Soziale Ungleichheit der Weltbevölkerung

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5 Antworten

Um die soziale Ungleichheit der Weltbevölkerung zu beheben müsste man eigentlich (Zitat: Karl Marx "Das Kapital") das Privateigentum an Produktionsmitteln beseitigen. Oder der reiche Teil der Welt müsste seinen sozialen Aufgaben gegenüber den ärmeren Ländern nachkommen. Soll heißen, der wirtschaftlich Leistungsstarke unterstützt durch den erwirtschafteten Überschuß, den wirtschaftlich Schwachen. Da aber alle gegenwärtigen Wirtschaftssysteme auf Gewinnoptimierung ausgerichtet sind, wird da sich da in absehbarer Zukunft wohl nicht viel ändern.

Die armen Länder der dritten Welt haben auch der globalen Verteilung nach, wenige Rohstoffresourcen und sind klimamäßg benachteiligt. Die Bevölkerung hat ein etwa (laut Statistik der UNO) 14mal so hohes Armutsrisiko! Dazu kommen Bürgerkriege, eine zerstörte Infrastruktur und zahlreiche Naturkatastrophen. Die einzigen Möglichkeiten diesen Zuständen Abhilfe zu schaffen wäre Projekte in all diesen Ländern, die Hilfe durch Selbsthilfe schaffen. Das heißt die Bevölkerung dort muss lernen mit ihren eigenen Mitteln und Wegen umzugehen und daraus Produktivität und Kaufkraft herzustellen!

Man kann aber auch nicht einfach irgendwelche Modelle durchziehen wollen,bloß weil wir denken, na das klappt. Die Entwicklung der einzelnen Kulturen ist ja schon ganz anders!

Deine Phrase "in den Griff bekommen" unterstellt, dass sich darum irgendwer erfolglos bemüht. Wie Du selbst bemerkst, geht der Trend in die andere Richtung. Für eine globale Einkommensnivellierung, wie immer die auch bewerkstelligt werden soll, wirst Du keine ernsthaften Mitstreiter finden. Warum und wozu auch?

meddieh 20.06.2011, 22:05

Mit Einkommensnivellierung meinst du, dass die Gelder besser und gleicher verteilt würden, richtig?

Ich versuche nicht, irgendwelche Mitstreiter zu finden, sondern frage lediglich, ob eine Näherung theoretisch möglich wäre - nur, damit wir uns nicht missverstehen...

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das wird wahrscheinlich nie passieren, die wirtschaft ist irgendwie drauf aufgebaut, daß es manchen (ländern, bevölkerungsschichten...) auf kosten anderer besser geht...möglich wärs natürlich schon, theoretisch hat die welt genug für alle, aber dazu müßte die gesamte erdebvölkerung gegen "bessere" menschen ausgetauscht werden...hilfreich wärs natürlich auch, wenn die welt nicht so überbevölkert wäre :)

Es gibt Völker die In Länder leben, wo es immer warm ist, die brauchten keine Heizung, keine winterfesten Häuser, keine warme Kleidung und das Essen war durch drei Ernten immer da. Erst jetzt, wo es dort immer mehr Menshen gibt und es nicht mehr für alle reicht, da kommt es zu dieser Ungleichheiten, diese Länder müssen nun aufholen und in die Hände spucken und nicht auf ein Märchen warten wo die Thaler vom Himmel fallen.

Gegen die Aussage spricht nichts, weil sie einfach stimmt. Allerdings werden die Armen nicht grundlos immer ärmer. Ohne Bildung läuft einfach nichts.

meddieh 20.06.2011, 16:00

...und Bildung kostet das Geld, was die Armen eben nicht haben.

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