Sorgerechtsstreit.....wie lange dauert sowas?

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3 Antworten

So was kann dauern, aber man kann auch einen Eilantrag stellen. Oder aber (wenns ganz schwierig ist) Arbeitslosengeld II beantragen als Vorleistung auf den fehlenden Unterhalt. Für Kinder unter 12 Jahre gibt es Unterhaltsvorschussleistungen für maximal 72 Monate.

Die Arge meint, da ja jemand unterhaltspflichig ist muß ich das erst einklagen. Die wollen mir nix vorschießen.

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@Cherry08

Das ist richtig. Aber sie brauchen nur die Bestätigung, dass du geklagt hast, nicht das Urteil, das kann man später nachreichen, dann werden die Nachzahlungen verrechnet. Zumindest bei uns geht das so. Es geht dem Amt ja in erster Linie darum, dass du zeigst, nicht den Weg des geringsten Widerstandes zu gehen, sondern dich zuvörderst mal selbst bemühst.

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@Slizia

Außerdem geht es in der ARGE immer um die Bedürftigkeit. Wer nichts hat bzw. seine Ansprüche erst durchsetzen muss oder z.B. Vermögen erst "versilbern" muss, bekommt erst einmal Hilfe - die dann aber natürlich erstattet werden muss, wenn die Ansprüche durchgesetzt wurden. Außerdem kann und wird auch die ARGE die Unterhaltsansprüche von Amts wegen verfolgen und dieses ggf. auf sich übertragen lassen.

PS. Bloß nicht abwimmeln lassen.

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@RedBergfee

Ok....ich werd denen am Montag gleich mal auf den Sänkel gehen ;o) DANKE

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Beantrage Unterhaltsvorschuß beim Jugendamt. Wenn dir ansonsten auch Geld für dich selbst fehlt, dann übernimmt die Arge oder das Sozialamt die Kosten für dich.

http://www.alleinerziehend.net/index.php

Aber das ist ja nur ein Bruchteil von dem was ich bekommen sollte. Und wie gesagt die Arge zahlt mir nix.

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@Cherry08

Das Sozialamt muß für dich einstehen, wenn du kein eigenes Einkommen hast und Unterhaltsvorschuß bekommst du auch und das Kindergeld.

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@moon73

Lass dich bloß nicht abwimmeln,dir steht auf jeden Fall überbrückend Geld zu!

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@moon73

Aber nicht vom Sozialamt, sondern von der ARGE. Außer: Du bist so krank, dass Dich ein Rentenversicherungsträger für Erwerbsunfähig auf Dauer geschrieben hat.

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Leider ist es von Gericht zu Gericht unterschiedlich. Frag Deinen Anwalt(in), was er/sie für Erfahrung gemacht hat.

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