Sorgen, wenn ich auf meinen Enkel aufpassen soll?

7 Antworten

Ich kann gut verstehen, dass du dir da Sorgen machst. So ein kleines Baby wirkt so zerbrechlich. Ich hätte auch immer Angst, dass ich den Kleinen mal fallen lasse oder überfordert bin. Rede mit den Eltern darüber, damit sie dir den Kleinen nicht gleich für längere Zeit anvertrauen. Immer mal für 2 Stunden und später länger ist gut, damit du auch eine Art Routine bekommst wie du mit dem Kleinen umgehen musst und wann er was braucht. Lass dir alles genau erklären und bau zu dem Kleinen ne Bindung auf, damit er sich bei dir wohlfühlt und z.B. aufhört zu weinen, wenn du ihn auf den Arm nimmst. Das wird aber schon :) keine Sorge. Der Kleine hat meist eh nur Hunger, ne volle Windel oder vllt Blähungen. Wenn du weißt, was du dann zu tun hast ist eigentlich alles gut :)

Ich bin zwar keine Oma, aber Tante und muss auch oft auf den kleinen aufpassen. Sprich mit den Eltern ob es etwas gibt, was das enkel beruhigt, sollte es weinen. Als Oma/Opa hast du ja sicher schonmal ein Kind mit aufwachsen sehen, erinnere dich einfachan diese zeiten und versuch deine ganz eigenen methoden anzuwenden.

Meine Mutter hat es von vornherein abgelehnt, auf unseren ersten Sohn aufzupassen. Sie konnte mit Kindern "nichts anfangen" und hatte auch einfach vergessen, wie man Kinder hütet. Aber generell muss man sich keine Sorgen machen, mit einem so kleinen Kind umzugehen, weil sie ja noch nicht so turbolent sind, wie etwas ältere. Außerdem wächst du mit deiner Aufgabe und lernst das Kind besser kennen, umso öfter du es betreuust. Du erkennst dann leicht, wie es sich anhört, wenn es hungrig ist oder wenn eine volle Windel stört. Aber wenn du immer noch unsicher bist, dann frage doch mal vor Ort nach, ob es einen Babysitter-Lehrgang gibt. Vielleicht kann man sich dann einige Informationen holen:

http://www.drk.de/angebote/kinder-jugend-und-familie/babysitterausbildung-und-vermittlung.html

Deine Mutter konnte mit Kindern nichts anfangen? Demzufolge auch nicht mit den eigenen Kindern?

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@violatedsoul

So ist es, leider. Als ich meinen Sohn zweimal (diskret in einem Nebenraum eines Restaurants) gestillt habe, fand sie nicht nur den Muttermilchgeruch auf seinem Köpfchen ekelig, sondern sie ist auch gegangen, weil sie das Stillen nicht ertragen konnte. Ja, mein Bruder und ich wurde schon als Babys von unserem Vater sehr gut versorgt. Sie wurde erst zugänglicher, als wir zur Schule gingen. So etwas gibt es tatsächlich, ich kann es bestätigen.

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