Sonett zum Thema krieg?

1 Antwort

 Sie zogen aus ins Land/mit frohem Sinn und Mut

Mit Treue, Ehre, Lieb/und Tapferkeit im Herz. 

Daheim zurück blieb nichts/als purer Abschiedsschmerz

Die Männer aber stark/durch ihre Kampfesglut. (Strophe 1)


Es naht der erste Kampf/als jeder Mensch noch ruht. 

Im Schutz der Dunkelheit/so leise wie der Wind,

Erschlagen Mann und Frau/erschießen jedes Kind.

Wo war nun euer Held/als man geraubt das Gut? (Strophe 2)


Sie waren fern im Krieg/sie kämpften für ihr Land. 

Sie schlugen ihren Feind/erbarmungslos zurück

Nun kehren sie nach Haus/wo nichts mehr ist als Sand. (Strophe 3)


Im Sande finden sie/die Asche und Gebein,

Die Reste einer Welt/die lang verloren ist. 

So wie der Mensch der Krieg/in unsre Welt ließ ein. (Strophe 4)


Sonett im 6-hebigen Jambus mit Zäsur in der Mitte, sollte reichen hoffe ich besser kriege ich es auf die Schnelle nicht hin :)


Deutsch Analyse Gedicht

Ich wollte mal eure Meinung wissen und mein Fehler korrigieren. Danke im vorraus.

Goethe: Willkommen und Abschied – Die Analyse

In dem Gedicht „Willkommen und Abschied“ von Johann Wolfgang Goethe aus dem Jahr 1771 (1810 Bearbeitet), geht es um einen Liebenden, der sich nach der nebeligen und finsteren Nacht bei Anbruch des Tages von seiner Geliebten trennen muss. Es ist ein typisches Merkmal des Sturms und Drangs. Das Gedicht besteht aus 4 Strophen mit je 8 Versen mit dem Reimschema Kreuzreim. Es ist in einem Vier hebigen Jambus verfasst.

In den ersten beiden Strophen bricht die Nacht ein, wobei sich der Abend (vgl.V.3) über die Nacht (vgl.V.4) hin zur Finsternis (vgl.V.7) steigert. Die Natur steht dabei im Vordergrund und wird sehr grau, dunkle und düster beschrieben, durch die der Liebende mit seinem Pferd zu seiner Geliebten reitet. Sie wird personifiziert. Ein schnelleres Vortragen dieser beiden Strophen trägt zusätzlich zu der Dramatik bei. Verschiedene Motive wie in Vers sechs geben dem Leser eine bildlichere Vorstellung von der Situation.

In Strophe Drei und Vier wird die dunkle Kälte der vorherigem Strophe durch Wärme und Licht verdrängt. Der Titel des Gedichts spiegelt sich in diesen Strophen wieder. In der dritten Strophe kommt es zur Ankunft des Lyrischen Ichs. Dies bezieht sich auf das „Willkommen“ aus dem Titel. Die Geliebte wird in den Vordergrund gestellt, das es „Dich sah ich“ heißt und nicht „Ich sah dich“. In der vierten Strophe kommt es dann zum „Abschied“ der beiden Verliebten. Die Wärme und Vollkommenheit der dritten Strophe verblasst. Die Hauptrolle im ganzen Gedicht ist das Herz, welches eine Metapher für die Liebe ist. Die Situation verändert sich, doch die Liebe bleibt bestehen. Die Vier hebige Jamben stellen den Galopp des Pferdes dar. Außerdem ist es das Herzklopfen des Lyrischen Ichs.

In Vers fünf „schon stand im Nebelkleid die Eiche“ ist eine Metapher, welches den Nebel an der Eiche darstellt. Es gibt einem ein besseres Bild, welches durch den Nebel nicht ganz klar ist. „Ein aufgetürmter Riese“ (vgl.V.6) ist eine Metapher für einen großen Baum. Es führt einem das Ausmaß dieses Baumes vor Augen. „Mit hundert schwarzen Augen ( (vgl.V.6) ist ebenso wie „Die Nacht schuf tausend Ungeheuer“ (vgl.V.13) eine Hyperbel welches die Einsamkeit und Dunkelheit zum Vorschein bringt.

In dem Gedicht wird die Gefühlswelt des Lyrischen Ichs hervorgehoben und sein Weg zur Geliebten beschrieben. Das zentrale Schlüsselwort ist das „Herz“, da es in jeder Strophe vorkommt und eine Metapher für die Liebe ist. Ich finde es ist ein schönes Gedicht, weil man sich richtig in das Lyrische Ich hinein versetzen kann und es ein Spiel zwischen Sturm und Drang ist. Es pulverisiert.

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Hallo liebes Gutefrage Forum,

ich habe hier ein Gedicht vor mir liegen, welches 3 Strophen besitzt. Die erste hat 4 Verse und die letzten beiden 3 Verse. Bei einem Sonett gibt es 4 Strophen, wo dann die ersten beiden Strophen 4 Verse haben und die letzten beiden jeweils 3 Verse haben. Ist dieses Gedicht dann trotzdem ein Sonett? Vielleicht ein unvollständiges, weil eine Strophe sozusagen fehlt?

Danke schonmal

LG

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Was reimt sich auf Höh`(Gedichtsanalyse)?

Ich schreibe eine Klausur in Deutsch und übe etwas. Im folgenden Sonett, versuche ich gerade das Reimschema herauszufinden:

01 In dieser Einsamkeit, der mehr denn öden Wüsten, (a) 

02 Gestreckt auf wildes Kraut, an die bemooste See:(b) 

03 Beschau ich jenes Tal und dieser Felsen Höh', (b??) 

04 Auf welchem Eulen nur und stille Vögel nisten. (a)

05 Hier, fern von dem Palast; weit von des Pöbels Lüsten, (a) 

06 Betracht' ich: wie der Mensch in Eitelkeit vergeh',(b) 

07 Wie, auf nicht festem Grund all unser Hoffen steh',(b) 

08 Wie die vor Abend schmähn, die vor dem Tag uns grüßten.....(a)

"Höh" und "See" reimt sich doch nicht, oder? Wenn ich richtig liege, dann handelt es sich bei "abba" um einen umarmenden reim richtig?

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Ich danke euch für schnelle Antworten:)

Lg

 

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ich muss eine Gedichtsinterpretation zum gedicht "an eugenien" von andreas gryphius schreiben, dazu dürfen wir uns auch im internet anreize etc. suchen. nun finde ich dort immer nur lang ausgearbeitete texte mit teilsweise fadenscheinigen interpretationen. meine schwierigkeit sind rethorische mittel, ich habe zwar ein paar gefunden und auch den inhalt schon zusammengefasst, aber als vergleich taugen die nichts.

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