Sollten Rüden immer kastriert werden - Hormonspritze sinnvoll - wie können wir grundsätzlich helfen?

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7 Antworten

von wem haben  die beiden den hund denn damals bekommen?? KEIN ordentlich geführtes tierheim gibt  so alten leuten einen 1,5 jährigen hund   der  vor kraft nur so strotzt und dem die beiden ja niemals gerecht werden können.

 der hund  steht unter  totalem stress-- er wird  sicherlich NICHT genügend  seinem alter entsprechend ausgelastet-- bekommt  sicherlich viel zu wenig bewegung  und  was  wird  gefütteert ??  alte leute  neigen ja dazu  tiere  anzufüttern  ,weils so viel spass macht , imme rmal zu füttern und weil  sie ja  den augen nicht  widerstehen können-- alles nicht gut  fürs tier .

aber  was könnt ihr machen?  deine mutter ist emotional von diesem "  freund" abhänig -- sie  fühlt sich ihm ausgeliefert und  der hudn gibt ihr ein wenig lebensfreude ,aber auch gleichzeitig  hat sie großen kummer ,denn sie weiß wohl sehr genau , dasss sie dem tier NICHT gerecht wird -- kommt das tier  denn mit in den urlaub   oder  wer kümmert  sich im urlaub um  den hund?

 ich würde wirklich  mal mit  meine rmutter  tacheles reden -- wenn sie  von dir  mehr rückhalt  bekommt,  viel . fällt es ihr dann leichter  auf den hudn zu verzichten -- viel.könntet ihr  den noch nehmen  oder jemand anderes aus d  em verwandtenkreis .viel würde ihr dann die abgabe nicht ganz so schwer  fallen --   auch käme evtl ein tausch in frage -- eine ältere/alte  wohungskatze  ,die noch ein ruhiges plätzchen sucht  , da ha t sie was  zum betüteln und  zum versorgen und  braucht sich keine  sorgen machen wegen spazieren gehen.

das erbrechen des hundes   sein zittern , sind anzeichen von angst  --viel. wird er  vm "freund" öfter  geschlagen als   du weißt.?

ich könnte da nicht anders und  würde  das tier  mitnehmen -- deine mutter wird  es verkraften  ,sie verkraftet ja auch  in den urlaub zu fahren , und sie verkraftet   den autoritären  freund und auch dass  der ihren hund  wohl  schlägt - da würde ich mir  keine so großen sorgen machen --vor allem in dem alter kann sehr schnell mal was körperlich passieren-- wie will sie  denn dann mit  der  trennung klar kommen-?- dann sollte sie  doch froh sein zu wissen, das  der hudn ncoh mal gut vermittelt wurde.ist  viel  ein gutes  argument  zur abgabe  bzw. neuvermittlung .

der arme kerl kann sich doch nicht  wehren , ist  der willkühr  des  freundes  und auch der mutter ausgesetzt --also   werdet  sein  sprecher und helft IHM !Ich bin mir sicher , IHR HELFT  damit auch  der mutter und letzlich auch dem freund --denn shclagen bedeutet einfach überlastung und hilflosigkeit .

die kastratin  würde in dem fall doch garnichts  bringen -- der hund ist einfach total unterfordert und bekommt zu wenig auslauf.. schon die  spritze  war  total unnötig ,womit  der  TA  seinen bekannten aber wohl nur beruhigen wollte - der sollte lieber  daran arbeiten  ,dass  die beiden  den hudn abgeben.

 Kastration ersetzt  doch niemals eine gute  erziehung bzw. haltung !


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Kommentar von Goldsuppenhuhn
06.05.2016, 19:58

Danke! Der Freund meiner Mutter ist erst 62, aber 100% behindert (sieht man ihm nicht auf Anhieb an). Das war wohl der Grund, weshalb das Tierheim den Hund abgegeben hat. Das Ganze war eine Spontanaktion.

Meine 3 Schwestern und ich waren total geschockt, als wir davon hörten. Meiner Mutter geht es gesundheitlich und finanziell nicht gut.

Gassi-Gehen

fällt beiden schwer, es sind kleine Runden. Ich weiß nicht, was sie füttern.

Sie machen Urlaub mit dem Wohnmobil und nehmen den Hund mit.

Meine Mutter hat keinerlei Hundeerfahrung. Er hat früher schon Hunde gehabt, was natürlich nicht viel aussagt.

Er hat den Hund von Anfang an nie an die Leine genommen (meine Mutter schon). Autotür auf, Hund raus, mit dem Risiko, dass er unter das nächste Auto läuft. Da er nicht an der Leine ist, ist er auch blitzschnell verschwunden, wenn er in der Ferne ein Weibchen sieht. Das haben sie nicht im Griff.

Wir alle leben nicht in derselben Stadt, ich bin mit 300km am weitesten weg und selten zu Besuch. Insgesamt ist alles schwer einzuschätzen. Meine Mutter ist seit ca. 3 bis 4 Jahren mit dem Freund zusammen, er hat sich bei ihr eingenistet (aber noch sein eigenes Haus) und dominiert sie. Das bringt sie zum Ausdruck.

Er hat sie auch mit dem Hund in der Hand und spielt seine Macht aus. Sie ist fast wie ein kleines Kind. Wenn er will, geht er und nimmt den Hund mit, sie bettelt und heult dann fast, wenn sie den Hund mal stundenweise nicht sieht.

Letzten Sommer waren wir beim Geburtstag meiner Mutter alle zusammen. Der Freund ging nachmittags und nahm den Hund mit, ich sah sie betteln, dann war sie am Boden zerstört.

Sie hat dann erzählt, wie sehr sie darunter leidet, wie er manchmal
mit dem Hund umgeht, u. a. dass er ihm manchmal auf die Schnauze schlägt, dass er ihn manchmal anschreit, und dass der Hund richtig auflebt und ausgelassen ist, wenn er weg ist.

Wir haben alle aufgehorcht und nachgefragt, daraufhin hat sie natürlich alles sofort verharmlost und zurückgenommen. In dem Zusammenhang hatte dann eine Schwester die Idee der Entführung, die wir aber wieder verworfen hatten.

Da wir insgesamt wenig darüber wissen, wie und was dort eigentlich abläuft, haben wir auch etwas Angst um sie. Wir haben unsere Sorgen kommuniziert, sie hat fast die ganze Zeit geschwiegen.
Wir waren alle ganz betroffen, sie war aber - so mein Eindruck - kaum aufnahmefähig, weil sie vor allem darunter litt, dass der Hund weg war.

Fakt ist, dass meine Mutter sich von ihrem Freund nicht trennen wird, das hat sie deutlich rübergebracht - egal, was passiert. Ohne den Hund kann bzw. will sie auch nicht mehr leben.

Meine Schwestern denken, dass der Freund ihr gut tut, da sie nun nicht mehr so einsam ist und viel unternimmt. Das stimmt auf jeden Fall, aber sie zahlt einen hohen Preis dafür. Dessen ist sie sich bewusst und sie nimmt es in Kauf. Es ist ihre Entscheidung.

Ich fühle mich für den Hund verantwortlich, weil ich davon ausgehen darf, dass es ihm nicht gut geht und er sich nicht selbst helfen kann.

Es ist fast zwecklos, mit ihr darüber zu reden, wie wichtig ein TA-Besuch ist. Sie empfindet alles als Einmischung und Angriff und macht sofort zu. Natürlich sind es Einmischungen. Ich kann nicht einschätzen, ob sie die Notwendigkeit eines TA-Besuchs wirklich nicht erkennt oder evtl. doch durchaus und es dann am Geld und an seiner Entscheidung scheitert und sie umso mehr darunter leidet.

Gestern Abend haben wir telefoniert, sie konnte kaum sprechen, weil es dem Hund so schlecht ging. Ich habe dann wirklich Angst, dass sie anruft und sagt "Er ist gestorben". Ich würde mich an dem Hund wahnsinnig schuldig fühlen. Ich weiß, das Tier hätte Hilfe gebraucht und sie sind nicht zum TA gegangen. Ich könnte das meiner Mutter und auch mir kaum verzeihen.

Vermutlich sind das Erbrechen etc. tatsächlich Stressreaktionen (daran hatte ich nicht gedacht). Dann wäre es umso wichtiger, dem Hund zu helfen.

Sie werden dem Hund beide nicht gerecht. Ich würde den Hund nehmen, würde mir das auch zutrauen, könnte das auch irgendwie einrichten. Aber das ist kein Thema. Außerdem ist er der Besitzer.

Auch ist für mich die Vorstellung schlimm, was mit dem Hund geschieht, wenn meine Mutter mal nicht mehr sein sollte; immerhin geht sie liebevoll mit ihm um. Wenn überhaupt, habe ich jetzt eine Chance, etwas zu ändern. 

Ich fühle mich so ohnmächtig, aber Du hast recht, ich darf das nicht auf sich beruhen lassen. Ich werde sie in den nächsten Tagen sowieso besuchen. Eine Konfrontation mit dem Thema wird sehr schwer, zumal sie in 10 Tagen operiert wird und anschließend einige Wochen im Krankenhaus und Reha ist.

Evtl. sieht sie ein, dass es für sie immer beschwerlicher wird, sie überfordert ist und es dem Hund anderswo besser gehen würde. Ich versuche, an sie zu appellieren, bin allerdings nicht zuversichtlich.

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Kommentar von eggenberg1
07.05.2016, 21:34

ganz  lieben dank  fürs  sternchen -l.g.

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Hallo, 

der Freund eurer Mutter hat Recht - eine Kastration einfach so ist unnötig und u.U sogar schädlich. Man sollte Rüde und Hündin nur aus medizinischen Gründen kastrieren lassen. 

Bei dem Rest stimme ich dir zu. Es geht nicht, dass man an der Gesundheit des Tieres spart und den Hund schlägt. Hier wird gegen das Tierschutzgesetz verstoßen - wer sich ein Tier anschafft übernimmt Verantwortung und Verpflichtungen, denen sie nachkommen müssen. Darunter fallen vor allem Tierarztbesuche an. Zeigt euren Eltern die Tierschutzgesetze und mache ihn das klar. Meist reicht das schon um abzuschrecken. 

Zur Hormonspritze: Ich persönlich halte gar nix davon. Was soll das auch? Es sind ja nicht durchgehend läufige Hündinnen bei euch. Lasst ihm das. Läufige Hündin riechen und Liebeskummer haben, verkraftet der Hund schon. Bei sowas wird immer ganz schnell die Initiative ergriffen, aber wenn mal wirklich was Ernstes ansteht, dann lässt man den Hund leiden. Spart euch die Kosten der Hormonspritze für die Behandlung, die der Hund wirklich nötig hat. 

Ich wünsche dem Hund alles Gute und hoffe, dass ihr das mit euren Eltern geregelt bekommt! 

Mit freundlichen Grüßen

VanyVeggie

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Kommentar von Goldsuppenhuhn
06.05.2016, 20:33

Danke für Deine Antwort! Ich stimme Dir voll zu, dass der Hund nicht so behandelt werden darf und man mit ihm zum TA muss, wenn er krank ist.

Mit Tierschutzgesetzen, Veterinäramt etc. muss ich nicht drohen. Der Hund sieht gesund aus, bekommt zu Fressen, beim TA waren sie grundsätzlich auch schon mal.

Ich habe selbst nie erlebt, dass der Hund schlecht behandelt wird. Ich war auch nie dabei, als es dem Hund schlecht ging und ein gebotener TA-Besuch nicht durchgeführt wurde.

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Die Kastration eines Hundes bügelt nicht das glatt, was die Besitzer bei der Erziehung versaut haben. Im Gegenteil kann sich die Angst des Hundes vor den Schlägen seines Besitzers durch Kastration und hormonelle Veränderungen vergrößern und in Aggression umschlagen.

Für Angstaggressionen ist Cortisol verantwortlich. Die männlichen Sexualhormone hemmen die Ausschüttung von Cortisol und halten die Angstaggression somit im Zaum. Nimmst Du dem Hund durch die Kastration diese Cortisol hemmenden Sexualhormone, verstärkt sich die Angstaggression.

Durch Schläge kann man eine Leinenaggression übrigens hervorragend fördern. Hund bellt, bekommt eine geknallt und kapiert spätestens beim zweiten Mal: immer, wenn ein anderer Hund kommt, bekomme ich Schläge. Also bellt er in Erwartung der Schläge noch früher und intensiver. Und nun überleg Dir mal, was passiert, wenn Du den Hund kastrierst.

Ich verstehe nicht, warum Du nun auch noch mit an der Erziehung des Hundes herum pfuschen willst und Dich in Sorge über das baldige Ableben des Hundes ergehst, anstatt mal zu handeln. Freundliche Ansage, dass Deine Mutter und ihr Freund etwas ändern sollen, weil Du andernfalls Ordnungs- und Veterinäramt informierst. Dem Hund nützt das, was Du gerade tust, nämlich auch nichts. Nicht sorgen, nicht bitten, nicht dramatisieren, sondern Fakten schaffen.

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warum sollten Rüden kastriert werden ?

Wenn man die Jungs vor der Kastration nicht im Griff hat, gehorchen sie danach auch nicht besser.

Ich halte immer 2 intakte Rüden gleichzeitig, und hatte noch nie irgendwelche Rauffereien oder sonst was. Beide rüden gehorchen auf`s Wort.

Einen rüden sollte man nur kastrieren, egal ob chirurgisch oder chemisch, wenn dies einen gesundheitlichen Grund hat...z.B: wenn er im roten Bereich dreht, falls läufige Hündinnen in der Nähe sind, oder wenn`s ein Spitzrüde ist. D.h. Ein Hoden sich in der Bauchhöhle befindet und nicht in den Hodensack senkt.

Durch eine Kastration werden die Rüden meist von ihren Artgenossen gemoppt, da sie anders riechen als andere Rüden.

Das Erbrechen und Zittern könnte ein Zeichen von Stress sein........Ein TA könnte nach einer Untersuchung genaueres sagen.


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Kommentar von Goldsuppenhuhn
06.05.2016, 20:07

Danke für Deine Antwort.

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Nein Hunde sollten nicht immer kastriert werden... nur wenn ein medizinischer Grund vorliegt.

Mein Rüde ist 5 und intakt und bleibt es auch

Welches Tierheim gibt einer 79 und ihren Freund einen so jungen hund?

Der hund ist weder erzogen noch ausgelastet. Da nützt eine Kastration null. 

Der hund gehts so mies, weil er nicht richtig gehalten wird und gehört in Andere hände egal ob deine mutter dran hängt oder nicht...das sie zu lässt wie der Freund mit dem hund umgeht zeugt ja nicht von großer Zuneigung zum tier.

Würde jemand mein Hund grob anpacken würde ich ihm eine klatschen...

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Kommentar von Goldsuppenhuhn
06.05.2016, 20:19

Danke für die Info.

Der Freund ist erst 62! Ich stimme Dir in allen Punkten zu. Dem Hund geht's mies, es ist nicht das richtige Zuhause für ihn.

Ich könnte auch niemals akzeptieren, dass jemand einem meiner Meerschweinchen auch nur ein Haar krümmen würde. Das wäre das erste und letzte Mal.

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Unsere Tierärztin meinte, dass man diese chemische Kastration machen kann... ABER die Spritzen kosten alle 3 Monate 120 Euro! Ne Kastration sollte meiner Meinung nach nur erfolgen wenn ein medizinischer Grund vorliegt oder man keinen Nachwuchs möchte. Eine Kastration ersetzt nämlich keine Erziehung! Die Idee mit der Entführung kann nur nach hinten los gehen

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Ohne medizinischen Grund sollte man einen Rüden niemals kastrieren. Wenn man Pech hat ist er für alle anderen Rüden dann wie eine läufige Hündin.

Du und deine Schwester solltet euch zurück halten, ist nicht euer Hund und die ganze Sache geht euch nichts an.

Den Hund zu entführen ist eine böse Idee und zeigt eure Übergriffigkeit.

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Kommentar von eggenberg1
06.05.2016, 21:31

goodnight-- wenn  der  freund meiner  doch sehr betagten  mutter   deren gemeinsamen hund  schlägt  und  seelisch  kaputt macht  und damit auch die  mutter  angreift , dann  geht  dass di e FS  wohl was  an  ,schon a us  tierschutzrechtlichen gründen   von den menschlichen gründen mal ganz abgesehen ! man kann sich nicht  aus allem raus halten , nur  weils schwierig ist .

in unserer direkten nachbarschaft  wurde eine hündin  entführt  ,weil sie in einem taubenschlag  lebend  ,an einer 1 m langen leine ,   vom welpen alter ab an  ,am erblinden war --  dem tie r geht  es heute  super und  die erblindung konnte  verhindert werden --also  nicht immer weggucken

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