Soziale Phobie entwickelt?

6 Antworten

Deine plötzliche Angst ist in dir gewachsen, und hat sich gezeigt. Du nimmst die Anzeichen ernst, das zeigt deine Sensibilität. Sehr zurückhaltende Menschen haben diesen Flash öfter. Ihnen wird mit einem Schlag bewusst, dass viele andere Menschen sie ansehen, sich über sie Gedanken machen könnten und beobachten, wie jemand läuft etc. So was passiert, sowas vergeht. Du kannst deine Bedenken systematisch angehen, indem du beide Begegnungen aufschreibst. Mach das wie eine Beobachtung. Ort, Zeit, wie fühlst du dich, wer steht da, was geschieht, wann setzt dein Zittern ein? schon durch das Aufschreiben verliert die Angst an Wichtigkeit, denn ein stück Papier kannst du zerreißen, verbrennen, verschwinden lassen. Solltest du so nicht weiterkommen, sprich darüber mit einem guten Freund. Arzt und Therapeut sind immer eine Möglichkeit, aber nicht mit Kanonen auf Spatzen schießen!

Nach deiner Beschreibung hattest du eine Panikattacke. Leicht entwickelt sich daraus eine Soziale Phobie, weil wie du beschrieben hast, du solche Situation meidest. Am besten du holst dir so schnell wie möglich professionelle Hilfe, also Psychotherapie. Je früher desto besser, damit du in keinen negativen Kreislauf kommst. Wünsche dir alles Gute.

Nicht jedes Unwohlsein und jedes Symptom muss zwangsläufig eine psychische Erkrankung sein. Auch sind diese Symptome nicht nur bei einer sozialen Phobie angesiedelt. Wenn du den Eindruck hast das dich dieser Umstand nachhaltig einschränkt gibt es nur den Gang zum Facharzt. Einfach so kommst du ohne Hilfe nicht raus.

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