Soziale phobie und starke bindung zur mutter, welcher zusammenhang?

3 Antworten

Ich kann dir die Frage biologisch nicht begründen, aber ich kann dir als Betroffene von psychischen Erkrankungen, unter anderem mit einer diagnostizierten Sozialphobie, sagen, dass ich keine starke Bindung zu meiner leiblichen Mutter habe.
Es ist nur so, dass ich mich 'wohler' fühle, wenn vertraute Personen, wie etwa Eltern oder sehr enge Freunde, in meiner Nähe sind und ich nicht alleine soziale Situationen bewältigen muss.
Ich hoffe, dass hat dir vielleicht geholfen.

Liebe Grüße, Hope.

Ok danke und eine frage was sind generell die ursache für eine soziale phobie? Habe schon mal gehört und gelesen das kann mobbing sein, körperliche traumata, erziehung, geselschaft usw stimmt das denn?

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@Berhindert

Definiere Ursache?
Letztendlich steht und fällt alles damit wie du "gebaut" bist psychisch. So manch einer übersteht ALLES was da oben steht ohne irgendwelche Spätfolgen. Der nächste zerbricht daran. Der nächste entwickelt Phobien.
ALLES was mit der Psyche zu tun hat kennt keine Grenzen was die Gründe betrifft. Wäre die Lösung so einfach, würden Therapien nicht jahrelang dauern. Es gibt viele Arten best. Probleme zu lösen.

Die Ursache ist also, dass deine Psyche (ZB!) zu feinfühlig gebaut ist um damit umgehen zu können. Auch das das Ursachen. Diese Dinge lassen sich zurückführen auf mitunter früheste Kindheit - oder auch nicht. Ohne Therapie lässt es sich schlichtweg nicht herausfinden, wo genau das Problem liegt.

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Die Mutter bzw. die Eltern sind die ersten Personen überhaupt zu denen man Bindung erlebt. Diese ist anfangs so stark, dass sie sich über Alles andere drüberstülpt. Zusätzlich ist man zu 100% abhängig von denen.
Je älter man wird, desto durchsichtiger wird diese Bindungskuppel und desto mehr Einflüsse kommen von Außen auf einen zu. In der Pubertät werden dann mehr oder weniger die letzten zur Abgrenzung nötigen Schritte gesetzt.
IMMER wenn Mensch Angst hat wirft es ihn zurück zu seiner ureigensten Bindung - war er zu diesem Zeitpunkt noch nicht von Mama getrennt, findet er sich dort wieder. Ich denke die Begründung liegt ausschließlich im psychischen Bereich.
Ohne starke Bindung zur Mutter hätte man nicht überlebt. Bleibt diese Bindung zu stark, kann man sich nicht lösen und empfindet alles, was nicht der Mutter ähnelt als fremd bzw. weiß nicht damit umzugehen. Dadurch kann Angst entstehen. Diese Angst wirft einen zurück. Angst ist - wenn es nicht um Todesangst im Angesicht einer realen Gefährdung geht - schlecht. Es lähmt einen. Es gibt keinen Fortschritt, wenn man sich dieser Angst nicht stellt. Das gehört dazu - wenn man erwachsen wird.

Die Antwort liegt doch auf der Hand.

Über 90% aller Menschen haben eine starke Bindung zu ihrer Mutter...da ist es nur logisch, dass ein Großteil jeder Bevölkerungsgruppe dieses Kriterium erfüllt...

Aber ich verstehe nicht genau was eine starke bindung mit der mutter und eine soziale phobie gemeinsam haben? Es wurde so beschrieben als sei dies die ursache für die soziophobie

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@Berhindert

Jede Phobie hat natürlich ihren Ursprung und Auslöser. Soziale Phobien können durch Ängste, innere Unruhe oder Unzufriedenheit mit sich selbst oder Allem entstehen. In seltenen Fällen sind auch genetische Ursachen wie Authismus die Ursache.

Mütter, Väter, nahe Verwandte, Ziehpersonen und enge Freunde sind halt Anker im Chaos der eigenen Umwelt...und die eigene Mutter ist in den meisten Fällen die größte Konstante, die unseren Lebensweg mit uns bis zu ihrem Tod teilt...

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