Sozialamt: kann Kaltmiete höher sein bei geringeren Nebenkosten?

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Die Heizkosten nicht, die Nebenkosten schon.

Wenn du mit der Grundmiete + Nebenkosten nicht über die angemessene Bruttokaltmiete kommst, könnte auch hier eine Zusicherung zur Kostenübernahme erfolgen.

Bei dir wären das demnach 275 € + 80 € für Nebenkosten = max.355 €.

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Die Betriebskosten werden bei  Neuvermietung gerne niedriger als tatsächlich angegeben, um die Zustimmung des JC zu befördern. Es kann dann u. U. passieren, dass sich bei der ersten Abrechnung herausstellt, dass diese erheblich höher sind und damit die Gesamtkosten der Unterkunft. Es wird dann eine Nachzahlung vom Mieter gefordert und der darf dann das JC bitten, ihm diese zu erstatten. Die Reaktion wird dann sein, dass der Transferempfänger aufgefordert wird, künftig zu sparen oder sich eine andere Wohnung mit angemessenen Kosten zu suchen.

Deine Betriebskosten von 150 EUR/Monat entsprächen einer Wohnungsgröße von ca 60 m², durchaus ausreichend also, da die Wohnfläche für eine Person bei 45m² liegt.

Für die in Aussicht stehende neue  Wohnung werden 100 EUR für BK insgesamt gefordert. Die entsprächen bei korrekter Berechnung ca. eine WF von 40m² (2,5 EUR/m²/Monat). Ist die neue Wohnung entsprechend groß?

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die wohnung hat ca 27m2

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die Obergrenze für Warmmiete pro Person und Quadratmeter wird kommunal festgesetzt. Das ist in jeder Stadt anders und du musst googlen Suchwort "mietobergrenze" plus deine Stadt.

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das weiß ich ja, 275 kalt und 80 NK und 70 Heizkosten, da aber die Heiz und NK geringer sind als die grenze koennte man doch aber den restbetrag auf die kaltmiete genen oder nicht? wohnfläche ist im angegebenen erlaubten rahmen

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Drohende Obdachlosigkeit, was tun? Wo bekommt man Hilfe?

ich muss mich nun mal an die Community wenden, weil meine Freundin (21/w) und Ich (22/m) uns derzeit in einer sehr misslichen Lage befinden.
Ich möchte kurz die Situation erklären:
Meine Freundin wohnt nun seit 5 Jahren bei ihrem Pflegevater in Böblingen, in einer kleinen Hausmeister-Wohnung. Ich übernachte bei ihr auch bereits seit einem Jahr, und bin so zusagen von Zuhause ausgezogen.
Leider verstarb unerwartet und ohne ersichtliche Beschwerten davor, ihr Vater vor knapp 3 Monaten. Und seit dem... Stehen wir vor dem größten Problem: eine Wohnung finden.
Die Erben, also der leibliche Sohn, des Pflegevaters, hat am selben Tag die Wohnung (in der wir auch leben) rücksichtslos gegenüber uns gekündigt (!) (ist das soweit rechtens dass er sich über das wohnhafte Pflegekind stellen kann/darf?), mit den Worten: "ich sehe es nicht ein für euch auch nur ein Cent zu zahlen". Da diese Wohnung mit 800.- Kaltmiete auch zu teuer für uns gewesen wären, half und Übergangsweise das Jugendamt aus, wo meine Freundin geholfen hat, die letzten drei Monate uns in der Wohnung zu behalten.
Nun suchen wir seit 3 Monaten aktiv nach einer Wohnung, weit über 80 Wohnung sind angeschrieben worden, weitere 20/25 wurden angerufen - und seither stellte sich nichts als positiv heraus.
Versuche mit dem Landratsamt zu klären, ob die Möglichkeit bestehen würde, diese Wohnung zu halten, bis wir was finden: aussichtslos. Die zugehörige Schule möchte diese Wohnung zwingend haben, und spätestens zum 04.09.2016 ist die Wohnung zu räumen.
Wir sind verzweifelt. Und wirklich schwer getroffen, zum einen der Tod mit dem wir klar kommen müssen, die fehlende Unterstützung, sowohl der Ämter als auch anderen Personen, und die aussichtslose Suche nach einer Unterkunft.
Wir haben bereits versucht, Schwesternwohnheim - voll mit Wartelisten. Baugenossenschaften... Ebenfalls voll mit mir zu einem Dreiviertel Jahr Wartezeit.
Wir haben wie oben geschrieben mit dem Landratsamt versucht zu reden, ebenfalls mit Jugendamt, Arbeitsamt, Rathaus, evangelische Kirchengemeinde, Caritas,...
Meine Eltern sind auch nicht bereit uns aufzunehmen, da ihre Wohnung zu klein ist, und meine Mutter selbstständig ist mit ihrer Praxis im Haus. Und es daher nicht einsieht, uns aufzunehmen. Auch nicht vorübergehend. Außerdem ist das Verhältnis auch nicht förderlich, sodass dies auch nicht in Frage kommen würde.
& das Jugendamt möchte meine Freundin mit 21 noch in eine Pflegefamilie stecken. Was wir auf keinen Fall wollen.
Info zu uns:
Ich bin Festangestellt bei der mit Einkommen 1.500.- (Netto).
Meine Freundin macht ab September eine Ausbildung.
Nun wollte ich mich an euch wenden, ob es Möglichkeiten gibt, uns zu helfen?
Oder ob die Lage derzeit so aussichtslos bleiben muss?
Die Worte einer Frau aus dem Landratsamt war "wenn Sie nichts finden, so gehen Sie halt ins Obdachlosenheim"...
Viele Grüße

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Ich habe vor mir eine Wohnung in Nürnberger Gegend zu suchen, da ich dort eine Ausbildung anfangen möchte. Da jedoch BAföG nicht ausreichen wird, wenn ich eine gemietete Wohnung haben möchte um vor Ort zu sein, werde ich Mietzuschüsse etc. Benötigen. Nicht nur das, ich muss die Wohnung erst mal bekommen.

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Hallo,
derzeit bin ich auf Wohnungssuche aber allerdings bei einem Punkt etwas verwirrt.
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Die "Kaltmiete" von 240€ wäre also nicht über der "Bruttokaltmieten"-Grenze von 279,60€.
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Kommt die Wohnung nun in Frage oder gibt es ein Problem weil die "Kaltmiete" von 240€ die Grenze der "Grundmiete" von 215,50€ überschreitet?

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