Soziale Marktwirschaft

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5 Antworten

Sie ist eine Wirtschaftsordnung, in der Anbieter und Nachfrager einander auf Märkten (im weitesten Sinne) begegnen, ihre Konditionen aushandeln und dabei weitgehend frei handeln können. Allerdings hat der Staat das Recht einzugreifen mit Gesetzen, um soziale Härten möglichst zu vermeiden, den Schwachen zu schützen und zu unterstützen. (Sozialversicherungen, Wettbewerbsregeln usw. usw.)

Die soziale Marktwirtschaft verbindet die freie Marktwirtschaft mit sozialen Aspekten. Die freie Marktwirtschaft erlegt dem Markt, das heisst dem freien Spiel aus Angebot und Nachfrage keinerlei Schranken auf. Um die Folgen für jeden einzelnen, der oftmals nicht viel Einfluss hat auf das wirtschaftliche Geschehen abzufedern, werden bei der sozialen Marktwirtschaft staatliche Massnahmen eingebaut, die dafür sorgen, dass vor allem die Arbeitnehmer unabhängig von Angebot und Nachfrage ihr Auskommen haben und bis zu einem bestimmten Umfang auch mitbestimmen dürfen über die Entwicklung innerhalb der Unternehmen.

Die Märkte sind frei innerhalb von staatlich vorgegeben Spielregeln. Z.B. Arbeitnehmerschutz, Verbot von unlauteren Wettbewerb usw. Im gegensatz zur freien Marktwirtschaft, wo gar keine Regeln herrschen.

Das ist im Prinzip freie Marktwirtschaft nach amerikanischem Vorbild. Weil das den Deutschen zu Beginn der BRD aber nicht geheuer war,hat Ludwig Erhard diesen schönen Begriff erfunden und alle waren happy.

Im Prinzip ist es ein Neoliberales Modell,in dem der Staat Rahmenbedingungen steckt und innerhalb dieser jeder Akteur handeln kann,wie es ihm beliebt.

kapitalismus mit vom staat vorgegebenen "spielregeln"

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