Sozialabgaben bei Ferienjob vor der Ausbildung

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Die Abrechnung als SV-pflichtige Beschäftigung ist richtig. Beschäftigungen zwischen Schulabschluss und Beginn eines Berufsausbildungsverhältnisses sind berufsmäßig und dürfen deshalb nicht als kurzfristige SV-freie Beschäftigung abgerechnet werden. Für die Beschäftigung war das Patenkind garantiert bei einer Krankenkasse angemeldet, wie sollen denn sonst die SV-Beiträge abgeführt worden sein?! Die SV-Abgaben bekommt man auch nicht vom Finanzamt erstattet, nur die Lohnsteuer.

Sobald ein Mensch mehr als 400 Euro verdient, ist er sozialversicherungspflichtig. Dazu muss er dann natürlich auch in eine eigene Krankenkasse. Das hätte bei dem Ferienjob berücksichtigt werden müssen. Wenn das Kind dann die Krankenkasse des VAters angegeben hat, dann rechnet die Kasse das intern ab - also kein Problem. Und ja, wenn er/sie ab September Gehalt bezieht, muss er erst recht in eine eigene Krankenkasse. DAs kann natürlich die des Vaters sein. Da muss man nur Bescheid sagen. Und natürlich wird am Jahresende ein Lohnsteuerjahresausgleich gemacht und es ist leider sehr gut möglich, dass er/sie NICHTS oder nur WENIG zurückbekommt. Warum denn auch, wenn keine oder wenig Werbungskosten oder andere abzugsfähigen Kosten angefallen sind. Warum soll denn jemand was geschenkt bekommen, nur weil er einen Ferienjob macht? Wir alle gehen arbeiten und wir alle zahlen das komplette Paket. That's life!

so weit, so gut....über das Jahresmittel kommt er aber nicht über die 400 Euro; trotz anschließender Ausbildung. Ich habe in meinem Betireb auch Ferienjober, die zwar die Abgaben zahlen, beim Ausgleich aber wieder erstattet bekommen. Die Kernfrage ist aber, ob das in Zusammenhang mit der Anschließenden Ausbildung hängt. Das nämlich ist die Begründung des Ferienjobanbieters. Meines Wissens zahlkt ein Ferienjober z.B. doch keine Arbeitslosenversicherung, weil eben dieser Ferienjob zeitlich befristet ist. Lohnsteur und Kirchensteuer ja, der Rest ist aus meiner SIcht aber fraglich

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@Oskar810

Jahresmittel 400 Euro? Wo hast du das denn her? Es gibt einen genau definierten Unterschied zwischen 400 Euro Job und einem sozialversicherungspflichtigen Job. Der Arbeitgeber, der den Ferienjob gegeben hat, hat sich völlig korrekt verhalten. Woher soll dieser Arbeitgeber denn wissen, ob das Patenkind noch woanders arbeitet. Er würde sich sogar strafbar machen, wenn er nicht das komplette Paket abrechnen würde. Es werden am Jahresende (bzw. am Anfang des kommenden Jahres ALLE Einnahmen zusammengerechnet und mit der Lohnsteuererklärung dem Finanzamt vorgelegt. Darauf wird dann die komplette Berechnung erfolgen, was im Endeffekt an Abgaben zu zahlen ist. Dies gilt jedoch nur für Lohnsteuer, Soli und Kirchensteuer.. Pflegeversicherung, Arbeitslosenversicherung und Krankenkasse kann man sich natürlich NICHT wiederzurückholen.

Was du meinst ist bestimmt die 51 TAge Regelung. Die findet hier aber keine Anwendung, weil dein Patenkind ab September arbeitet.

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@monamaria

Woher soll dieser Arbeitgeber denn wissen, ob das Patenkind noch woanders arbeitet.

Indem er nachfragt und sich das schriftlich bestätigen lässt?!

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Sobald ein Mensch mehr als 400 Euro verdient, ist er sozialversicherungspflichtig.

Das stimmt so nicht. Für kurzfristige Beschäftigungen besteht nämlich keine SV-Pflicht, egal, wie hoch der Verdienst ist.

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@monamaria

Keine Ahnung, was du damit sagen willst, er hat doch nur 3 Wochen gearbeitet...was willst du da mit 51 Tagen?!

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@MenschMitPlan

Aha, ein Mensch ohne Plan. Das ist die FRIST für kurzzeitig Beschäftigte. Sie dürfen in einem Jahr nicht mehr als an 51 Tagen gearbeitet haben, um nicht der Sozialversicherungspflicht zu unterliegen.. Du scheinst recht wenig Ahnung zu haben, dann gib lieber keine wertlosen Kommentare ab, die dem Fragenden nichts nützen.

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@monamaria

Das Problem, weshalb der Job nicht sv-frei abgerechnet werden darf, ist die Berufsmäßigkeit, wie ich schon schrieb, alles andere ist Quatsch.

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@monamaria

Diese Fristen, auf die du dich beziehst, beziehen sich nur auf die Zusammenrechnung mehrerer kurzfristiger Beschäftigungen während eines Kalenderjahres. Andere Beschäftigungen werden dabei gar nicht betrachtet. Die Planlose bist leider du...:-(

Im Übrigen verdiene ich mein Geld unter anderem mit Lohnabrechnungen, du darfst getrost davon ausgehen, dass ich was davon verstehe.

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@monamaria

Was steht denn da drin, was meinen Aussagen widerspricht?

Die Beschäftigung war auf 3 Wochen befristet. Das passt. Was nicht passt, ist die Berufsmäßikeit.

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@monamaria

Zitat aus deinem Link:

Die Grenze von 2 Monaten gilt bei einer Beschäftigung an mindestens 5 Tagen wöchentlich; sonst gilt die Begrenzung auf 50 Arbeitstage. Verschiedene kurzfristige Beschäftigungen, auch bei unterschiedlichen Arbeitgebern, sind innerhalb eines Kalenderjahres zusammenzurechnen. Nicht einbezogen werden 400-Euro-Jobs und versicherungspflichtige Beschäftigungen.

Ein versicherungspfl. Ausbildungverhältnis wird also nicht mit dem Ferienjob zusammengerechnet. Hast du es jetzt verstanden?

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