Soziale Phobie oder Aspergersyndrom?

8 Antworten

da du wegen der depressionen und panikattacken bereits in behandlung bist, ist doch naheliegend, dort einmal anzusprechen, dass du diesen verdacht hast.

die grenzen zwischen asperger-syndrom und psychosozialen problemen generell ist fliessend, eine klare diagnose schwierig. ansetzen kann man am besten dort, wo du "leidensdruck" hast und auch nur da ist es sinnvoll. wenn du lediglich das gefuehl hast, du bist ein bisschen "anders", ohne dass du das von dir aus als negativ empfindest, besteht kein grund, sich dafuer ein label aufdruecken zu lassen. und ueber die spezifisch auftretenden probleme sprichst du am besten mit deinem psychologen/therapeuten etc.

Was du schilderst, kann schon aufs Asperger-Syndrom passen. Was du nicht schilderst, sind Symptome aus den Bereichen Stimming, Routinen, Rituale, Reizüberflutungen - obwohl dein Rückzugsbedarf nach sozialer Interaktion zumindest auf Letzteres hindeuten kann.
Oder vielleicht sind die Panikattacken eher Overloads?

Ich denke, es kann nicht schaden, wenn du das von einem auf Autismus spezialisierten Psychiater abklären lässt.

Es "amüsiert" mich immer wieder, wenn hier so pauschalierte Antworten gegeben werden wie z. B. die von Schwabinggirl.

Denn ich bin Autist und ich bin verheiratet und das seit 40 Jahren und meine Frau ist nicht weggelaufen! _________________________________________________

Deine Schilderung mag sehr wohl auf eine Autismus-Spektrum-Störung hinweisen, aber eine echte Diagnose kann nur eine Facharzt für Psychiatrie machen und da auch nur einer, der wirklich Erfahrung auf dem Gebiet "Autismus" hat - - und solche Ärtzte sind sehr selten!

Wenn du mich kontaktieren willst, dann findest du auf meiner Website www.as-tt.de alle Kontaktdaten. Ich kann dir dann auch Empfehlungen bezüglich Fachärzte zugehen lassen.

Wichtig: Gehe nicht zu irgend einem Arzt, denn die Gefahr in die falsche Schublade gesteckt zu werden ist sehr groß und für dich sicherlich frustrierend.

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Beispiele, die mir gerade einfallen sind zum Beispiel

  • Leuten bei Gesprächen in die Augen schauen
  • Unter Leute/auf Veranstaltungen gehen (obwohl man sich unwohl fühlt)
  • Mimik ud Gestik in bestimmten Situationen von anderen Menschen abschauen, nachmachen und sich angewöhnen
  • Monologe "zurückhalten", andere Leute nicht mehr (so oft) unterbrechen
  • Small-Talk führen lernen

Könnte es dann sein, dass keine Diagnose gestellt werden kann, weil derjenige zu wenige Symptome aufweist, nur weil er jahrelang versucht hat sich anzupassen?

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