Sozialgericht - rechtkraftiges Urteil anfechten

4 Antworten

das wird wohl kaum durchsetzbar sein. Ich sehe das eher als Fehler des deines Anwaltes, denn er hätte bei Verhinderung entsprechend um eine Vertagung bitten können oder einen entsprechenden Vertreter entsenden bzw, beauftragen, der sich natürlich auch reinarbeiten muss. Da wäre vielleicht die Frage, ob hier dann die "Anwaltshaftung deines ferngebliebenen Anwaltes" greift. Denn immerhin hast du dir ja einen Anwalt genau aus diesem Grunde genommen, damit du nicht alleine da stehst, oder?

Vorsicht, da wird aber auch sicher eine Verjährungsfrist im Raum stehen....

Bei rechtskräftigen Urteilen, wenn also die Revision ausgeschlossen oder die Frist dazu vorbei ist, ist ein Wiederaufnahmeverfahren schwer und nur mit Anwalt machbar. Wenn der eigene Anwalt in der wichtigen Schlußverhandlung verhindert war, sollte man auch den Hintern in der Hose haben, um Vertragung zu bitten. Was hat denn ein Gerichtsurteil mit "Recht" und Aktenlage zu tun ? Beide Parteien bringen gemäß Aktenlage Argumente und passende Rechtssprechung ein, der Richter entscheidet danach und nach eigenen Auffassungen und Wissensstand. Wenn Dein Anwalt fehlt, fehlt das alles von Deiner Seite.

Da wirst du um einen Anwalt nicht drumrumkommen.

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