Sonnenabstand zur Erde

9 Antworten

Für die Entstehung höheren Lebens auf einem Planeten (oder auch Mond) sind zahlreiche Voraussetzungen nötig, die nur äußerst selten auftreten. Da ist der Abstand zum jeweiligen Wärme spendenden Zentralgestirn nur eine von sehr vielen Gegebenheiten. Insofern besagt die Sonnenentfernung anderer Planeten nichts über deren Lebensbedingungen aus. Da muss z.B. eine Atmosphäre sein, Wasser, Sauerstoff oder entsprechende Substitute. Da muss ein erträgliches Klima herrschen, was für einen Planeten ohne Mond schon fast unmöglich ist. Im Übrigen kann die Sonne-Erde-Entfernung gar nicht entscheidend sein im Bereich einiger Prozent. Die variiert ohnehin um 3,4% im Jahresverlauf. Im Januar ist die Entfernung am Kleinsten, und wir merken nichts davon. Im Juli sind wir 3,4% weiter von der Sonne entfernt.

Bei einer anderen Temperatur kann sich immer noch anderes Leben entwickeln. Sogar auf der Erde gibt es in unverstellbaren Tiefen (Druck, Temperatur, Licht) noch leben.

Eine genaue Prozentangabe ist leider nicht möglich, da das ganze davon abhängt ob Wasser in flüssiger Form verfügbar ist.

Also mir ist es durchaus bewusst, dass wir uns auf einer elliptischen Bahn bewegen und der Abstand sich im Sonner / Winter verändert. Aber das mit der Habitalen Zone erklärts, danke an emaxba123

Die Erdachse ist nicht tangential zur sonne, sondern geneigt, und sommer und winter kommt daher, dass sich der Einfallswinkel des Sonnenlichts ändert, nicht an dem bisschen Distanzschwankungen.

Haltten sie doch mal Ihre Faus hin als Sonne und daneben schräg Ihre hand als Rede, und dann führen sie die kreiselstabile erde um Ihre Sonne.

Dann sehen Sie, dass, von der erde aus gesehen, im winter die Sonne wesentlich tiefer steht, das Licht also schräg einfällt.

Das macht sommer und Winter.

Mit einer tangentialen Erdachse würde die Sonne praktisch imer gleich "auf und untergehen", und das bisschen Elliptik der Umlaufbahn würden wir garnicht merken.

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Das ist nicht korrekt, wenn Ihr Lehrer das gesagt hat, denn, ob es nun permanent -10°C ist , auf einer Planetenoberfläche, oder +50°C, das ist dem Leben egal. Schauen Schauen Sie sich nur an, wo auf unserem Planeten Leben gedeiht, nämlich in 12 km Wassertiefe mit der Energie von Untersseevulkanismus, bei Bohrungen in der Antarktisch schwimmen plötzlich Fische rum, oder sowohl Algen, als auch Bakterien in Geysiren, wo das Wasser am Rand eine Temperatur von ca. 90° C hat.

Bis zum Mars sind es 3 bis 30 Lichtminuten. Im Moment so 3 glaube ich. Das sind immerhin ca. 180*300.000 km Distanz mehr zur unserem Zentralgestirn, und wenn unsere erde da wäre, dann wäre hier auch Leben, und wenn es in der Tiefe entstanden ist, wo es Wärmer ist und flüssiges Wasser.

was er wahrscheinlich meint, ist Leben in genau dieser Form, wie wir es nun haben.

Aber ob man nun 20% näher oder ferner dem Zentralgestirn ist, das ist dem Leben an sich egal ;)

Das ist zäh!

Wenn er das gesagt hat, hat er die Erdwärme komplett vergessen. Googeln sie mal nach schwarzen Rauchern, bitte.

Und von diesen Bakterien, in 12 km Tiefe, und Algen da unten, fern von jedem Sonnenlicht, lebt dann eine ganze Nahrungskette bis hin zu Fischen, die viel heller leuchten als Leuchtkäfer.

Und wo fängt Leben an? Denken Sie nur an das Lebensstadium des Pilzes, genannt Spore,winzig klein und extrem hart gepanzert. So ein Lebnsstarium der Pilze, der dritten Lebenform hier, neben Pflanze und Tier, übersteht auch problemlos das Vakuum und die Kälte des Alls, wird vom den Sonnenwinden durchs Universum geweht, wie ein Blatt im Wind, ... und wenn es auf günstige bedingungen kommt, dann wir da wieder ein Pilzgefrlecht draus.

Also ist Leben praktisch überall ;) Nur eine Frage der form und Konzentration.

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