Sondertilgung Mietshaus

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4 Antworten

Sondertilgung lohnt fast immer. Es sei denn, Du hast seinerzeit so günstige Zinsen vereinbart, dass es mehr einbringt, wenn Du Dein "überschüssiges" Geld anderweitig anlegst. - Oder wenn Du Zinsen steuersenkend geltend machen kannst. In dem Fall sollte Dein Steuerberater mal ganz genau hinschauen.

Sinn macht´s in jedem Fall! Zu prüfen ist, ob im Hinblick auf den vereinbarten Festzins Sondertilgungen zulässig sind oder sogenannte Vorfälligkeitsgebühren auslösen. Das könnte teuer wreden und sollte daher mit der Bank einvernehmlich geklärt werden, wenn der Darlehensvertrag solche Sondertilgungen nicht vorsieht.

Das macht nicht in jedem Fall Sinn.

z.B.

Zinshöhe des Kredites ist geringer als der Tagesgeldzinssatz/Festgeldzinssatz

Steuersatz des Imobilieninhabers liegt bei über 30% und der Sparerfreibetrag wird nicht ausgeschöpft.

etc.

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Das ist äußerst sinnvoll, da dadurch der Tilgungsanteil innerhalb der Rate schnell steigt.

Um die rentabilität dieser Tilgung zu errechnen bräuchte man folgende Angaben.

a) Vereinbarte Zinshöhe des Kredites

b) Grenzsteuersatz des Immobilienbesitzers

c) Angabe ob der Freistellungsauftrag (Zukünfig Sparerfreibetrag) ausgeschöpft ist.

d) Miethöhe sowie Investitionskosten aus Wartung etc.

Hä? Schulden abbauen ist keine Frage der Rentabilität sondern des gesunden Menscheverstandes (mit Ausnahme bei Politikern, aber wo sollen die das auch gelernt haben)! Wenn ich € 100.000 als Hausbesitzer und Vermieter tilgen kann, die mit 5 % Zs. + 1% Tilgung bestückt sind, spart mir das mtl. € 500 Kapitaldienst. Fällt z.B. eine Mieteinnahme wg. wirtschaftlicher Schweirigkeiten des Mieters aus, könnte ich so etwas ganz einfach interrimweise mit der verringerten Belastung kompensieren! - und wenn nicht, habe ich schlicht und ergreifen jeden Monat € 500 mehr im Geldbeutel!

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@firstguardian

Bei Dir setzt aber der gesunde Menschenverstand aus. Macht keinen Sinn einen 4% Kredit abzulösen (1,95% ist möglich) wenn ich 5,25% Zinsen erzielen kann. Mal von der Tatsache abgesehen das Mieteinnahmen im ungünstigsten Fall mit 45% besteuert werden müssen. Und lediglich der Kreditzins kann gegen gerechnet werden . Ich würde wetten Du hast nicht viele Mietshäuser.

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@firstguardian

Dann kannst Du aber nicht richtig rechnen. Wenn Du 100K Tilgst kriegst Du 500 Euro mehr Mieteinnahmen zu 45% versteuert was Netto 275 Euro macht. Legst Du das Geld an bekommst Du 500 Euro Zinsen die nach 28% (Kapitalertragssteuer)360 Euro Netto im Monat machen. Ist nicht entscheident was Brutto da steht sondern was Du Netto auf den Konto hast.

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@Mietnormade

Woher willst Du Unwissender meinen Steuersatz kennen? Unserere Beratungsgesellschaft verfügt über hervorragende Wirtschaftsprüfer und Fachanwälte für Steuerrecht, die mich in den letzen 42 Jahren hervorragend betreut und beraten haben, so, dass ich auf das gefährliche Halbwissen eines "Mietnomaden" nicht angewiesen bin!

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@firstguardian

Der Spitzensteuersatz ist in Deutschland kein Geheimnis. Und nur weil Du Dich als Gesprächspartner als völlig inkompetent erweist, macht es die Aussage nicht unrichtiger.

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@Mietnormade: Künftig "Sparerpauschbetrag"; es gibt ab 2009 keinen "Sparerfreibetrag" meht bei Kapitaleinkünften.

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