Sollten Kinder Psychopharmaka nehmen?

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Das Ergebnis basiert auf 7 Abstimmungen

Nein 71%
Ja 28%
Interessiert mich nicht 0%
Als rein damit 0%

9 Antworten

Nein

nein, sollten sie nicht , weil ihr Gehirn noch nicht ausgereift ist und sich dadurch neurologische Fehler auf die Festplatte einnisten können. Das ist wie ein Virus , den du auch durch eine defragmentierung nicht mehr loswirst.

Wenn es nötig ist schon. Meine Beste Freundin litt von der 1. bis zur siebten Klasse unter Schulangst (Mobbing, Familiäre Verluste ... das waren mehrere Faktoren). Sie war sogar 10 Wochen in der Jugendpsychiatrie (mit 14 Jahren) und ist kurz danach wieder ins "alte Muster" zurückgefallen, sprich: Ihr ging es wieder so schlecht wie vorher.

Jetzt nimmt sie einmal am Tag 20 mg Fluoxetin und sie sagt selbst, dass sie zum ersten Mal seit dieser ganzen Zeit wieder ohne Angst und Bauchkrämpfe zur Schule gehen kann. Man merkt sogar als Außenstehender, wie gut es ihr geht.

Aber natürlich wurde auch bei ihr erst viel anderes probiert:

  • Schulpsychologe
  • Kinderpsychologe
  • Entspannungstherapie
  • pflanzliche Beruhigungsmittel (Bachblüten, Globuli, Baldrian...)

Sie sagt selbst, dass das Fluoxetin das Beste ist, was man in ihrem Fall tun konnte. Aber: Man sollte immer erst alles andere probieren und erst chemische Mittel nehmen, wenn wirklich nichts meher hilft.

Kann man so pauschal nicht sagen;

in jedem Falle sollte natürlich auf entsprechende Psychotherapien zurückgegriffen werden; im Einzelfall können unterstützend natürlich entsprechende Medikmanete sinnvoll sein, aber das kann man wie gesagt nicht pauschal sagen sondern das muss man individuell betrachten

Nein

Kinder, die unter der Einwirkung von Medikamenten stehen, sind folgsamer und angepasster und verursachen "weniger Ärger", was Eltern und Lehrern gefällt.

Zum Beispiel das Medikament "Ritalin" hat schon mehrere Kinder getötet, denn dieses Medikament ist ein Amphetamin, und Amphetamine sind seit langem dafür bekannt, dass sie einen plötzlichen Herztod verursachen können, sogar bei ganz jungen Menschen."

Es liegen inzwischen zahllose Beweise dafür vor, dass Stimulantia und Psychopharmaka die Produktion der Wachstumshormone stören und dass sie das gesamte Wachstum eines Kindes hemmen können, einschließlich Größe und Gewicht.

Die Vorstellung ernsthafterer Störungen als nur der des Wachstums drängt sich auf, denn schließlich wirken sie sich auf das gesamte Körperwachstum aus, einschließlich des Gehirns.

Hier habe ich einen Link, der über die Gefährlichkeit von Ritalin warnt:

http://www.adhs-schweiz.ch/wissenschaft_5.htm

......... es gibt nicht nur krasse Nebenwirkungen durch Ritalin,...... jedoch wird dieses Medikament sehr häufig den Kinder "eingeflöst".

Nein

Kinder sollten so gut wie es geht eher mildere Sachen nehmen oder gar nicht. Nur wenn es nicht wirklich nicht anders geht, sollte derjenige Psychopharmaka nehmen.

Deine Frage ist sehr pauschal formuliert für ein derart komplexes Thema. Auch die gegebenen Antwortmöglichkeiten sind meines Erachtens nicht richtig durchdacht. Wo liegt der Unterschied zwischen "ja" und "als rein damit"? Mal abgesehen vom ironischen Unterton.

Ja

...wenn sie es brauchen und von einem Arzt verschrieben bekommen haben.

manchmal geht es nicht anders, im allgemeinen aber nicht.

Wenn sie selbstmordgefährdet sind, depressiv, psychotisch oder an ADHS leiden schon.

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