Sorgerecht- Was kann ich tun?

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4 Antworten

Ich finde es so Schade, dass Männer  (fast) nie über ihre eigene Kinder entscheiden dürfen.
Ich habe auch mal gehört, dass ein Mädchen (ca 17/18) ihr Kind abgetrieben hat, obwohl sie und ihr Freund eigentlich für das Kind waren. Er hat sie angefleht es nicht zu tun, was sie ja aber dann doch tat.
Er hat sich danach versucht umzubringen. :( Zum Glück ohne
Erfolg. Er ist ein guter Freund meines Bruders und befindet sich momentan in der Behandung.

Das ganze Sorgenrecht wirst du nciht bekommen, aber die Chance, dass du deine Tochter öfters sehen kannst, besteht 😉

Ich rate dir, emotionaler zu sein bei der Verhandlung. Zeig ihnen wie wichtig sie dir ist und dass du darunter leidest, dass du sie so wenig siehst.
Natürlich solltest du auch logisch bleiben und nciht komplett emotional werden. Aber ich denke du verstehst was ich meine. Du solltest es zeigen, wie ernst dir wirklich das ist.
Ich würde dir davon abraten deine Ex freundin zu beschuldigen oder ihr Vorwürfe zu machen. Das kommt dann schlecht rüber. Und man wird denken, dass du dich an ihr rächen willst oder ihr sonstwie Schaden willst.
Das Hauptthema sollte deine Tochter und die Zeit mit ihr sein.

PS: Ich habe deine andere Frage gelesen. Du solltest mit deiner Freundin schluss machen.

Du bekommst die alleinige Sorge überhaupt nicht.

Die würdest Du bekommen, wenn die Mutter das Kind schwer mißhandelt, mißbraucht oder verwahrlosen lässt.

Das ist hier nicht der Fall.

Die Mutter darf Männerbesuch haben und das Kind am Wochenende zur Oma geben. Das ist ihr gesetzlich verbrieftes Recht und das schadet dem Kind auch überhaupt nicht.

Du kannst die gemeinsame Sorge bekommen. Mit der kannst Du aber nicht in den Alltag der Mutter zu Hause eingreifen.

Das ein Kind am Freitagabend müde ist vom Tag ist völlig normal.

Dass Du Dich damit nicht auskennst, spricht absolut gegen Dich.

Es gibt eine Möglichkeit die Aussagen dritter schriftlich vorlegen zu lassen. 

Google: Werden Zeugen vor einem Familiengericht gehört? 

trennungmitkind.com

Eine Kindeswohlgefährdung beschreibst du in meinen Augen sehr wohl. 

Kommentar von Menuett
16.10.2016, 15:26

Wo soll denn das Kind hier gefährdet sein?

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1. wieviele männer die km hat und ob die in der wohnung sind oder nicht, geht dich garnichts an. dir wird unterstellt du bist eifersüchtig und bindungsintolerant und kontrollsüchtig. wäre a) ein indiz gegen umgang, b) gegen gemeinsames sorgerecht.

2. wie das betreuungskonzept der km aussieht geht dich weiterhin nichts an. sowohl uroma als auch oma haben umgangsrecht und das räumt mutti ihr ein. gewetter dagegen unterstellen wieder bindungsintoleranz, eifersucht und kontrollwahn.

3. wie es in der wohnung der km aussieht, entzieht sich deiner kenntnis, geht dich nichts an und es muss nicht perfekt aus - kontrollwahn, eifersucht

4. telefonanrufe für 3jährige? vergiss es. das kind ist damit völlig überfordert und legt nach 1-2 min. wieder auf ohne sich zu artikulieren, da es völlig desinteressiert ist an solchen sachen. nicht altersgerecht. - kontrollsucht und eifersucht deinerseits.

die km ist nicht verpflichtet dir eine telefonnummer ihrerseits zu nennen und wenn du nicht aufhörst, wird sie die nummer ändern oder telefon abschaffen. ein telefongespräch sollte durch einen zusätzlichen umgangsnachmittag ausgetauscht werden. weiterhin ist es nicht deine aufgabe anzuzweifeln wann ein 3 jähriges kind ins bett geht. kids meiner von bekannten gehen um 7 ins bett und sind 9 jahre alt.

deine kontrollsucht musst du dringend bearbeiten. was die km macht, wer die betreuung übernimmt und was auch sonst so im haus der km anfällt geht dich garnichts an.

daran ändert auch nichts, dass du demnächst vielleicht das gemeinsame sorgerecht beantragst. auch dann hast du kein mitspracherecht und nix zu melden. die situation für dich mit gsr ändert sich überhaupt nicht. die mutter trifft weiter die entscheidungen im rahmen ihrer alleinigen alltagssorge und du darfst mitbestimmen bei taufe, kontoeröffnung und nicht-lebenswichtigen op. mehr ist es nicht.

wenn du also etwas durchsetzen willst, dann ist es regelmäßiger umgang. damit fängt die geschichte an und wenn es eben nicht funktioniert, dann musst du zum anwalt und die geschichte in einen beschluss gießen:

- 2-3 nachmittage die woche mit einer übernachtung

- jedes zweite we von fr-mo

- hälftige feiertage und ferien,

- drei wochen sommerurlaub. - lass den beschluss beschweren mit strafen: ordnungsgeld ersatzweise haft, androhung entzug des sorgerechtes. sprich mit der km  nicht über das was du vorhast und geh dabei schritt für schritt vor und behutsam.

wenn du dann den umgang einige monate lebst, dann solltest du über das gsr nachdenken und es beantragen. erst einladen elterngespräch zur mediation im jugendamt, dann bei nichterreichen deines wunsches klage vor dem familiengericht. dann bekommst du es. aber nicht, wenn die  km dir massiv vorwürfe machen kann über kontrollsucht, eifersucht, bindungsintoleranz etc. dann hast du ein problem.

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