Soziale Ausgrenzung ohne Mobiltelefon mit Internet. Was tun?

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7 Antworten

In welcher Hinsicht wird die Gesellschaft schneller? Kommunikativ auf jeden Fall nicht, wenn man es inhaltlich auf privater Ebene (von der beruflichen Ebene spreche ich bewußt nicht) bemißt, denn hier findet eher eine Verarmung unter Schaffung von Substituten statt. Die WhatsApp- und SMS-Kommunikation wie auch FB reduziert sich nicht selten auf alltägliches in einer zudem stark banalisierten Form. Nein, es interessiert mich NICHT, ob jemand gerade bei McDo oder BK einen ... was auch immer ißt, interessant wird es erst für mich, wenn ich einen Notarzt rufen soll, weil man dort gegessen hat.

Alleine die Fragestellungen hier sind schon recht signifikant für das kommunikative Vermögen der Smartphone-Generation. Ganze Sätze bilden wäre da schon die erste Hürde, aber wirklich markant ist ein offensichtlicher Mangel dazu, eine Frage so zu strukturieren, daß sie auch verständlich UND beantwortbar ist. Schon das Vermögen scheint regelmäßig abhanden gekommen zu sein, was für minimale Informationen notwendig wären. Das macht Kommunikation nicht wirklich schneller.

Sozial benachteiligt ist dabei auch eine Frage der Definition. Ich war nie jemand und bin es auch heute nicht, der "Likes" sammelt, seinen sozialen Status an der Quantität an "Freunden" mißt oder es toll findet, wenn in 15 Minuten über 1.000 User ein Video von mir ansehen, wie ich auf der Toilette sitze (sowas nennt sich dann "Fame"). Für mich zählte immer die Qualität der Kontakte und es hat sich mir immer wieder gezeigt, daß selbst im Smartphone-Zeitalter der soziale Status sich nicht über Quantität, sondern über Qualität ergibt.

Der Wettlauf um Anerkennung, der hier mit angesprochen sein dürfte, ist nichts Neues, nur die Möglichkeiten sind neu und es wird massiv ausgelebt, führt, und dies ist durch Studien recht gut belegt, zu Suchtverhalten.

Nein, alle 5 Minuten zu lesen/hören, was jemand gerade macht, fände ich total nervig und DAS wäre für mich reine Zeitverschwendung. Sozial benachteiligt finde ich mich dadurch aber auch nicht, nicht an diesem Zirkus teilzunehmen. Letztlich ist es eine Frage der Selbstverständlichkeit, mit der man sich dem entzieht, und was man allenfalls abschreckte wären die, welche sich dem Gruppenverhalten unterordnen und dies auch von anderen erwarten, da sie sich sonst genötigt sehen könnten, ihr eigenes Verhalten in Frage zu stellen, doch ehrlich gesagt legte ich auf diese Kategorie noch nie gesteigerten Wert.

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Die jenigen die keins aktiv benutzen sind sozial benachteiligt

Ich benutze kein Smartphone und fühle mich deswegen keineswegs benachteiligt. Ich sehe nur Vorteile. Einer davon ist der, daß ich mir meine Freizeit einteilen kann, wie ich es will. Da kann mir niemand reinquatschen oder mich zur Kommunikation zwingen, wenn ich keine Lust dazu habe.

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Kommentar von meinlein
05.10.2016, 14:47

Und nervt es nicht total wenn andere mitten im Gespräch ihr Handy zücken?😩

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Ich persönlich bin zwar auch ein Handy Nutzer mit über Blabla aber ich fand es damals deutlich besser das man mehr miteinander interagieren musste um sich zu verabreden etc. darüber hinaus finde ich es sowieso schrecklich wenn alle in u Bahn Bus, beim Auto fahren oder beim laufen nur am Handy hängen 😒

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ist mir egal, ob ich da ausgegrenzt bin, weil mir andere Sachen wichtiger sind. Ich brauche keine FB-Daumen-Hochs, ich freu mich, wenn ich Zeit für mich habe oder meine beste Freundin mit mir was trinken geht oder mein Schatz mich umarmt...

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werden in der virtuellen Interaktion; Kommunikation der immer schnelleren Gesellschaft ausgegrenzt.

Nicht wirklich.

Wer im wirklichen Leben richtige Freunde hat, muss das nicht befürchten.

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Ich empfinde es eher als Vor-denn als Nachteil,mich nicht an diesem Hype zu beteiligen.

Das Leben ist ohne Smartphone möglich,erträglich und sogar ruhiger....man muss es nur wollen.

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Ich seh´mich weder ausgegrenzt, noch benachteiligt.

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