Sollten Lohnerhöhungen Prozentual (%) oder Absolut (€) erfolgen?

Das Ergebnis basiert auf 21 Abstimmungen

Absolute Lohnerhöhung 71%
Andere Antwort 14%
Prozentuale Lohnerhöhung 14%

8 Antworten

Prozentuale Lohnerhöhung

Nur eine prozentuale Erhöhung ist gerecht, denn sonst verschwinden die Unterschiede mit der Zeit -- vorausgesetzt die Ausgangssituation is fair, dann sind auch unbedingt prozentuale Änderungen erforderlich.

wieso sollten denn die Unterschiede verschwinden? Der Abstand bleibt immer konstant

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@Mismid

Naja, vor 50 Jahren haben meine Eltern ungefähr 300 Euro verdient und das war ein gutes Gehalt! Jetzt stelle dir mal vor, damals hätte der Azubi 100 und der Meister 400 verdient und die hätten jedes Jahr 5 Euro mehr bekommen, dann hätte der Azubi jetzt 350 Euro und der Meister 650 Euro. Während der Meister früher also das 4-fache verdiente, hat er jetzt nicht einmal mehr das doppelte. Wenn jeder jedes Jahr 5% bekommen hätte, dann hätte der Meister weiterhin genau das 4-fache und das wäre fair -- vorausgesetzt die Gehaltsunterschiede in der Ausgangssituation sind fair.

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Andere Antwort

Die Frage einer gerechten Lohnerhöhung ist sehr verwickelt und nicht allein durch reines Aufstellen von Prinzipien der theoretischen Vernunft (z. B.: alle sollen bekommen, was sie auch wirklich verdient haben) lösbar. Zusätzliche Überlegungen auf einer geringeren Abstraktionsstufe müssen hinzukommen.

1) Wenn ein Urteil über die Gerechtigkeit der bisherigen Bezahlung ausgeklammert wird, bleiben immer noch mehrere Möglichkeiten. In der Tendenz ist dabei eine prozentuale Lohnerhöhung gerechter, wenn dies den Beitrag der Mitarbeiter an den gestiegenen Einnahmen der Firma widerspiegelt. Dann haben zu den Mehreinnahmen nicht alle in gleicher Menge beigetragen, sondern mit einem unterschiedlich hohen Anteil. Ein entsprechendend dem bisherigen Lohnunterschied ausfallender unterschiedlicher Anteil an dem, was die Firma erwirtschaftet (mehr oder weniger Leistung), kann aber nicht automatisch vorausgesetzt werden. Eventuell finden dabei Veränderungen statt (bei einem stärkeren Ausmaß könnte dies auch zu einer Neueinstufung von Positionen führen). Bei der bisherigen Lohnhöhe sind möglicherweise weitere Kriterien berücksichtigt worden, z. B. Verantwortung, Zeit für eine Qualifizierung mit Ausgaben und Entfallen eines normalen Erwerbseinkommens. Für diesen Teil ist ein prozentualer Anstieg nicht selbstverständlich. Dies könnte ein Grund sein, eine vollständig prozentuale Lohnerhöhung als nicht völlig gerecht zu beurteilen.

2) In der Praxis ist die bisherige Lohnhöhe auch Ausdruck von nicht unbedingt immer fairen wirtschaftlichen Mechanismen (z. B. Angebot und Nachfrage, Preiskonkurrenz über Lohnkosten) und gesellschaftlicher Macht. Bei leicht austauschbaren Arbeitskräften ist die Bezahlung möglicherweise geringer, als im Grunde verdient wäre. Eine rein prozentuale Lohnerhöhung kann daher unter Umständen nicht sehr gerecht sein, weil bei den gering bezahlten Mitarbeitern wegen der niedrigen Ausgangsbasis das zusätzliche Ergebnis ziemlich dürftig ausfallen kann. Gegen eine rein absolute Lohnerhöhung spricht bei einem tatsächlich höherem Anteil der höher bezahlten Mitarbeiter an den Einnahmen der Firma eine dadurch bewirkte über einen längeren Zeitraum deutlich abnehmende Widerspiegelung dieses Beitrags (Anteil des Unterschieds an der Gesamtbezahlung). Die gerechteste Lösung ist eine von praktischer Vernunft geleitete Mischung von prozentualer und absoluter (z. B. durch einen Mindestbetrag umgesetzter) Lohnerhöhung.

Absolute Lohnerhöhung

gerechter wäre eine für alle gleichhohe feste Summe, damit sie die Schere zwischen arm und reich nicht noch weiter öffnet. Da aber die Leute die am meisten verdienen das sagen haben und bei dieser Lösung schlechter stehen würden, wird es niemals so gemacht werden. Als Alternative wären gestaffelte Erhöhungen. Azubis brauchen eigentlich gar keine, da diese eh maximal 3 Jahre dauert und sowieso von Lehrjahr zu Lehrjahr angehoben wird (natürlich müßte auch da alle paar Jahre ein Anpassung erfolgen):

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