Somit ist der mensch als person sich selbst gegeben und aufgegeben, kann mir es jemand erklären. Ich verstehe es nicht ganz?

5 Antworten

Diese Frage berührt die Bereiche Anthropologie, Ethik und Theologie.

Es gibt zwei fast identische Sätze dazu.

Einmal den Moraltheologen, Ralf Lutz, an der Katholischen Fakultät Tübingen.ER hat ein Werk veröffentlicht mit dem Titel: Der hoffende MenschAnthropologie und Ethik menschlichen Suchens

Ein Kapitel darin, Menschliche Selbstauslegung im Spiegel des Verhältinsses von Sollen, Wollen und Können, wird eingeleitet mit einem Zitat von Tillich. Es lautet: Der Mensch ist die Frage nach sich selbst, noch ehe er irgendeine Frage gestellt hat.

Der Autor fährt dann fort, dass das " Sich-Frage-Sein dem Menschen vorgegeben und aufgegeben ist.....Der Mensch ist sich als Frage nach sich selbst gegeben und aufgegeben, was die Notwendigkeit zur Lebens-Führung mit sich bringt ..... und ist damit Lebens-Führung und zur Stellungnahme zu sich gezwungen.

Ein zweiter wichtiger Autor, der sich mit dieser Frage beschäftigt, ist Helmut Thielicke.Sein Buch trägt den Titel " Entfaltung, Ethik der Gesellschaft, Ethik des Rechts.....etc.

Im entsprechende Kapitel über das Eigentum wird das erste anthropologische Kriterium erwähnt. D.h.Gott hat sich den Menschen selbst als Entscheidungsträger gegenübergestellt. Gott macht ihn zum Gegenstand der Anrede ( d.h. Du sollst, Du sollst sein ...) und gibt ihm Privilegien, die ihn über seine tierischen Mitgeschöpfe erheben.

Der Mensch wird in der zweiten Person angeredet.Dadurch erhält er die Chance der Entscheidung und wird zum " Risiko Gottes ". Die physische Lebensmöglichkeit ist nicht nur gegeben, sondern gleichzeitig aufgegegeben, ist also nicht bloß Voraussetzung für Entscheidungen, sondern sie ( d.h. die physische Lebensmöglichkeit ) gehört in den Obejektbereich der Entscheidungen selbst schon hinein:

.....wer nicht arbeitet und also nicht "erwirbt ", der soll durch den Ausfall der Ernährung auch seine physische Lebensmöglichkeit verlieren.

Die physische Lebensmöglichkeit wird nicht nur zur Vorbedingung, sondern zum Zeil, zur Aufgabe.

Bei beiden Autoren geht es um die Suche nach dem Sinn des Lebens, der Lebensführung und nach sich selbst.

KORREKTUR

4.Absatz von unten

....gleichzeitig aufgegeben

...in den Objektbereich

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Ich weiß nicht, woher du dieses Zitat hast. Man müßte den Zusammenhang kennen, und auch wer es gesagt hat.

So einfach nur den Wortlaut gelesen, verstehe ich es so, daß einem Menschen durch seine Gene seine Art, seine Persönlichkeit, mitgegeben wurde. Dieser Anlage ist er sozusagen ausgeliefert. Die Unvollkommenheit ist in jedem Menschen vorhanden und dadurch ist er sozusagen aufgegeben. Es wird niemals gelingen, in diesem Leben schlechte Anlagen völlig zu überwinden. Im Gegenteil, wer nicht an sich arbeitet, wird mit zunehmendem Alter keine bessere "Person" werden. Das ist meine Lebenserfahrung. 

Ob dieses Zitat so gemeint ist, weiß ich allerdings nicht, ist nur mein spontanes Verständnis.

Der Mensch ist somit selbst als eigenständige und selbstverantwortliche Person gegeben. 

Andersrum: 

Der Mensch kann sein Sein und seine Handlungen nicht einem anderen Wesen in die Schuhe schieben. 

Daraus folgt: 

Der Mensch ist mit freiem Willen ausgestattet mit allen daraus resultierenden Folgen. 

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Ich finde meine Ausführung sehr grob. Aber einen Aufsatz dazu wirst Du wahrscheinlich nicht wollen bzw. als störend empfinden. 

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