Sonnenstudio-Vertrag aus gesundheitlichen gründen kündigen

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7 Antworten

Hallo,, Du bist 100%ig auf der sicheren Seite und kannst den Vertrag aufgrund Deines gesundheitlichen Zustandes kündigen. Außerdem ist es sittenwidrig, daß ein Sonnenstudio - dies gilt auch für Fitness-Studios - Verträge über 24 Monate abschließen. Normal sind 12 Monate und nicht länger. Damit kommt das Sonnenstudio auch nicht durch. Also im Klartext: Kündigung aussprechen, Abbuchung stornieren und nicht zahlen. Sollten sie gegen Dich vorgehen wollen, bist Du klar auf der sicheren Seite und brauchst nicht zahlen, da Du ganz klar aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ins Sonnenstudio darfst. Die Rechtslage spricht eindeutig für Dich.

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Kommentar von jaslicous
24.06.2011, 11:15

Danke, dass beruhigt mein Gewissen nun doch sehr. Hatte genau dies auch vor und war mir nicht sicher ob das Recht auf meiner Seite ist.

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Kommentar von XtraDry
24.06.2011, 11:32

Außerdem ist es sittenwidrig, daß ein Sonnenstudio - dies gilt auch für Fitness-Studios - Verträge über 24 Monate abschließen

Quatsch, gemäß § 309 Nr. 9 BGB ist das sogar ausdrücklich erlaubt, wobei der BGH ergänzend dazu entschieden hat, dass das Risiko bei langfristiger Bindung bei Dauerschuldverhältnissen im Fall des vorzeitigen Ausscheidens grundsätzlich beim Ausscheidungwilligen liegt...

Ohne einen Gang durch die Instanzen sehe ich hier wenig Chancen für den Fragesteller...

Wenn Du hier sowas schreibst, solltest Du zumindest ein wenig Ahnung von der Materie haben, was offensichtlich nicht der Fall ist...

Und wieder ein Stern an die falsche Antwort verschwendet...

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Aber wenn man einen Vetrag im Fitnessstudio hat und aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr Trainieren darf (Rücken, Herz etc.) wird man auch entlassen. Warum dann nicht auch wenn man ein Hautproblem hat und die Sonne gesundheitsgefährdend ist? Außerdem wollte ich wissen, ob es Rechtswirksam ist die 6 Monate freistellung hinten dran zu hängen?

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Kommentar von Reiterfee
24.06.2011, 11:11

Nein, es ist rechtlich nicht zulässig, einfach die 6 Monaten hinten dran zu hängen, kannst Du denen klar sagen.

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Kommentar von XtraDry
24.06.2011, 11:38

Ist das so? Mit welchem Recht? Auf Kulanz kann das sein, aber sonst...

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Was glaubst wieviel Gefälligkeitsatteste täglich geschrieben werden. Der größten Anteil haben die "Arbeitsunfähigkeitsatteste".

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Kommentar von jaslicous
24.06.2011, 10:01

Dann müsste jeder Arbeitgeber bei einem Attest dieses auch in Frage stellen wenn jeder so denken würde

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durch das ärztliche attest ist das recht auf deiner seite. das muß auch der studiobetreiber einsehen. sollte abgebucht werden, kannst du eine rückbelastung veranlassen

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Kommentar von XtraDry
24.06.2011, 09:47

Quatsch, hier wurde ein wirksamer Vertrag geschlossen, den die Vertragsnehmerin ohne Verschulden des Vertragsgebers nicht mehr wahrnehmen kann. Dieser muss selbstverständlich dennoch erfüllt werden...

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Du hast Atteste ... also auf der Sicheren Seite ..

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Ich glaube nicht, dass du auf der sichereb Seite bist. den du hast einen vertrag abgeschlossen und das attest bringt dir nix da du nicht gezwungen bist ins sonnenstudio zu gehen. der betreiber ist wahrscheinlich einfach nur kulant gewesen. aber sofern es in dem vertrag nicht anders drin steht bist du rechtlich nicht abgesichert

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Kommentar von Reiterfee
24.06.2011, 11:14

Der Betreiber ist keineswegs kulant, denn sonst müßte er wissen, daß er keine Verträge über 24 Monate abschließen darf, es ist nicht rechtens. Gerade das Attest zwingt sie ja, nicht ins Studio zu gehen, also muß es vom Betreiber - ob er will oder nicht - akzeptiert werden. Er kommt bei keinem Gericht damit durch. Punkt.

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Wenn er diese Kündigung auch ablehnt, wie soll ich dann weiter vorgehen?

Den restlichen Betrag zahlen, denn rechtlich hast Du keine Möglichkeiten. Dass Du dieses Risiko bei einer derart langen Laufzeit eingehst, muss Dir selber klar gewesen sein...

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