Sollten wir die Kohlekraftwerke bis 2030 schließen?

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Das Ergebnis besteht aus 4 Abstimmungen

Man sollte sie später schließen 50%
Man sollte die KKWs überhaupt nicht schließen 25%
Man sollte die KKWs bis 2021/2030 schließen 25%
Man sollte sie früher schließen 0%

12 Antworten

zunächst mal heißt KKW eigendlich Kernkraftwerk, nicht kohlekraftwerk.

Abstimmen auf die Antwort kann ich nicht, weil die Antwortmöglichkeiten einen Punkt offen lassen

  • man sollte die Kernkraftwerke schließen, sobald dies möglich ist

das kann vor, aber auch nach 2021 / 2030 sein...  möglich ist das schließen eines solchen Kraftwerkes genau dann, wenn sichergestellt ist, dass der Strom, den es liefert aus anderer, umwetfreundlicherer quelle generiert werden kann.

so weh mir das tut zu sagen, aber bei dem derzeitigen strombedarf hier zu lande und mit Aussicht auf die Elektromobilität wird das echt schwierig.

was ich z.B. immer noch nicht verstehe ist, warum man nicht die Kernkraftwerke, die noch laufen konnten hat weiter laufen lassen, bis die Brennstäbe wirklich nichts mehr her geben, an statt sie mit strom von außen aus dem Netz am leben zu erhalten.

ich fand das nur damals so lustig, wie RWE den bau von Neurath so gefeiert hat. ganze 43 in worten DREI UND VIERZIG prozent wirkungsgrad......

wenn meine heizung im keller jemals so schlecht wäre, würde der kaminkehrer sie umgehend stillegen... kommen noch die Leitungs- und transformationsverluste dabei, dann kommen 4 von 5 tonnen verheizter Braunkohle erst garnicht zuhause an.

eine wirklich GUTE wärmepumpe schafft unter optimalen bedingungen eine arbeitszahl von 4,5 d.h. einen "Wirkungsgrad" von 450% das ist aber ungefähr so wie das auto aufm rollenprüfstand. wenns kalt ist, also die heizung eigendlich wirklich gebraucht wird, verschlechtert sich dieser wert DEUTLICH unterm strich ist also das heizen mit einer wärmepumpe bestenfalls genaiso effektiv, als würde man die kohle direkt zuhause im ofen verfeuern.

die optimale zukunftsstrategie sehe ich darin, vermehrt auf kraft-wärmekoppluing zu setzen, also dezentrale Enerigeversorgung, nicht unbedinggt in jedem einzelnen haushalt, aber eben so, dass möglichst viele haushalte an regionale fernwärmenetze angeschlossen sind.

die Stadtwerke Bad Homburg haben z.B. ein Projekt realsiert, bei dem ein Wohnblock mit 120 Wohneinheiten zentral mit Wärme und Strom versorgt wird.

neben Biomassekraftwerken kommen z.B. Gas und Dampf Kraftwerke in Frage um die Wärme und den Strom bereit zu stellen.

lg, Anna

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Man sollte sie später schließen

immer schön der reihe nach und zwar parallel zu den alternativen.erst wenn genug reserven da sind kannst konventionelle schließen und dann sind die zugesicherten laufzeiten zu beachten.wer verträge nicht einhält muss teuer bezahlen.das schlimme an der ganzen geschichte ist das es von träumern bei dem thema nur so wimmelt und lassen die realitäten außer acht.sag es mal so wenn die bestimmen könnten,die fahren unser netz glatt an sie wand.erst danach kommt das aufwachen

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Das Problem ist das bei zuviel Strom die erneuerbaren Energien abgeschaltet werden .Das heißt die Kohlekraftwerke fahren auf 100% wenn heute z.bsp. viel Wind und Sonne da ist könnte man die Kohlekraftwerke abschalten da zuviel Strom am Markt ist.Nur die Kraftwerke schnell mal runter fahren und dann wieder hochfahren geht da nicht .Deshalb werden Windparks abgeschaltet das sieht man häufig wenn man viele Windräder sieht die sich nicht drehen andere aber schon.Obwohl per Gesetz eigentlich gesagt wird das der Ökostrom vorrecht hat.Aber in Wahrheit sieht das anders aus.Die Energiewende ist nur lug und trug.Die Energiewende hat große lücken.Erst hieß es das alle die Energiewende bezahlen und dann gibt es doch aussnahmen.Z.ßsp. sind über 2000 Firmen in Deutschland von der EEG-Umlage befreit wieso naja weil die Firmen druck auf die Regierung machen sonst gehen Arbeitsplätze verloren.Naja Geld regiert die Welt.Und die normalen Bürger müssen alles bezahlen.

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Man sollte sie später schließen

Wie soll das 2030 funktionieren? Atomkraftwerke sind ja schließlich auch böse...

Es ist einfach vollkommender Humbug, das wäre ja die nächsten 13 Jahre... So viele Windräder kann man gar nicht aufbauen und selbst wenn, wäre immernoch das Problem mit der Redundanz. 

THEORETISCH wäre es natürlich möglich, dann importieren wir eben den Strom aus Tschechien, Polen oder Frankreich aus Atom- und Kohlekraftwerken. Die freuen sich dann mächtig über neue Absatzmärkte.

Also, Schwachsinn hoch zehn...

Kohlekraftwerke kann man dann abschalten, wenn sie dank technischem Fortschritt obsolet sind - dies ist aber weder heute noch in 10 Jahren der Fall. 

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Man kann heute schon Unmengen an Strom produzieren, nur kann man diese Unmengen nicht speichern. Ist wie mit den Elektroautos, Stichpunkt Batterie.

Bis 2030 hat man evt. Neuer Verfahren zur Speicherung erforscht die man auch relativ günstig umsetzen kann. Kohleenergie usw. Sollten daher schrittweise abgeschafft werden. Außerdem vertreten auch noch andere Parteien wie die Linke solche Werte - ohne "Deadline". Ob man aber die wiederum in der derzeitigen Lage (Trump, Korea etc.) Wählen kann, ist wieder ein anderer Punkt. ;)

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Kommentar von konzato1
18.06.2017, 18:49

Was denn für "neue Verfahren"?

Sind wir jetzt in der Wissenschaft (der Grünen) schon so weit, dass wir die Abschaltung der Kraftwerke festlegen und hoffen, eine Speichermöglichkeit im Terrawattstundenbereich zu finden?

Wenn es diese Speichermöglichkeiten gäbe, dann würden sie schon lange in Ländern wie China, Nordkorea..... eingestzt werden.

Genauso von "reichen Grünen", von denen es eine ganze Menge gibt. Man könnte sich einfach ein Solarfeld und paar Windquirle kaufen und dazu dieses ominöse Speicherdingsda und könnte 24 Stunden am Tag Strom anbieten. Hohe Gewinne wären garantiert.

Nur warum macht das niemand? Vielleicht deswegen, weil es dieses bezahlbare Speichermedium gar nicht gibt und gar nicht geben kann?

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Kommentar von DenTiisT
22.06.2017, 12:57

Ich verabscheue persönlich in jeder Hinsicht die Grünen. Weiterhin auf eine Partei zu setzen die nichts "erforschen" kann in dem Sinne ist indiskutabel. Die Uni in Aachen hat bspw. letztes Jahr September eine Großraumbatterie entwickelt die bis zu 5 Megawatt leisten soll. Terrawatt ist was den Kostenpunkt betrifft genau so utopisch. Unterm Strich ist mir der Schutz des Klimawandels wichtiger als das "versagen" der jungen Wissenschaft erneuerbare Energien.

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Die Grünen sind verträumte Spinner. Ihre Forderungen sind total unrealistisch und unwissenschaftlich.

Wenn die Grünen es schaffen, Solarzellen zu bauen, die Strom aus dem Mond- und Sternenlicht produzieren und Windräder, die trotz Windstille Strom liefern, dann können wir alle Kraftwerke (Atom, Kohle, Gas, Öl) abschalten.

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Kommentar von Banzai247
18.06.2017, 00:28

falsch, es wird bereits mehr als genug strom produziert, man kann ihn bloß nicht speichern

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also ich habe für nichts gestimmt, denn das ganze hängt davon ab, wie lange es dauert, bis man eine brauchbare speichermethode entickelt hat. das ist nämlich das einzige problem am ökostrom. die erneuerbaren energien liefern nämlich mittlerweile mehr als genug strom, aber eben nur wenn die bedingungen stimmen und dabei sind die möglichkeiten zur gewinnung noch lange nicht ausgeschöpft. (und dieses "viel spaß mit dem windrad im garten"-gelaber ist schwachsinn vom stammtisch).

zum strompreis.... das der so hoch ist hat leider nichts mit der schwierigkeit der stromproduktion zu tun, sondern ist einfach nur dem tollen staat und dem kapitalismus zu verdanken :) .

wenn man in unserer gesellschaft lebt, sollte man sich eh immer bewusst sein, das man in der wahl der arbeitsstelle flexibel sein muss (was scheißßße ist), so das man zur not halt umziehen müsste. aber ingenieure, techniker und co. werden auch für erneuerbare energien mehr als gebraucht.

davon abgesehen glaube ich nicht das die meisten nrw´ler in kohlekraftwerken arbeiten xD , so wenig einwohner hat das bundesland auch wieder nicht :´D

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Kommentar von konzato1
18.06.2017, 00:39

Es wird nie Speichermöglichkeiten für Strom im Terrawattstundenbereich geben! Das ist linksgrüne Spinnerei.

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Kohlestrom ist lange nicht so günstig wie viele denken. Nur sind die Subventionen für Kohle versteckt und zwar über Steuern. Da sind die erneuerbaren wesentlich transparenter und auch günstiger. Wenn das Geld dass dann übrig ist in erneuerbare gesteckt würde könnte man die Leute umschulen und hätte kein Problem. Hier eine Quelle dazu:
https://www.strom-magazin.de/strommarkt/stiftung-ohne-subventionen-waere-kohlestrom-viel-teurer_77079.html

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Kommentar von konzato1
18.06.2017, 00:37

Wenn Kohlestrom subvensioniert wird, Atomstrom sowieso, Wind- und Solarstrom ganz gewaltig (EEG Umlage)....., welcher Strom ist denn nicht subvensioniert?

https://www.welt.de/wirtschaft/article161831272/Die-Dunkelflaute-bringt-Deutschlands-Stromversorgung-ans-Limit.html

Und wie willst du die Stromversorgung in Deutschland sichern, wenn tagelang weder Wind weht noch die Sonne scheint?

Hamster in ihren Rädern etwa? Oder bekommen alle Neubürger ein Fahrrad mit Dynamo und strampeln für unseren Strom?

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Kommentar von Rauchlord
18.06.2017, 00:43

Die Subventionen für Kohle und Atomstrom sind trotzdem höher als für die erneuerbareren. Und zu den Herausforderungen der Energiewende gehört auch die Überwindung der Dunkelflaute. Da gilt es eben in Zukunft verstärkt Speichertechnologien zuzubauen und in dieser Richtung weiter zu forschen. Stichwort: Wasserstoffwirtschaft

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Mich stört an solchen "Beschlüssen", dass diese ohne Konzept einer Alternative gefasst werden.

Mit bloßen Willensbekundungen kann man keine Energieversorgung sicherstellen.

Die alternativen Energie (Wind, Sonne usw.) fallen viel zu unstetig an, als dass damit eine kontinuierliche Energieversorgung im großen Stil umsetzbar ist.

Günter

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Man sollte die KKWs bis 2021/2030 schließen

Also ich bin der Meinung, das der Klimawandel für sich spricht, die "schmutzigen" so schnell wie möglich zu schließen. 

Allerdings komme ich aus einem Land, wo genug Energie aus Wasserkraft hergestellt werden kann. 

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Kommentar von RischijKot
18.06.2017, 12:44

Jawoll, das Klima retten wir, wenn wir die paar Kohlekraftwerke abschalten. Das hat gerade noch gefehlt.

Rechne mal aus, wie hoch der Anteil der CO² Emissionen Deutschlands in Bezug auf die der Menschheit ist. Und dann rechne aus, wie viel CO² überhaupt einen Einfluß auf das Klima hat. 

Dann wirst Du zum Schluß kommen, daß der rein theoretische Einfluß Deutschlands auf das Klima bei unter 0,1°C liegt.

Wenn das der Aufwand wert sein soll, unsere ganze Infrastruktur lahmzulegen, gerne. 

Andersrum wird ein Schuh daraus, man muß sich an das wandelnde Klima anpassen (der Großteil ist eh ein natürlicher Zyklus). Deiche muß man erhöhen, in manchen Gegenden Klimaanlagen einbauen wenn die Sommer tendenziell heißer werden, für mehr Beschattung sorgen (Straßenbäume usw.). Sowas lasse ich mir gefallen. Aber nicht diesen Grünenquark.

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Die Grünen sind auch dem Weg zur Splitterpartei. Die könnten auch beschließen, daß 2030 ein dreibeiniger Marsianer Bundeskanzler werden soll. Das juckt niemanden mehr.

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Man sollte die KKWs überhaupt nicht schließen

In Deutschland gibt es 8 Atomkraftwerke. Ich bin zwar kein Deutscher sondern aus Österreich und bei uns gibt es 0 davon. Aber ich würde ich mich eher für die Schließung der Atomkraftwerke einsetzen bevor ich über Kohlekraftwerke herziehe! Die sind ja noch 1000 Mal gefährlicher!

Und PS: Lies mal nach über Tschernobyl

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Kommentar von Fragenprofi02
18.06.2017, 00:25

Der Atomausstieg ist ja schon besschlossene Sache. Und was bei Tschernobyl passiert, weiß ich auch sehr gut

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