Kinder Sozialhilfe weiter beantragen. Außerdem ist Unterhaltsvorschuss möglich für insgesamt 72 Monate für das kleine Kind. Natürlich bekommst du weiterhin Kindergeld

Sorry, Unterhaltsvorschuss gibt es natürlich für beide Kinder

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Nein, musst Du nicht. Die Voraussetzungen für BaFög und Sozialhilfe haben sich bei Dir total geändert, geh zum Arbeitsamt und zum Jugendamt. Dort wird man Dir helfen!

Zunächst ist es wichtig die finanzielle Situation zu klären.

Zwar schreibst du, dass deine Frau Sozialhilfe bezogen hat, da sie arbeitslos ist (war). So gesehen hat deine Frau wohl Alg2-Leistungen von Jobcenter bezogen.

Da deine Frau nun ausgezogen und ins Ausland verzogen ist, ist es ganz wichtig, dass du nun zum Jobcenter gehts und diesen Sachverhalt mitteilst.

Da du nun in der Situation eines alleinerziehenden Vaters bist (Kinder im Alter von 1,5 und 4 Jahren), stehen dir nun Leistungen nach den SGB II zu, ohne dass du dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen muss.

Teile dem Jobcenter auch mit, dass dein Vater angekündigt hat, dir ab nächstes Jahr keinen Unterhalt mehr zahlen will. Das Jobcenter prüft dann von Amts wegen, ob tatsächlich ein Unterhaltsanspruch besteht, und leitet diesen dann bist zur Höhe der Leistungen, die das Jobcenter für dich gewährt auf sich über.

Also ich hab ja schon viel erlebt - aber das....!

Zunächst steht dir Unterhalt für die Kinder zu. Wenn deine Noch-Frau nicht auffindbar ist, kannst du Unterhaltsvorschuss bekommen.

Zusätzlich musst nun eine Bedarfsgemeinschaft mit deinen Kindern gründen. Du solltest die ARGE davon in Kenntnis setzen, dass deine Frau weg ist.

Unterhalt von deinem Vater kannst du nicht mehr fordern. Der hätte schon nicht mehr zahlen müssen, als du geheiratet hast.

Also: Zur ARGE. Mitteilen, dass Frau weg ist. Bedarfsgemeinschaft beenden (falls ihr eine hattet). Neue Bedarfsgemeinschaft mit den Kindern gründen.

Zum Jugendamt. Trennungszeitpunkt festlegen. Mitteilen, dass Mutter unbekannt ins Ausland verzogen ist. Negativbescheinigung beantragen. Beistandschaft eröffnen. Unterhaltsvorschuss beantragen.

Zum Amtsgericht. Rechtspflege aufsuchen. Beratungsgutschein holen. Anwalt nehmen und alleiniges Sorgerecht, sowie Aufenthaltsbestimmungsrecht beantragen, sowie Unterhalt einklagen. Gerichtliche Titulierung in Abwesenheit erzwingen. Nach Trennungsjahr Scheidungsantrag einreichen.

Zum Vermieter. Frau aus Mietvertrag entfernen lassen. In Absprache mit dem Vermieter Schlösser auswechseln.

Zur Bank. Sofort!!! Konto auflösen, Vollmachten entziehen. Neues Konto eröffnen, Kindergeldkasse informieren.

Zum Kindergarten. Kindergarten darüber informieren, dass die Mutter die Kinder nicht mehr abholen darf. Negativbescheinigung und Urteil wg. all. Sorgerecht vorzeigen.

Zum Einwohnermeldeamt. Ausreisesperre für die Kinder beantragen. Vor allem nach Frankreich.

Zur Polizei. Strafanzeige wegen Unterhaltspflichtverletzung stellen.

Zunächst einmal musst du den Auszug der Frau mitteilen, denn auch wenn du keine Leistungen bezogen hast, gehörtest du dennoch zu ihrer Bedarfsgemeinschaft.

Im gleichen Atemzug beantragst du Alg2.

Deine Kinder werden auf jeden Fall einen Anspruch haben (Regelsatz + kopfanteilige Miete); für dich gilt allerdings nach wie vor im Grundsatz mutmaßlich der Leistungsausschluss des § 7 Abs. 5 SGB II; allerdings wirst du wahrscheinlich eine Leistung als Darlehen durchsetzen können (§ 27 Abs. 4 SGB II), da du kurz vor der Vollendung des Studiums stehst und ein Abbruch eine besondere Härte bedeuten würde.

Deutlich komplizierter werden die unterhaltsrechtlichen Fragen: zunächst einmal unbedingt eine Beistandsschaft beim Jugendamt beantragen, denn im Grundsatz ist Unterhaltsvorschuss möglich. Ggf. wird man hier oder beim Jobcenter auch versuchen, den Aufenthaltsort der Frau von Amts wegen zu ermitteln, denn sie ist zumindest den Kindern ggü. unterhaltspflichtig. Möglich ist auch noch, dass eine Unterhaltspflicht deines Vaters greift; d.h.. hier solltest du dich unbedingt vor Ort beraten lassen.

Also:
1. Zum Jobcenter (mit BEISTAND)
2. Zum Jugendamt.

geh zum amt und lass dir dort (finanziell) helfen. als alleinerziehender vater steht dir hilfe zu !

Nein, Du bist alleinerziehend und hast den Anspruch auf Hilfe.

Du bekommst doch als alleinerziehender Vater bestimmt Unterstützung, ggf. HartzIV

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