Sollten Lehrerinnen ein islamisches Kopftuch tragen dürfen?

Das Ergebnis basiert auf 102 Abstimmungen

Nein 60%
Ja 34%
Ich habe keine Meinung dazu 6%

Was für ein Kopftuch, modisch oder religiös, und zu welchem Zweck sollte man es im Unterricht tragen?

Ein religiöses Kopftuch. Das trägt die Muslima immer, wenn sie aus dem Haus geht. Es ist eine Kultushandlung im Islam

Immer?

Dir ist nicht aufgefallen, dass es unzählige Muslimas gibt, die das NICHT tun?

Ändert nichts daran, dass es zum islamischen Kultus gehört. Es gibt auch Muslime, die nicht beten, obwohl das Gebet eine Pflicht ist

Dein Vergleich hinkt - ist dir denn nicht aufgefallen, dass der Koran KEIN Kopftuch vorschreibt?

Lies den Koran auf Arabisch. Das Kopftuch wird erwähnt

Warum hat Allah das dann nicht in diversen Übersetzungen so ausgedrückt, in denen zum Beispiel von einem "Brusttuch" die Rede ist? Hat sich Allah da vielleicht vertan?

Nein. Man muss es einfach nur auf Arabisch lesen. Das ist der originale Text

52 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Es ist nur wichtig, dass sie gut in ihrem Beruf ist, die Kleidung sollte dabei vollkommen egal sein solange sie angemessen ist. Nur weil man direkt sieht welchen Glauben sie hat, macht sie das nicht zu einer schlechten Lehrerin ☺️

DOCH - sie kann keine GUTE LEHRERIN sein, weil sie >ihre Religion und Kultur< über alles andere stellt ! Dies wird sie dann auch den Kids vermitteln - ein NO GO !

Bei solchem Lehrpersonal würde ich mein Kind von der Schule nehmen und einen Protest organisieren !!

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@eccojohn

Woher willst du das bitte wissen? Wenn sie z. B. Mathelehrerin ist, dann bringt sie ihnen nur Mathe bei, wieso sollte sie ihnen religiöse Werte vermitteln wollen? Das kannst du doch nicht anhand ihrer Kleidung beurteilen. Denk dir mal vernünftigere Argumente aus 😂

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@eccojohn

Und wenn sie zwangsweise ohne Kopftuch kommt, denkt sie dann automatisch liberaler?

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@cookielein123

Nein, Lehrer bringen nicht nur Mathe bei.

Meine Güte, wann waren hier einige das letzte Mal in der Schule? In diesen Einrichtungen geht es nicht nur um die Vermittlung fachlichen Wissens, sondern auch um soziale und gesellschaftliche Erziehung. Dafür werden Klassenlehrerstunden genutzt, es gibt ein Pausengeschehen usw..

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@Schwestergrim

Ja, aber trotzdem ist es nicht falsch ein Kopftuch dabei zu tragen, es wird ja nicht getragen um irgendwen damit zu beeinflussen oder so

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@cookielein123

Der Islam ist expansorisch ausgelegt und es ist durchaus das Ziel neue Gläubige zu gewinnen.

Leugne es doch bitte nicht. Lügen ist in der Religion nicht erlaubt.

Und natürlich beeinflusst die äußere Erscheinung - immer - und besonders kleine Kinder.

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@Schwestergrim

Es gibt auch Muslime ohne Kopftuch, sollen die auch nicht unterrichten dürfen weil sie ja auch neue Gläubige gewinnen wollen? 😂 Also wenn man sich durch ein Stück Stoff gestört fühlt, dann ist das echt lächerlich

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@cookielein123

Klar, dürfen sie unterrichten. Warum sollten sie nicht? Sie tragen ihre religiöse Gesinnung schließlich nicht mehr auf dem Kopf.

Wenn es nur ein Stück Stoff ist - wie du dich so lapidar auszudrücken pflegst - kann Frau es dann ja einfach absetzen und gut ist.

Lächerlich ist die Vehemenz von radikalen Gläubigen unbedingt Religiosität in jeden gesellschaftlichen Bereich hineinzuschmuggeln - ohne Rücksichtnahme.

Es soll tatsächlich Menschen geben, die religionsfrei leben wollen. Unglaublich. Ich weiß.

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Ja

Das sagt nur was darüber aus, wie sie lebt und was sie für sich festlegt, nicht, was sie sagt oder unterrichtet.

Müsste sie das Kopftuch zu haus lassen, würde sich an dem, was sie sagt und unterrichtet, nichts ändern.

Es geht nicht darum das sie das gleiche sagen würde. Das Kopftuch ist ein religiöses Zeichen. Lehrer sollten neutral sein. Sie sollten weder von ihrer politischen Richtung erzählen noch von ihrer Religion und dem zufolge auch kein Zeichen ihrer Religion in der Schule tragen. Das könnte die Schüler beeinflussen.

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@IchEsseEinPferd

Das könnte sie nicht nur beeinflussen, das tut es.

Schon unter den Kindern, die Kopftuch tragen, gehört es zum guten Ton andere Kinder dahin zu beeinflussen, dass sie auch Kopftuch tragen könnten und Ramadan machen sollten. Allerdings kenne ich ausreichend Kinder, die klarstellen, dass sie das nicht wollen.

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@IchEsseEinPferd
Lehrer sollten neutral sein.

Und das kann sie nicht, wenn sie ein Zeichen ihrer Religion trägt?

Soll sie neutral benoten und unterrichten, oder soll sie neutral aussehen? Davon steht, soweit mir bekannt ist, nichts in irgend einem Arbeitsvertrag.

Sie sollten weder von ihrer politischen Richtung erzählen noch von ihrer Religion

Und weil sie ein Kopftuch trägt, fängt sie plötzlich das Missionieren an?

Das könnte die Schüler beeinflussen.

Ja klar, die ganzen Schüler die einst zum Christentum konvertiert sind, weil ihre Lehrerin ein Kreuzkettchen um den Hals oder einen entsprechenden Ohrring getragen hat. Ist mir noch gut im Gedächtnis.

In deinen Augen soll also das Ziel sein, zu verheimlichen, dass es Religionen gibt, und Lehrer haben über alle persönlichen Angelegenheiten zu schweigen, weil Informationen ansteckend sind.

Glückwunsch.

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Wenn Muslime im Staatsdienst z.B. als Lehrpersonal dann so ehrlich wären, und den Kindern ebenso unverhohlen wie im realen Leben sagen würden, das ihr Koran und ihre islamische Religion sie dazu anhält NICHTMUSLIME / sog. UNGLÄUBIGE wie unwertes Leben zu betrachten und zu behandeln - sie lt. Koran sogar zu töten, dann könnte man mal darüber nachdenken, und die Kids selber befragen.

DAS ERGEBNIS möchte kein Moslem sehen - das garantiere ich !

Nachdenken darüber aber nur dann, wenn man die betreffenden Muslime dann nicht im Vorfeld der Einstellung einer direkten Lüge überführen könnte. (Sie jedoch der Lüge zu überführen wäre ein Kinderspiel und mit einer Frage mit JA/NEIN Lösung zu handhaben ! )

So angewendet gäbe es nicht mal eine muslimische Putzkraft oder Hausmeister !

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Wenn du einen Pizzaboten hast, der statt vorgeschriebener Restaurantkleidung dir die Pizza mit fleckiger Jogginghose bringt, ändert es auch nichts an seiner Qualifikation, sondern zeigt einfach nur, wie er lebt und was er für sich festgelegt hat, trotzdem fühlen sich Belieferte und Arbeitgeber dadurch gestört, da diese Person in dem Augenblick das Unternehmen repräsentiert.

Ein Kopftuch sagt weit mehr aus, und zwar, dass unser Staat und unser Bildungswesen nicht von der Religion getrennt sind.

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@Chrusty02

Der Dreckspatz Pizzabote muss auch hygienisch qualifiziert sein um die Pizzas zu transportieren.

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@Nunuhueper

Und eine fleckige Jogginghose disqualifiziert ihn? Was ist, wenn es Farbflecken sind vom Streichen? Oder ändern wir das Beispiel ab, der Pizzabote ist männlich und hat weibliche Reizwäsche an, also nichts mit Hygiene. Privat kann ja jeder machen, was er will, aber muss das Restaurant dulden so repräsentiert zu werden? Oder muss der Kunde das dulden, wenn er Erwartungen an das Restaurant hat?

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@Chrusty02

Das wird kein Arbeitgeber dulden.

Aber:

Der TÜV ist das zuständige Kontrollorgan für die einzuhaltenden Hygienevorschriften im Gaststättengewerbe. Kein Mensch ist sonst berechtigt, die unsichtbare Unterwäsche zu kontrollieren.

Interessant, dass hier die Duldung der religiösen Kopfbedeckung mit dem Tragen dreckiger Arbeitskleidung verglichen wird.

Der Restaurantbesitzer und auch die Gäste müssen nur nicht alles akzeptieren, was ihnen geboten wird.

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@Nunuhueper
Interessant, dass hier die Duldung der religiösen Kopfbedeckung mit dem Tragen dreckiger Arbeitskleidung verglichen wird.

Hier geht es nicht um den Vergleich, von dreckiger Kleidung, mit einer religiösen Kopfbedeckung, hier geht es um den Vergleich unangemessener Kleidung für eine berufliche Tätigkeit mit einer religiösen Kopfbedeckung.

Vllt war mein erstes Beispiel unpassend gewählt.

Jedenfalls ändert sich durch die Kleidung weder die Qualifikation noch die Arbeitsausführung des Pizzaboten, dennoch kann gewisse Kleidung unangemessen sein und darum geht es als Antwort an FresherKnilch.

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@Chrusty02

Unangemessenheit ist ein sehr weiter Begriff. Es gelten Gesetze und Vorschriften.

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Nein

Die Frage an sich ist schon mal inhaltlich FALSCH gestellt ! Nicht das Kopftuch ist das reale Problem, sondern der/die GLÄUBIGE darin als Moslem generell.

Die Frage müßte lauten, ob ein Moslem oder eine Muslima überhaupt in unseren Breitengraden Kinder anderer Religionen oder konfessionslose Kinder unterrichten darf.

Fakt ist dabei, das ein muslimisch gläubiger Mensch alle seine persönlichen und familiäre Dinge seiner Religion vollkommen unterordnet. Macht es der muslimische Mensch nicht, wird er aus der Religionsgemeinschaft mit vielen negativen Konsequenzen ausgeschlossen.

Jetzt ergibt sich hier eine Problemstellung, die durchaus mehr wie bedenklich zu sein scheint. Der/die GLÄUBIGE darf von religiöser Warte aus nicht gegen seine islamische Pflichten verstoßen, müsste es aber, wenn ein guter Job gemacht werden soll.

Es ist einem Muslimen untersagt, ein freundschaftliches Verhältnis zu UNGLÄUBIGEN zu unterhalten - es ist dem GLÄUBIGEN auferlegt, mit UNGLÄUBIGEN Koran-und islam-konform umzugehen. Das bedeutet, das es soweit geht, das ein Moslem aufgerufen und angehalten ist, Ungläubige im schlimmsten Falle zu töten.

SZENARIO A )

Will nun der gläubige Moslem ein guter Lehrer für Kinder aller möglichen religiösen Richtungen sein, müßte er den strikten Vorgaben seiner eigenen Religion entgegentreten. Er wäre quasi gezwungen, seine Religion abzulegen, um ehrlich und glaubhaft zu sein und zu bleiben. DAS jedoch wäre mit oftmals lebensgefährlichen Konsequenzen ihn selbst betreffend verbunden.

SZENARIO B)

Will nun der gläubige Moslem ein GUTER MOSLEM sein, aber dennoch unterrichten, dann behandelt er die ihm anvertraute Kinder korankonform als lebensunwerte Ungläubige und handelt nach Vorgaben des Mohammed und des Korans stark gegen die Interessen der Kinder. Massiv Leidtragende wären in diesem Fall die Kinder ! Eine faire Behandlung und eine gesunde Entwicklung wäre absolut nicht zu gewährleisten.

Fazit: Die Aussagen einiger Politiker, " DER ISLAM GEHÖRT ZU DEUTSCHLAND " ist deutlich zu hinterfragen und dann ist es rechtlich abzuklären, in wie weit dies zutrifft.

Es bleibt abzuklären, ob Menschen mit islamischer Religion und islamisch-politischer Einbindung überhaupt - und wie weit - geeignet sind, Kinder aus anderen Religionen zu unterrichten oder sonst wie zu betreuen.

ICH jedenfalls sehe das eher als eine moralisch-rechtliche GRUNDSATZFRAGE, statt hier über einen Stofffetzen und seine Zuordnung zu diskutieren !

Fakt ist dabei, das ein muslimisch gläubiger Mensch alle seine persönlichen und familiäre Dinge seiner Religion vollkommen unterordnet. Macht es der muslimische Mensch nicht, wird er aus der Religionsgemeinschaft mit vielen negativen Konsequenzen ausgeschlossen.

Das betrifft doch aber bestimmt nicht jeden Menschen dieser Glaubensrichtung und stellt somit eine Pauschalisierung dar.

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@Materianer

Beschäftige dich doch einmal mit den ganz normalen Pflichten des ganz normalen Muslimen nach der islamischen Lehre und des islamischen Rechts.

Dann wirst du wissen, was PAUSCHALISIERUNG ist !

Sachen schön zu reden ändert doch nichts an nachlesbaren FAKTEN !

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@eccojohn

Was du schreibst spiegelt nicht die Realität wieder als ob die alles ihrer Religion unterordnen würden, ich denke das macht die Mehrheit NICHT.

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@Materianer

Mach dich mal schlau - suche das Gespräch mit offenen und ehrlichen Muslimen. Schau auch mal bei den EX-MUSLIMEN auf die Internetseite.

Ich denke mal, das dürfte eine derbe Ernüchterung werden - aber auch einen gewaltigen Schritt hin zur oft verdeckten und versteckten Realität.

Somit m.E. auch eher eine zu klärende Grundsatzfrage, statt einer Diskussion um einen Stofffetzen !

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Ich verstehe deinen Ansatz, aber ein Moslem ist in Deutschland auch nicht völlig der stupiden roboterhaften Befolgung seiner Religion unterworfen und kann gerade hier in vielen Fällen selbst entscheiden, wie stark er den Glauben praktiziert.

Wenn man das was du schreibst so ließt, dürfte ein Moslem in Deutschland Garnichts leben, da der Islam schlicht und ergreifend gegen unser Grundgesetz verstoßen würde und dennoch ist es einfach nicht so krass.

Eine Lehrkraft oder ein Beamter haben Vorgaben, wie sie zu handeln haben und solange sich ein Moslem daran hält, sehe ich kein Problem damit, wie er das in sein Leben integriert ist gar nicht mein Problem und für mich völlig uninteressant.

Allerdings sehe ich beim Kopftuch eben ein anderes Problem, denn für mich sollte ein Staatsdiener oder eine Lehrkraft neutral auftreten.

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Ich habe keine Meinung dazu

Ich finde ein Kopftuch, welches nur die Haare bedeckt geht vollkommen klar. Eine Kopfbedeckung welche Teile des Gesichtes verdecken gehört jedoch nicht in die Schule. Die Schüler sollten dann aber auch das Recht haben, eine Kopfbedeckung (Mütze etc.) tragen zu dürfen.

Und ein 'Jesus lebt' T-shirt sollte konsequenterweise auch erlaubt sein.

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@RStroh

Klar, wieso auch nicht. Ist das denn verboten?

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Nein

Lehrer sind sekundäre Prägungspersonen die eine sehr leicht beeinflussbare Betreuungsgruppe um sich haben. Wie sehr sich Kinder und Jugendliche von ihrem Umfeld beeinflussen lassen zeigt gf selbst in den letzten Tagen ganz gut daran gemessen wieviele 11-14 jährige in jüngster Zeit frisch während und nach dem Pridemonth plötzlich auf die Idee kommen sie seinen homo-, bi- oder transsexuell. Wobei ich in keinerweise behaupten möchte das jeder der hier Rat ersucht ein Blender wäre. Oh nein wirklich nicht! Die Vergangenheit zeigte nur das sich gerade Kinder und Jugendliche von der Bewegung mitreißen ließen und anfingen falsche Schlüsse für sich zu ziehen.

Da hat das Kopftuch einfach nichts verloren aber versteht mich nicht falsch, das Kreuz gehört genauso sehr aus dem Klassenzimmer abgehängt und verbannt. Schule sollte ein neutraler Ort des Lehren, Lernen und Entwickelns sein ohne Schüler bewusst oder unbewusst in eine Richtung zu schieben.

Wenn ich so drüber nachdenke hätte ich nicht einmal was gegen Schuluniformen in Deutschland.

Wie dem auch sei ich finde es in Schulen unangebracht sonst ist es mir ziemlich egal ob eine Muslima eins trägt oder nicht.

Fragt man mich allerdings nach meiner persönlichen Meinung dazu finde ich es ist kein Glaubensbeweis sondern ein veraltertes Instrument des Mannes um Macht und Gewalt über die Frau auszuüben. Ich glaube nicht das wenn es ein so mächtiges Wesen wie Allah geben sollte er Glauben und Gutes im Tragen eines Tuches festmachen würde.

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