Sorgerecht/Pflegerecht Familienrecht

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3 Antworten

Hallo Samsen1991

Ich habe gerad selber einen fast ähnlichen Fall in meiner Familie, nicht bei mir sondern bei meinem Bruder, da hat er das alleinige Sorgerecht, die Mutter aber auch das Besuchsrecht, sie darf die kinder jedes zweite Wochenende zu ihr nehmen und auch in den Ferien, sind sie bei ihr.

Nun hat die Mutter Brustkrebs bekommen und die Eine Tochter will jetzt auch bei Mama bleiben, sie ist auch 17, weil sie ihre Mutter halt einfach auch nicht alleine lassen will, da sie sonst niemanden hat, der ihr ein wenig zur Hand gehen könnte, auch zum Einkaufen kann sie zur Zeit nicht alleine oder gar selber, sie bekommt auch Chemo.

Mein BRuder hat auch eingewilligt, dass das Mädchen bleiben darf, hat es aber bei dem Jugneamt selber gemeldet und so viel ich weiss, sind die auch einverstanden, aber nur so lange, bis es der Mutter wieder besser geht, wenn, dann müsste mein Bruder das der Vormundschaft melden, damit ev. nochmal überprüft werden kann, dass das Mädchen bei der Mutter auch wirklich gut aufgehoben ist! Das sind jetzt etwa 3 Monate her und sie ist immer noch bei Mama, obwohl es ihr wieder besser geht, aber sie mussten alle nochmal zum Gericht, die letzte Entescheidung hat in diesem Fall das Familiengericht! Trotzdem sie das damals auch selber so entschieden haben, ohne das gericht, die haben dann nur geprüft ob die Kinder beim Vater gut versorgt werden und er genügend Zeit für sie hatte!

Dieser Familie würde ich deshalb empfeheln, mal beim Jugendamt nach Fragen ich Denke nicht, dass sie Denen Steine in den Weg legen würden, denn es geht ja immerhin um Familie! L.G.Elizza

Samsen1991 17.03.2012, 14:22

erstmal: alles gute für deine mutter

in der geschichte steht tatsächlich fest das der vater sterben wird, es gibt keine heilungschance (nicht mal die hoffnung).

der vater ist stark pflegebedürftig oder wird es im laufe der geschichte, also kann im grunde nichts mehr alleine.

jetzt ist die frage würde das jugendamt wirklich keine steine in den weg legen? (ist ja eine große belastung, den eigenen vater beim langsamen sterben zu zusehen)

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elizza 17.03.2012, 14:56
@Samsen1991

Nun, ich Denke, dass das Jugendamt insofern Steine in den Weg legen wird, weil das Kind nicht als Pflege da sein darf, das würden Die natürlich schon deswegen nicht erlauben, wenn jemand da ist, der diesen Vater rund um die Uhr pflegt, dann würde ich sagen, dass sie keine Steine legen werden, aber das müsste natürlich nachgewiesen werden, denn ein Kind als Krankenpflege geht natürlich gar nicht, dafür wäre die Verantwortung zu gross dem Kind gegenüber und dann wäre da auch noch der Grund, wer dann auf das Kind aufpassen würde, aslo bei der Erziehung, auch wenn es eigentlich alt genug wäre, mit 16 ist natürlich ein Kind noch nicht erwachsen und braucht halt einfach noch Erziehung!

Also, wenn es Probleme gäbe, dann deswegen, Tut mir leid, wenn man Euch in den Weg stehen sollte, aber so sind halt auch die Gesetze und die gehen nun mal vor, auch vor die gesundheit, leider!

Ich wünsche dieser familie alles Gute! L.G.Elizza

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Samsen1991 17.03.2012, 15:12
@elizza

danke, dass bestätigt was ich denke, solange "professioneles" pflegepersonal vor ort ist sollte das schon in ordnung gehen ;)

thx

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MichaelBaleanu 18.03.2012, 12:45
@Samsen1991

Wie aus der Antwort von elizza herauszulesen ist, hat das Familiengericht festgestellt, ob die Kinder beim Vater gut versorgt werden und er genügend Zeit für sie hat.

Das muss mann sich auf der Zunge zergehen lassen: Der Vater hat das alleinige Sorgerecht, d. h. dass diese Fragen schon mal zur Klärung vor einem Familiengericht anstanden; Die Mutter ist diejenige, die aufgrund ihrer Krankheit sich nicht um das Kind kümmern könnte, deren Situation wird aber gar nicht erörtert.

Mit anderen Worten: Wer unbedingt unnötige Verfahren vom Zaun brechen möchte, sollte die, keiner fachlichen Aufsicht unterstehenden Behörde, Jugendamt einschalten.

Wer seinem Kind die Möglichkeit bieten möchte, frühzeitig Verantwortung und Beistand zu leben, der sollte die Entscheidung des Kindes voll unterstützen.

Gerade weil die Jugendämter und die Familiengerichte so genau auf die Fähigkeit des Vaters gucken, die der Mutter aber nie in Frage stellen, wäre es eine besonders glückliche Situation, wenn sich das JA UND das Gericht, FÜR den Vater entscheiden würden: Die Realität in deutschen Gerichtssälen (elizza hat es ja bestätigt) wird von einer erheblichen Mutterlastigkeit belastet.

Daher wäre mein Rat in einem solchen Fall, die Ämter und Gerichte aussen vor zu lassen.

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elizza 18.03.2012, 22:29
@MichaelBaleanu

Herzlichen Dank fürs Sternchen, freut mich, wenn mein Beitrag hilfreich war! L.G.Elizza

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einem 15 jährigen sollte man die verantwortung nicht überlassen und kindern stärke zeigen in der erziehung ,er verdirbt sich seine kindheit in meinen augen und müsste die schule wechseln usw. und ob das so gut ist ,ist fraglich und er beruhigt nur sein schlechtes gewissen und verzichtet auf jegliches --freunde --feiern- partys-usw. was ein junge in dem alter halt so erleben sollte und übernimmt eine ernst zu nehmende verantwortung ,ist das mit dem gewissen vertretbar ? wenn die mutter so entscheidet ,nimmt sie ihm die jugend und lässt ihn von heute auf morgen erwachsen werden ,das fände ich nicht so gut und soll der junge das elend erleben ,wenn es zu ende geht ? ich würde es wahrscheinlich anders entscheiden und zwar zu gunsten des kindes ,obwohl er es sich mit 15 aussuchen kann wo er leben möchte ,aber das jugendamt wird es abwägen und nicht so einfach machen ,denn es geht um das kind und nicht wie es am bequemsten geregelt werden kann und würde die mutter noch zum überlegen animieren ,ob sie dem jungen auf dauer einen gefallen damit tut. ich weiß ja nicht ,was draus wird ,aber wünsche trotzdem viel glück.

Samsen1991 17.03.2012, 14:13

er ist 16 und partys sind eh nicht sein ding die freie wohnwahl gillt nur wenn beiden eltern die fähigkeit zugesprochen wird sich um die kinder zu kümmern.... damit hilft mir deine antwort leider nicht wirklich

hier ist der vater eindeutig nicht mehr fähig sich um den sohn zu kümmern

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Wo kein Kläger, da kein Richter. Wenn dem Jugendamt niemand etwas mitteilt, gäbe es keinerlei Probleme.

Außerdem, da der Sohn 16 Jahre alt ist, darf er schon beim Vater bleiben, wenn er will.

Wenn auch die Mutter dem zustimmt, ist nichts dagegen einzuwenden, da sie ja seine Entwicklung am besten kennt und seine Selbständigkeit einschätzen kann. Ich nehme an, dass er mit 16 seine Butterbrötchen selbst schmieren kann und wenn er in der Schule ausreichend Selbständigkeit und Initiative gezeigt hat, wird es keinerlei Probleme geben.

Es gäbe nur dann Probleme, wenn die Entscheidung des Kindes, gegen den Willen der Mutter durchgesetzt werden soll.

Wenn die Mutter auch noch die Ummeldung des Sohnes beim Einwohnermeldeamt vornimmt (da sie ja das Aufenthaltsbestimmungsrecht für den Sohn hat), sind jegliche rechtliche Probleme erledigt, zumal ausreichend Pflegepersonal für den Vater vorhanden ist, wie ich aus einer weiteren Antwort entnehmen konnte.

Samsen1991 18.03.2012, 15:14

das mit dem pflegepersonal könnte man zumindest offiziell so einrichten ;)

das ist ja das schöne an geschichten, man kann sie verändern....

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