Sollten wir uns nicht nach der Bergpredigt orientieren?

... komplette Frage anzeigen

18 Antworten

Liebe(r) BangBang, was Du da bis jetzt an Antworten und Kommentaren bekommen hast, wird Dich als überzeugt an Jesus glaubenden Menschen nicht freuen! Das war mein Gedanke beim Durchlesen der bisherigen Antworten.

Nun meine Antwort zu Deiner Frage:

Ja, es würde jedem Menschen, der sich in seinem gesamten Tun und Lassen an der Bergpredigt orientiert, gut tun, dass er das so macht. Und würden nur ein paar mehr Menschen auf der Welt sich an der Bergpredigt orientieren, so würde das der ganzen Welt gut tun!

Es lohnt sich daher auf jeden Fall, die Bergpredigt immer wieder aufs Neue zu lesen und alles, was man von ihr verstanden zu haben glaubt, nach Kräften in die Tat umzusetzen.

Allerdings steht man - sogar noch unter erklärten Christen! - damit ziemlich alleine da. ("Ist nicht zeitgemäß", "Ist eh nur symbolisch gemeint" hört man z.B. oft.)

Einfach ist es auch nicht. Ich für mein Teil habe es mir längst zum festen Vorsatz gemacht, die Bergpredigt in allem zu befolgen, aber ich übe noch - vom Gelingen bin ich noch weit entfernt... Und ich bn mir auch nicht sicher, ob ich bereits alles verstanden habe, obwohl ich immer wieder nachlese und verschiedene Auslegungen miteinander vergleiche. Aber ich mache weiter, denn ich liebe Gott so sehr!

Ich weiß nicht, ob ich Dir mit meiner - diesmal sehr persönlichen - Antwort habe weiterhelfen können. Aber zumindest habe ich ein kleines Gegengewicht zu all den Gottesleugnern und Vertretern der "Die Bibel ist ein Märchenbuch"-Fraktion auf die Waagschale gelegt.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Sich an den Grundsätzen der Bergpredigt zu orientieren und diese konsequent einhalten zu wollen, ist für einen normalen Menschen  unmöglich, es sei denn, er zieht sich aus der Welt zurück, lebt nur in Klöstern oder in der Einsiedelei oder als Säulenheiliger auf dem  Kapitell einer Säule.


Jesus hat die Prinzipien der Bergpredigt verkündet, um klar zumachen, wie der Mensch geartet sein muss, der in das Reich Gottes eingehen möchte: vollkommen, untadelig gut, im Herzen rein. Wer von uns Menschen, die wir „in der Welt“ leben, kann diese Voraussetzungen erfüllen? Keiner! Denn ein Leben „in der  Welt“ bedeutet immer, in die Sündhaftigkeit der Welt verstrickt zu sein. Das Idealbild des im Sinne des Christentums vollkommenen Menschen kann also nur der Heilige erfüllen.

Doch der Mensch kann nach  christlicher Lehre vollkommen und rein werden durch die Vergebung der Sünden. Das Christentum ist ja nicht weltfremd. Es weiß ganz genau, wie schwach die Menschen sind. Luther sagte auf dem Sterbebett: „Wir sind  allzumal Sünder!“ D.h., nach evangelischer Lehre ist der Mensch außerstande, sich aus eigener Kraft aus der Umklammerung durch die Sünde zu befreien. Hierzu braucht er die Gnade und die Vergebung der Sünden durch Gott, d.h., er muss Buße tun und seine Sünden bereuen. An diese  Gnade Gottes muss er echt glauben, dann ist er heilig im Sinne der Bergpredigt „gemacht“ worden und kann in der Nähe Gottes wohnen.

Nach katholischer Auffassung kann der Mensch durch gute Werke sowie durch die Beichte und die Vergebung der Sünden durch den Priester in die Nähe Gottes kommen. Nach evangelischer Auffassung sind die guten Werke sicher auch wichtig, sie spielen aber nicht die zentralle Rolle wie im
Katholizismus. Wer - nach evangelischer Auffassung - fest, d.h. von Herzen an die Gnade und Vergebung Gottes glaubt, wird zwangsläufig auch gute Werke tun. Gott sieht das, denn "Gott sieht das Herz an". (1. Samuel 16, 7)

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Hallo,

mir gefällt die Bergpredigt, obwohl ich nicht an Gott glaube. In ihnen lehrt Jesus wichtige Dinge, wie Hoffnung, Friedfertigkeit und Mitgefühl. Das sind Dinge, die jeder Mensch verinnerlichen sollte, egal, ob er Christ ist oder nicht. Friedensbotschaften und Prediger, die Ähnliches lehren, enthalten immerhin alle großen Religionen. Und solange ich auf Dinge wie Mitgefühl wert lege, ist es doch völlig egal, ob ich mich dabei nach den Worten von Buddha, Jesus oder Heinz-Günther von nebenan richte.

Demzufolge: Sich an die Grundlagen der Bergpredigt (Mitgefühl, Friedfertigkeit,...) zu halten, ist für jedes Lebewesen heilsam. Aber nach welchem Prediger jemand dabei geht und ob er überhaupt nach einem Prediger geht, muss jeder für sich selbst entscheiden.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Madmoisele
17.07.2016, 18:28

Ich finde Ihren Kommentar sehr gut. Aber leider kann er, wie Sie schreiben nicht für jedes Lebewesen gelten. Sollte der Löwe, die Hyäne oder unser heimischer Fuchs plötzlich zum friedfertigen Grasfresser werden, wäre die Welt bald noch ärmer, denn die Raubtiere würden aussterben.

Aber für den "Schrecklichsten der Schrecken" wäre es auch langsam höchste Zeit, sich nach der Bergpredigt oder wie der Aufruf in anderen Religionen heissen mag, zu richten. Sonst stirbt er auch aus, in einem 4. Weltkrieg, der meines Erachtens "vor der Tür steht".

0

Naja, ein bisschen Sanftmuetigkeit, Barmherzigkeit und Friedfertigkeit kann unserer Gesellschaft tasaechlich nur guttun.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Klar, sollten wir! Die 45 Minütige Bergpredigt enthält viele Ansätze was wahren Glauben ausmacht.

Doch die meisten Kirchen ignorieren dies heute wie damals die falschen Lehrer. Statt eine persönliche Beziehung zu Gott zu fördern lehren sie ihren Mitgliedern auswendig gelernte Gebete.

Sie verleugnen Gottes Namen und möchten die Botschaft vom Königreich stoppen.

Wenn du die Bergpredigt gelesen hast und aus den 23.000 "christlichen Religionsgemeinschaften" die richtigste anhand der Bergpredigt suchst, stößt du nur auf Zeugen Jehovas. Und das stimmt mich traurig.

Den wie Jesus in der Bergpredigt erklärte, haben andere Scheinchristen ihre Rettung verwirkt. Sofern sie nicht umkehren wollen!

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Leute, Ihr müsst mal endlich von den Religions-Dogmen runter kommen!

Es war nicht Jesus' "Wille", sondern seine Empfehlung, wie wir es besser machen können. Und auch die Gebote sind keine Gesetze, sondern ebenfalls nur Empfehlungen.

Es geht doch bei dem ganzen Kram nicht darum, wer der Frommste und Beste ist. Es geht darum, uns eine Richtung zu zeigen, wie wir unser Leben und das Miteinander in dieser Welt besser und sorgenfreier gestalten können.

Wer das nicht möchte, kann und darf das auch tun. Dafür hat Gott uns unseren freien Willen gegeben.
Das Problem ist am Ende aber, dass es uns das Leben kostet, wenn wir uns für die dunkle Seite entscheiden. – Ist absolut jedem selbst überlassen, zu leben oder zu sterben.

... so ganz kurz gesagt.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was spricht dagegen ?
Die 10 Ge-(Ver-)bote sind keine Orientierung für Christen.
Ansonsten genügt es für einen Christen, sich an dem "einen Gebot" (das der größeren Gerechtigkeit = Liebesgebot) zu orientieren. Darin ist alles enthalten, was den Weg zum "Heil" (Reich Gottes) beinhaltet, auch die "Aspekte" der Bergpredigt oder die 10 Verbote des Dekalogs.
Letztere sind zum Teil auch in der Gesetzgebung ziviler Gesellschaften enthalten - also nicht besonderes für Christen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ja, warum nicht. Die Bergpredigt ist ein netter Text, hat nur den Fehler, dass darin ein Gott vorkommt :-)

Ohne Götter kommt hingegen der kategorische Imperativ von Kant aus. Und der fasst das Ganze denke ich noch eleganter zusammen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ja, ich glaube schon. Als Jesus kam, hat Er ja vom Fluch des Gesetzes befreit und manche Gebote aufgefrischt bzw vertieft.

Kolosser 3:14:
Über alles zieht an die Liebe, die da ist das Band der Vollkommenheit.

Sprüche 21:21:
Wer der Gerechtigkeit und Güte nachjagd, der findet Leben und Ehre.

Galater 5:14:
Denn das ganze Gesetz ist in "einem Wort" erfüllt, in dem: Liebe deinen Nächsten wie dich selbst!

Diese Bibelverse zeigen ja, dass die Liebe das Wichtigste ist. Diese Verse sind von verschiedenen Schriftstellern, die ja zu ganz unterschiedlichen Zeiten gelebt haben, immer wieder gleich vom Sinn her aufgeschrieben worden, daher können wir davon ausgehen, dass diese Stellen, die ja das Höchste Gebot für Christen darstellen, die Christliche Botschaft verkünden & wir uns daran hauptsächlich orientieren sollen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Unbedingt sollten wir das! Das wird seit ca. 2000 Jahren v. a. den Christen eingebleut! Aber auch die machen es nicht (mehrheitlich!). Und werden dafür von ihrem Gott nicht mal ansatzweise belangt! Was also soll das für ein Gott (in seinem Ableger "Jesus") sein? Für mich jedenfalls nur ein einzig erbärmlicher (v. a. wenn ich mir noch alle anderen "Glückseligkeiten" dieser Welt ansehe, zu denen "er" freundlich grinsend und untätig wie bei einer Peepshow zuschaut, obwohl da ja einige nicht so sehr "untätig" sein sollen)!

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Jesus verkündet nicht seinen "Willen", er sagt, wie wir sein sollten/müssten, um etwas Bestimmtes zu erreichen.

Wenn eine Mutter zu einem Kind sagt: "sei vorsichtig; wenn du auf die heiße Herdplatte greifst, kannst du dich veletzen, " dann ist das auch nicht Ausdruck ihres Willens, es ist eine Warnung, eine Empfehlung, ein Ausdruck ihrer Liebe, und ihrer Sorge um das Wohl des Kindes.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Du solltest dich, meiner Meinung nach, nicht an irgendwelchen Gottesbüchern orientieren, sondern nach dem Gesetz und deiner Vernunft handeln, denn wir Menschen sind vernunftbegabte Wesen, was bedeutet, dass wir uns nicht irgendwelchen Geschichten aus einem Buch, welches uns einen Gott näher bringen soll, unterordnen müssen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von BangBang3
12.07.2016, 17:00

Doch denn wir sind Gottes Geschöpfe

1
Kommentar von BangBang3
12.07.2016, 17:04

Genau also hör auf mich zum Atheisten machen zu wollen mit deinen arroganten Worten :)

0
Kommentar von BangBang3
12.07.2016, 17:07

Angenommen du baust für Menschen einen Fernseher/Tisch, legst du nicht die Bedienungsanleitung oder die Hinweise für den Aufbau mit hinein? Das ist für mich die Bibel. Der Hinweis wie Gott will dass wir leben. Danke :)

1
Kommentar von BangBang3
12.07.2016, 17:17

Ja ich richte mich danach und finde die Dinge gut die darin stehen, natürlich nimmst du wie so oft Kritiker, Verse komplett aus dem Zusammenhang und denkst du beeindruckst damit. Zb der Vers dass Jesus dass Schwert bringt, ließ dir den im Zusammenhang durch und du wirst den Sinn dahinter sehen. Schönen Gruß

2

Stelle Dir mal vor heute kommt jemand der behauptet er sei der Sohn Gottes und verkündet auf der Zugspitze eine Bergpredigt. Was würde mit ihm geschehen?

In einer Psychiatrie wäre ein Bett mehr belegt.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von BangBang3
12.07.2016, 17:01

Jup weil der wahre Gott (Jesus) ja schon auf dieser Welt war um seinen Willen zu verkünden

1
Kommentar von BangBang3
12.07.2016, 17:07

Naja häng du dich mal an die Materiellen Dinge und leb dein leben, schönen tag

1
Kommentar von BangBang3
12.07.2016, 17:14

Es ist allgegenwärtig

1

In Johannes 6 Verse 28 und 29:

Da sprachen sie zu ihm: Was sollen wir tun, damit wir die Werke (gr. erga) Gottes wirken? Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Dies ist das Werk Gottes, dass ihr an den glaubt, den er gesandt hat.

Der Glaube kommt zuerst.

Alle, die glauben tun gute Werke (gr. erga kala)

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

das funktioniert erst, wenn der mensch seinen egoismus kontollieren kann.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Wir sollten und an unserem Verstand und nicht an alten Büchern orientieren. 
Diese alten Bücher wurden von Menschen geschrieben, die vor langer Zeit in einer Welt lebten, in der man noch lange noch nicht so viel wie heute wusste und in der ganz andere (heute veraltete) Moralvorstellungen an der Tagesordnung waren. 

Die Geschichten und Personen sind fiktiv, deswegen sollte man sie nicht allzu ernst nehmen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von BangBang3
12.07.2016, 17:19

Deine Meinung, dass dieses Buch den Schreibern welche mit Gottes Geist schrieben, fast ihr Leben gekostet hätte falls es nur ein Märchenbuch wäre ignorierst du? :)

1

Nicht Jesus bekundet seinen Willen. Sondern Gott durch Jesus. Als Christ solltest du schon die Bergpredigt beherzigen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von BangBang3
12.07.2016, 17:02

Jesus ist Gott aber danke für den Versuch einer Belehrung

0
Kommentar von BangBang3
12.07.2016, 17:41

Beratungsresistent bin ich sicher nicht. Allerdings vertrete ich die Wahrheit

0

Was bedeutet denn "wir", für wen sprichst du da?

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von BangBang3
12.07.2016, 17:00

Christen

0
Kommentar von BangBang3
12.07.2016, 17:05

Ja deshalb frage ich

0

Was möchtest Du wissen?