Somit ist mir durch meine Recherchen mit „Das Leben des Galilei“ ...

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Der vorausgegangene Text ist nicht genannt, aber auf jeden Fall gibt es im aufgeschriebenen Ende des Fazits Mängel in der Formulierung.

„Somit“ ist als einleitender (folgernder und/oder zusammenfassender) Ausdruck möglich. Der Hinwies auf „meine Recherchen mit“ ist in dieser Form wenig passend. Auf was bezieht sich dies in der Sache? Offenbar geht es um das Drama „Leben des Galilei“ von Bertolt Brecht. Was für Recherchen haben denn stattgefunden? War es eine Analyse des Dramas, eine Beschäftigung mit seinem Inhalt, ein Durchdenken des Hauptproblems, eine Untersuchung über seine Entstehung und der von Brecht benutzen historischen Quellen und Anregungen? Hat eine Untersuchung über Galileo Galilei und seine Entdeckungen stattgefunden? Nur wenn die Beschäftigung nicht rein textimmanent war, ist ein Ausdruck „Recherchen über“ möglich. Wenn auch historische Informationen über Galilei verwendet wurden, ist eine Ausdrucksweise „Recherchen zu Galilei“ möglich. Einfacher wäre „meine Auseinandersetzung mit >Leben des Galilei<“. Dies erfordert auch weniger Voraussetzungen.

Das Possessivpronomen „seine“ vor „Entdecker bzw. Entdeckungen“ ist grammatisch unpassend und hat keinen Bezug. Vor „Geschichte“ würde ich hier den Artikel „die“ eher weglassen. Statt „Geschichte“ trifft „Geschichtsverlauf“, „die Welt“ oder „das menschliche Leben“ das Gemeinte vielleicht noch besser. Allerdings kenne ich nicht den vorausgehenden Text des Fazits und die zugrundeliegenden Überlegungen.

Im letzten Teil ist „inwieweit“ ein Interrogativadverb, das einen indirekten Fragesatz einleitet. Es bedeutet „bis zu welchem Grad", "in welchem Maß“. Grundsätzlich kann die Antwort dabei bis zu „gar nicht“ gehen. Mit „inwieweit“ wird die Offenheit der Entwicklung und die Unsicherheit der Vermutungen herausgestellt (es ist eine große Bandbreite an positiver oder negativer Entwicklungen denkbar). Andere Wörter für die Einleitung eines indirekten Fragesatzes sind z. B. „ob“ (zielt auf eine Antwort „ja/nein“) und „inwiefern“ (in welcher Hinsicht, in welcher Weise, in welchem Ausmaß, wie sehr). Vor „inwieweit“ sollte ein Komma stehen (Nebensatz). Worauf bezieht sich das Demonstrativpronomen „diese“, auf „die Geschichte“ oder auf „Entdeckung“? Hier fehlt Klarheit. Daher wäre eine ausdrückliche Angabe hilfreich. Bezieht sich die überlegte Entwicklung auf die Entdeckung selbst, oder (auch), vielleicht sogar eher, auf ihre Verwendung und ihre Folgen?

Ich rate dazu, die ganze Formulierung noch einmal zu bearbeiten.

Bravo! Was sich hier und auch sonst im Internet an sprachlichen Grausamkeiten wiederspiegelt oder die einfache Unfähigkeit, das zu sagen/schreiben, was man eigentlich meint, ist wirklich erschreckend. Ein wenig öffentliche Spracherziehung (die Schule schafft es offenbar nicht) ist dringend notwendig. Auch der support sollte ein wenig mehr darauf achten, daß man sich eines einwandfreien Deutsches befleißigt (Ich hoffe es geht jedem in die Seele, wie schön "befleißigen" mit dem Genitv klingt!).

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Für mich ist Dein Fazit absolut verständlich. Unabhängig davon, ob man bei einem Fazit nur zusammenfassen sollte - oder eine klare Position beziehen. Aber ich bin eben auch nur eine begeisterte Leserin - und keine Lehrerin. - und leider kann ich Dir deshalb keinen Vorschlag machen.

Deutsch, "Das Leben des Galilei" - Dialoganalyse

Hallo,

ich habe eine Frage. Hier ist folgender Textauszug:

GALILEI zu den Schach spielenden Sekretären: Wie könnt ihr immer noch das alte Schach spielen? Eng, eng. Jetzt spielt man doch so, daß die größeren Figuren über alle Felder gehen. Der Turm so er zeigt es - und der Läufer so - und die Dame so und so. Da hat man Raum und kann Pläne machen.

DER EINE SEKRETÄR: Das entspricht nicht unseren kleinen Gehältern, wissen Sie. Wir können nur solche Sprünge machen. Er macht einen kleinen Zug.

GALILEI: Umgekehrt, mein Guter, umgekehrt! Wer auf großem Fuß lebt, dem bezahlen sie den größten Stiefel! Man muss mit der Zeit gehen, meine Herren. Nicht an den Küsten entlang, einmal muss man ausfahren.

Hier ein Teil meines zweiten Analyseteils:

Dies äußert auch der eine Sekretär, indem er sich damit rechtfertigt, dass die Gehälter dies nicht zulassen würden (Z.4), und macht einen kleinen Zug (Z.5). Bei dieser Aussage wird deutlich, dass die Kirche nur den Leuten, die große Sprünge machen, viel bezahlt – daran sieht man, dass die Kirche verschwenderisch mit dem Geld umgeht. Das steht allerdings komplett im Gegensatz zueinander. Einerseits bestraft die Kirche die kirchenfeindlichen Aussagen und setzt Galileis Entdeckungen auf den Index. Andererseits zahlt sie laut Galilei nur den Leuten mit „großen Sprüngen“, die hier für die Verschwenderischen stehen, das meiste Geld (Z.6). Als der Sekretär nämlich den kleinen Zug gemacht hat, kritisiert Galilei wieder die Spielweise. Was aber auffällt, ist dabei die Anrede „mein Guter“ (Z.6). Dabei ist Galilei nämlich nicht mehr so distanziert, wie er es zu Beginn gewesen war. Er versucht, dem Sekretär etwas einzuschmeicheln, um nicht so aufdringlich oder gar negativ rüber zu kommen. Er versucht mit Hilfe von Metaphern (Z.6-7), die Sekretäre wieder von seiner Theorie zu überzeugen. Mit dem Satz „Man muss mit der Zeit gehen“ (Z.7) spielt er erneut auf das alte Denken an, da diese Sprechweise sehr veraltet ist. Die Kirche ist nicht bereit, ihre Prinzipien zu überdenken. Als er das erneut realisiert und merkt, dass die Sekretäre vorerst nicht bereit sind, ihre Spiel- und somit ihre Denkweise zu ändern, begibt sich Galilei auch wieder auf die allgemeine und distanzierte Ebene, da er am Ende wieder die Anrede „meine Herren“ (Z.7) verwendet.

Ich weiß nicht, was ich da noch schreiben soll...oder ob meine Interpretation falsch ist (obwohl alles am Text belegt)...habt ihr noch Ideen, oder ist das gut gelungen? Mein erster Teil ist mir gut gelungen, der ist auch schon abgeschrieben. Ich schreibe meine Analysen/Interpretationen immer per Word vor, eben wegen solcher Sachen.

Vielen Dank im Voraus für eure Hilfe!

LG ShD

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