Sorgerecht abgeben und beidseitig auf Unterhalt verzichten

4 Antworten

garnichts. ihr erklärt das gemeinsame sorgerecht und das kind verbleibt bei dir. solange du keine sozialleistungen beziehst, verlangst du einfach keinen unterhalt. solltest du jemals arbeitslosengeld beziehen oder ähnliche leistungen, werden die behörden von der km unterhalt verlangen. eine gegenseitige erklärung auf unterhaltsverzicht ist sittenwidrig und somit von anfang an nichtig. dem kind steht der unterhalt zu und der betreuende elternteil ist verpflichtet diesen zu fordern.

Auf Unterhalt kann nicht im Voraus verzichtet werden.

http://dejure.org/gesetze/BGB/1614.html

Möglich wäre allenfalls, das Sie sich verpflichten, vorrangig für den Unterhalt des Kindes aufzukommen. Dies darf aber auf keinen Fall zu lasten des Kindes gehen. Solange sie für das Kind unterhalt leisten ist ihre Freundin dann wegen mangelnder Bedürftigkeit befreit.

Das Sorgerecht ist hier nicht so entscheidend. Wenn sie zustimmt, dass das Kind bei dir lebt, sehe ich keine weiteren Probleme, oder hast du gar kein Sorgerecht?

Dann müsstest du erst mal eine Sorgeerklärung abgeben, der die Mutter zustimmen muss.

Für die Zukunft kann nicht rechtsgültig auf Unterahaltsansprüche verzichtet werden, das schließt der § 1614 Abs. 1 BGB aus.

Laufender Unterhalt muss nicht geltend gemacht werden. Es kann dich niemand zwingen den Unterhalt von der Mutter zu fordern, zumindest solange nicht, wie du genügend eigenes Einkommen erzielst.
Wenn du jedoch Sozialleistungen in Anspruch nehmen möchtest funktioniert das mit dem Unterhaltsverzicht nicht. Die jeweilige Behörde wird die Ansprüche auf sich überleiten und vom Pflichtigen fordern.

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