Soziale Phobie, selektiver Mutismus und selbstunsichere vermeidende Persönlichkeitsstörung?

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3 Antworten

Soziale Phobie ist die Angst vor Kontakt mit anderen Menschen (daher "sozial").

Selektiver Mutismus bedeutet, dass man (aufgrund beispielsweise eines traumatischen Erlebnisses) nur noch mit bestimmten Personen spricht. Man muss nicht unbedingt Angst vor den anderen Personen haben, mit denen man nicht spricht, aber es kann durchaus ebenfalls der Fall sein.

Die Selbstunsicher-Vermeidende-Persönlichkeitsstörung zeichnet sich durch eine Sehnsucht nach Zuneigung, Anerkennung und Akzeptanz aus. Menschen, die daran leiden, reagieren sehr empfindlich auf Kritik durch ihre Mitmenschen (geringe bis keine Kritikfähigkeit). Sie fühlen sich minderwertig, unattraktiv und unliebens- und unlebenswürdig. Sie halten sich als Personen eher zurück, allerdings zeigen sie sich zuverlässig und fleißig. Es gibt zwei Arten davon: -die kühl-distanzierte: Der Betroffene hat Probleme, "warme" Emotionen, wie liebe auszudrücken und misstraut seinen Mitmenschen. -die nachgiebig-ausnutzbare: Der Betroffene fühlt sich durch seine Mitmenschen einerseits ausgenutzt, andererseits kann er aber auch seinen Mitmenschen keine Grenzen aufzeigen

Die soziale Phobie geht durch die Angst vor Kritik durch andere Menschen bereits ein wenig in die Richtung der Selbstunsicher-Vermeidenden-Persönlichkeitsstörung. Zu ergänzen wäre noch, dass es bei der sozialen Phobie vor allem um Angst vor dauerhaften sozialen Bindungen geht, also Beziehungen zu den Mitmenschen.

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Ich verweise auf ICD-10. Ich selbst bin mit dieser Frage überfordert.

Diese Wissensfragen kann man wunderbar googeln. Tu das bitte. Hier ist eine Ratgeberplattform.

Madame sind aber ungnädig heute... :-)

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@Kabark

Ist ganz komisch bei mir. 100 gleichartige Fragen überklicke ich mit stoischer Geduld, und bei der 101. u 102. Frage - bamm! - muss irgendwas geplatzt sein.

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