Soziale Arbeit studieren - Meinungen?

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5 Antworten

Für mich war es genau das Richtige. Chillig ist es defintiv nicht. Es ist Arbeit, wie andere Studienfächer auch, dazu kommen Praxisphasen. Vorteil ist, dass Du nachher so breit aufgestellt bist wie in kaum einem anderen Studium. NAchteil ist, dass e definitiv Jobs gibt, mit denen man mehr verdient.

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Ich habe in den 80ern soziale Arbeit als Zweitstudium studiert. Schon damals lag der NC bei 1,5, heute teilweise noch höher. Trotzdem wurden (werden) SozialarbeiterInnen immer als sozialromantische Leistungsverweigerer und realitätsferne Weltverbesserer gesehen.

Das Studium hat nun relativ wenige naturwissenschaftliche Inhalte (sieht man mal von Statistik ab) und das hat natürlich auch einen Einfluss auf das Ansehen dieses Studiums und auch des Berufes. Naturwissenschaften haben in Deutschland einen sehr hohen Status, wer gut rechnen kann (und im Beruf auch gut rechnen muss) ist automatisch intelligent und die Geisteswissenschaftler sind halt irgendwelche "Schwätzer", von denen "jeder was anderes erzählt".

Das Gehalt eines Sozialarbeiters steht in keinem Verhältnis zu den Zugangsbedingungen und wohl auch nur selten im Verhältnis zu den Belastungen im Beruf.

Problematisch sehe ich auch, dass die Leitungsjobs (also nicht irgendwelche FIFI-Führungsjobs a la Unterabteilungsleiter auf dem Jugendamt mit 50 € mehr Gehalt im Monat und Stress für 2000 €)  in der Sozialwirtschaft nur selten an SozialarbeiterInnen vergeben werden sondern eher an Berufsgruppen, die zunächst einmal berufsfremd sind (Juristen, Betriebswirtschaftler usw.)

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Ich selber kann dir über das Studium an sich nich viel sagen. Ich studiere etwas anderes und wohne in einer kleinen Studentenwohnung. Meine Nachbarin studiert allerdings soziale Arbeit und ich habe mich einige Male mit ihr etwas unterhalten. Hab ihrn Stundenplan gesehn und kann dir sagen: Die hat n richtig chilliges Leben.

Sie is im dritten, hat an zwei tagen in der Woche Vorlesung, den Rest frei. Klausuren hat sie auch kaum, die meiste arbeit muss sie zu hause am PC machen und Ausarbeitungen schreiben, die dann benotet werden.

Sie meinte das Studium selber ist nichts was einen intelektuell fordert, sondern es geht eher darum das du einfach eine gewisse Arbeit erbringen musst.

Allerdings denke ich das man Studiengänge von Uni zu Uni unterschiedlich sind und man hier auch nich unbedingt pauschalisieren kann.

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Kommentar von JuliaWolters
18.10.2016, 17:38

Wo studiert deine Nachbarin denn? Also wo wohnt ihr?

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Also ich studiere soziale Arbeit und ich finde es echt super :)

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Ich halte nicht viel von dem Studium.

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