Sollten Lehrer wieder Hausbesuche machen, um Missstände aufzuklären?

...komplette Frage anzeigen

8 Antworten

Hausbesuche sind sicher nicht verkehrt.
Meiner Meinung nach muss das Übel jedoch bei der Wurzel gepackt werden.
Die Schüler sollten mehr Respekt vor dem Lehrer haben.
Die Schule ansich sollte einen höheren Stellenwert bekommen.
Das ganze Miteinander sollte ein anderes sein. LERNEN sollte wieder
das Wichtigste sein in der Schule und nicht das Thema....was bin ich, was
bist du...was hat der an, was hat die....alles nebensächlich.
Schule muss das sein, was sie mal war...das Sprungbrett für ein
weiteres Leben und Vorbereitung darauf.

manchmal wäre das wirklich gut, damit man das umfeld der schüler auch besser kennenlernt. allerdings würde das imensen zeitaufwand kosten und man müsste zu jedem einzelnen kind auf der gesamten schule gehen. desweiteren wollen viele schüler, gerade die, die schon einige jahre älter sind, überhaupt nicht, dass ein lehrer die eigenen 4 wände bvetritt.

ich denke in problemfällen wäre es schon angebracht . in dieser zeit ist es nun mal sehr wichtig , das beste aus den noten heraus zu holen , um gute chancen im späteren berufslebenleben zu haben . leider sehen es viele jugendliche anders ... lg

In der DDR gabs das früher, nicht wahr? Da musste der Lehrer im Laufe eines Schuljahres jeden Schüler einmal zuhause besucht haben. Hat Vor- und auch Nachteile. Vorteil: Vielleicht erkennt ein Lehrer doch mal einen Hilfebedarf eines Schülers, den er sonst übersehen hätte. Nachteil: Es kann zu Vorurteilen führen gegenüber ärmeren Kindern. Und es kann durchaus sein, dass Eltern bei denen wirklich etwas im Argen liegt, das dennoch gut verdecken können und heile Familie spielen.

Abgesehen davon bräuchte es mehr Personal. Aber ich bin eh der Meinung, bei all den Aufgaben, die Lehrer leisten sollen, bräuchte es inzwischen Doppelbesetzung in Schulklassen.

Wenn es die familiäre Situation eines Schülers erfordert, fände ich das ganz gut.

es gibt doch Telefon und Email. Das wäre für Lehrer schon ein erheblicher zusätzlicher Zeitaufwand.

Was denn noch? Es gibt Sprechstunden, Mail, Telefon, Einträge ins Hausaufgabenheft, Briefe ...

Dann haben sie aber viel zu tun! Es wird dich ja jetzt schon beklagt, daß so viele Stunden ausfallen (z.B. wegen Krankheit) und weil dann keine entsprechende Vertretung vorhanden ist. Wenn dann noch Hausbesuche gemacht werden sollen - wieviel Zeit soll denn dort noch investiert werden?

Was möchtest Du wissen?