Sorgerecht - Ist das genug?

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5 Antworten

du hast dich doch wirklich gut entwickelt, das ist schon mal schön.

wenn der kindsvater das sorgerecht beantragt, würde ich es an deiner stelle ablehnen mit eben dem verweis auf die drogen und den lebensstil. geh zum jugendamt, so dass von beginn an eine familienhilfe installiert wird, dann hast du mehrere fliegen mit einer klappe geschlagen : 1. ihm wird auf die finger geschaut und er darf nur unter auflagen sein kind sehen. sollte er bei drogenscreenings auffällig sein, ist sofort alles hinfällig und er darf das kind, wenn überhaupt, nur unter aufsicht sehen. 2. du selbst bist gezwungen clean zu leben und hast selbst in schwachen momenten keine möglichkeit wieder in alte verhaltensmuster abzugleiten. 3. euer kind ist geschützt, da ihr beide dann unter aufsicht des jugendamtes seid. und die handeln zum wohle des kindes. 4. wenn diese initiative von dir aus geht, bist du immer im vorteil. du zeigst verantwortungsgefühl und die psychose ist kein hindernis eine gute mutter zu sein, zumal wenn du medikamente bekommst und therapeutentermine gewissenhaft wahrnimmst.

letztendlich hat euer gemeinsames kind nur dann wirklich eine echte chance später mal nicht selbst abhängig zu leben. das ist leider so, aber es ist gut so etwas vorher zu wissen, bevor es dann zu spät ist.

lass dich von der mutter da nicht runterziehen, die behauptet viel, aber du hast als mutter alle unterstützung auf deiner seite. pass gut auf dich auf und ..ja, viel glück und gute wendungen wünsche ich dir in deinem leben!!

Vielen Dank!

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Wenn bekannt ist das du drogenabhängig warst, kann es eh gut sein das du Besuch vom Jugendamt bekommst und sie dir jemand an die Seite stellen der dich unterstützt und natürlich auch schaut ob du wirklich nicht rückfällig wirst.

Man kann dich dort auch beraten wie du damit umgehen kannst wenn der Vater auf einem geteilten Sorgerecht besteht.

Das Aufenthaltsbestimmungsrecht wird bei dir bleiben so lange du dein Kind gut versorgst. Du kannst auch einen Antrag stellen das der Erzeuger/Vater das Kind nur unter Aufsicht sehen darf wenn er immer noch drogenabhängig ist.

Es gibt sicher Möglichkeiten dir die Unterstützung zu geben die du brauchst, du musst die Hilfe nur annehmen.

 

Der Erezuger kann Sorgerecht beantragen, die Drogengeschichte wird dir da nicht helfen, solange er keine Gefahr für das Kind darstellt. Er wird auch icht getestet werden. Drogentests sind für Eltern nicht üblich. 

Seine Mutter kann gar nix. Schon gar nicht, dir das Kind wegnehmen "lassen". 

Wie alt bist du denn? Was sagen deine Eltern zu der Geschichte? 

Ich bin 19 Jahre alt. Mit meinen Eltern hab ich da nicht groß drüber gesprochen. Ich hab es schon angesprochen, aber es gab irgendwie trotzdem kein Gespräch darüber. Nur zu der Drohung der Mutter meinten meine Mutter und meine Schwester, dass ich mir da keine Sorgen machen brauch.

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@Vanchiriya

Wenn du volljährig bist und das Kind versorgen kannst, wird dir niemand das Sorgerecht streitig machen (können). Dass du bereit bist, Verantwortung zu übernehmen, hast du ja schon gezeigt, indem du dich von Drogen abgewandt hast. Mach dir nicht so viele Sorgen. Alles Gute für dich und fürs Baby.

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Ich würde mich an deiner Stelle evtl. ans Jugendamt wenden. Wenn die sehen, dass du dich bemühst und die Zusammenarbeit kein Problem ist, dann wird dir das zu Gute kommen. Die werden dir auch nicht das Kind wegnehmen, solange sie sehen, dass es funktioniert. Aber es gibt ja oft solch eine Begleitperson vom Jugendamt, die dann zur Seite steht und hilft.

Find erstmal top das du dich so ins positive entwickelt hast und voll für dein Kind da sein willst.

Kann dir aber leider bei deiner eigendlichen Frage nicht helfen.

Was mich aber interessieren würde: was hat die Psychose ausgelöst?
Was für Symptome hattest du bei deiner Psychose?
Und hast du viel Konsumiert und was ?

Hoffe auf eine Antwort würd mir auch weiter helfe

Was genau für die Psychose gesorgt hat, lässt sich leider

nicht sagen. Ich befand mich in einer sehr stressigen und unangenehmen

Situation und ich denke, dass die Drogen das unterstützt haben, also

definitiv ihren Teil dabei getan haben.

Ich habe Vögel "reden" gehört. Ihr Zwitschern war für mich Spott und Lachen. Sie haben mich oft fertiggemacht, sich eben über mich lustig gemacht, mir teilweise auch geholfen, mein Vertrauen dann aber direkt wieder ausgenutzt und mich gegen eine Wand laufen lassen. Im späteren Verlauf haben sie nicht nur auf mir rumgehackt, sondern auch auf anderen, was ich dann doch aber zur Abwechslung amüsant fand. Aber sie haben mich nie in Ruhe gelassen. Ich hatte Probleme mich umzuziehen, oder überhaupt zu duschen, weil sie mich ja beobachtet und sich über mich lustig gemacht haben. Selbst einfache Tätigkeiten wie Wäsche waschen und aufhängen, oder Geschirr abwaschen und abtrocknen wurde zur Tortur. Anfangs dachte ich sogar, dass alle Tiere (auch Insekten wie Fliegen, die an meinem Fenster saßen) sowas wie Kameras sind. Mit einem Mikrophon ausgestattet und entweder in ihren Augen oder irgendwo am Körper Kameras. Von anderen Menschen auf mich angesetzt.
Außerdem hatte ich hier und da weitere Überzeugungen, die an
sich ganz komisch sind, von denen ich aber nicht ablassen konnte. zB war ich überzeugt, dass ich sterben werde. Ich wusste nicht wie, ich wusste nicht genau wann, aber ich wusste, dass ich nur noch eine kurze Zeit zu leben habe. Jedes Mal, wenn ich Auto gefahren bin, hatte ich höllische Angst in einen Unfall zu geraten oder selbst gegen einen Baum zu rasen.
Oder aber dachte ich, eine Mücke wäre in meinem Ohr. Ich habe sie krabbeln gespürt und gehört. Saß den ganzen Abend da und hab versucht sie rauszubekommen. Irgendwann bin ich eingeschlafen und am nächsten Morgen war es zum Glück weg.
Oder ein weiteres Mal hatte ich den wahnsinnigen Gedanken, dass von einem früheren Sturz (viele viele Jahre her) der Knochen angebrochen war, durch einen Tritt von wem anders (was ich mir
ebenfalls nur eingebildet habe) noch weiter angeknackst wurde (teilweise dachte ich sogar er wäre komplett durchgebrochen) und sich ein Splitter gelöst hat, zwischen Knochen und Fleisch entlangrutscht und in mir alles aufschneidet. Ich habe das alles gespürt, auch die Schmerzen gehabt, konnte den angeblichen Splitter ertasten. Das war Horror.
Ansonsten habe ich mich extrem von Menschen distanziert, weil mir jede Art von Gespräch höchst unangenehm war, allgemein Kontakt zu anderen Menschen richtig anstrengend war und so etwas wie Augenkontakt konnte ich überhaupt nicht aufbringen, ohne dass es mich wirklich ausgelaugt hat (teilweise auch jetzt noch, aber ich werde immer besser, baue auch wieder mehr Kontakt zu anderen auf, habe aber trotzdem seit vielen Monaten niemanden mehr getroffen), ich hatte ab meiner Einweisung eine merkwürdige Leere in mir, die erst wegging, als die Medikamente zu wirken begannen. Ich hatte (und habe es zum Teil noch immer) ein wahnsinnig schlechtes Gedächtnis, konnte mir einfach nichts merken. Und wenn etwas zum jetzigen Zeitpunkt nicht da war, dann war es niemals da (obwohl es in der Vergangenheit schon häufiger da gewesen ist).
Mehr fällt mir jetzt nicht mehr ein, aber das ist ja auch schon ein gewaltiger Text.

Ich habe sehr viel konsumiert. Habe für die "kurze" Zeit eine schöne Palette an Drogen probiert. Ich guck mal, ob ich es der Häufigkeit nach sortiert bekomme...

Gras war Standart und gehörte zu jedem Tag dazu, selten bekam ich mal keines und habe dann nicht rauchen können. Nur zum Schluss habe ich häufiger Pausen gemacht. Das Gras hat übrigens definitiv einen Teil zur Psychose beigetragen, denn als ich die letzten paar Male geraucht habe, habe ich das Vogelgezwitscher wie als stinknormale Unterhaltung wahrgenommen. Aber nach einiger Zeit, nach dem Schlafen oder später nach ein paar Tagen, war alles wieder normal.

Dann kam definitiv Speed. Ich wollte anfangs nie alleine ziehen und fand, wenn man das tun würde, dann wär man definitiv süchtig. Nur irgendwann tat ich es auch alleine, denn es hatte, neben der Plauderlaune, die nette Nebenwirkung, dass man wenig isst und abnimmt. Und ich wollte unbedingt dünn sein.

Danach MDMA. Meistens in Form von XTC und nur ein Mal pur als Kristall, MDA habe ich in den Pillen auch erwischt. Ich habe mich von Anfang an nicht an die Pausen von ~2 Monaten gehalten, glaube ich, aber immer wieder versucht so viel Zeit wie möglich dazwischen zu lassen. Gegen Ende wurde es jedoch wirklich häufiger und der letzte Trip hat veranlasst, dass sich die Psychose festgesetzt hat, denn ich kann mich noch ganz genau dran erinnern, dass die Welt von da an nicht wieder normal wurde.

Jetzt wird's schwierig. Ich glaube, 4-FA hatte ich dann noch am häufigsten, aber das hatten wir nur eine Zeit lang.

2c-b, einer meiner Lieblinge gewesen.

Pilze, LSD & Kokain relativ gleich "viel" bzw selten.

Ich weiß zwar nicht, was dir das bringt, aber hoffe ich konnte helfen :D

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Jap das ist aufjedenfall eine Psychose, Wahnvorstellungen, Halluzinationen, Denkstörung, vll auch ein Ich-Störung. Ich nimm mal an es ist war eine Schizoaffektive Psychose. Du warst in behandlung wurde schon etwas diagnostiziert was du für eine Psychose hast. Eine Psychose wird nicht durch die Drogen gebildet, eine Psychose hat man in sich und die Drogen waren halt der Auslöser das sie zum vorschein kam. Jz wär vll noch intersannt ob in deiner Familie/Verwanden auch so einen Fall gibt, sprich Psychische Problem, Psychose,Depressionen etc. Dank dir für dein längere Antwort. Ich interisiere mich für die ganze Thematik:Drogen/Risiken/Saver-Use/Krankheitsbilder die durch Drogen ausgelöst wurden etc..

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@Climatewarming

Was genau es für eine Psychose war, konnte nicht gesagt werden. Ich habe momentan ja noch regelmäßige Gespräche mit der Chefärztin der Station, aber da kann auch nichts gesagt werden, da es mir immer besser geht - ich also bereits wieder genese und somit kann nicht festgestellt werden was genau los war. Was ich aber weiß, ist, dass der Verdacht auf Schizophrenie bestand (natürlich war dem nicht so). Keiner kann sagen, ob es ohne Drogen aufgetreten wäre. Ich war durch meine labile Psyche anfällig für eine Psychose, das weiß ich.

Aber in meiner Verwandtschaft bin ich das schwarze Schaf. Außer mir hat keiner mit psychischen Problemen zu kämpfen.

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ok dann ist ja gut wens wieder berg auf geht. Ne das muss nicht sein das du eine Psychose bekommen hättest ohne die Drogen. Drogen können solche Psychosen auslösen.

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