Sollten eurer Meinung nach Sogenannte "Kampfhunde" ("Listenhunde") verboten werden?

Das Ergebnis basiert auf 31 Abstimmungen

Grnerell Sachkundenachweiss für ALLE Hundehalter (Rasse egal) 65%
Nein Listenhunde sollten nicht verboten werden 19%
Ja Listenhunde sollten grundsätzlich verboten werden 13%
Erlauniss sollte an Sachkundenachweiss gekoppelt sein 3%

15 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Und zwar auch für Handtaschenhündchen. Das sind oft die verzogendsten kleinen Kneifzangen überhaupt.
ich wurde 2x gebissen, einmal von einem Dackel der nicht umsonst von jedem Kind im Dorf gefürchtet wurde und einal von einem Jacky, beide also kleine Hunde. Mein Hund hatte schon einen Chihuahua an der Kehle hängen, nur das der nichtmal durchs Fell kam, versucht hat er es vehement. Kommentar der Halterin "na und, Ihr Monster macht ihn eben sauer". Meine Dicke hat den Zwerg dann aus dem Fell geschüttelt und war auch noch die Böse, weil sie ja groß ist -.-

Viele der "Listenhunde" sind ganz tolle tiere, richtig erzogen sind sie nicht auffälliger oder gefährlicher als andere Hunde (und in weniger Vorfälle verwickelt als z.B. DSH). Was der Halter dann mit ihnen macht liegt nicht an der Rasse sondern daran, ob er ein *fiiiep* ist, einen Hund für sein mickriges Ego missbraucht oder ein verantwortungsvoller Hundehalter ist. In den ersten fällen wird auch ein labrador gestört und mitunter richtig gefährlich, im zweiten Fall ist auch ein Bulli ein Schmusehund.

Grundlagen mus meiner Meinung nach jeder Halter nachweisen können, der Test ist auch nicht schwer, sich ein wenig mit dem Thema auseinanderzusetzen reicht schon.
Solche Tests sollte es aber auch für ander Halter von Kleintieren geben, grade bei Nagern die als Kinderspielzeuge verkauft werden läuft immernoch so viel Murks.

Du sprichst mir aus der Seele, besser hätte ich es nicht sagen können

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Ja Listenhunde sollten grundsätzlich verboten werden

Ja, auf jeden Fall, die schlimmen Ereignisse bei uns sprechen eine deutliche Sprache. Bei uns sind Kampfhunde inzwischen verboten.

Damaliges Zitat vom Veterinäramt: Kampfhunde sind Hunde die es nicht braucht.

Diese Hunde sind fast ausschliesslich in falschen Händen. Was dann regelmässig aus dem Ruder läuft.

Was sie dann anrichten ist ungeheuerlich.

Das Drama fängt immer damit an, dass der Hund als Waffe benutzt wird oder der Hundehalter unterschätzt welches Potenzial der Hund am anderen Ende der Leine hat.

Wenn man so einen Angriff einmal miterlebt hat, gehen einem die Bilder nicht mehr aus dem Kopf.

Ok ich teile deine Meinung nicht, der Angriff eines schäferhundes kann durchaus auch tödlich sein. Auch passieren die meißten Beißvorfälle durch schäferhunde und Labrador (davon werden auch mehr gehalten). Dennoch finde ich persönlich eine Pauschalisierung das alle Kampfhunde gefährlich sind schwachsinnig. Wäre das Problem mit den falschen Haltern ( die es unabhängig der Rasse gibt!) deiner Meinung nach mit dem Hundeführerschein nicht behoben oder zumindest viel besser ?

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@BlackStag93

Du musst weder meine, noch die Meinung vom Veterinäramt unserer Stadt teilen. Du gehörst auch nicht zu der Familie des tot gebissenen Kindes, das nur auf dem Weg in den Kindergarten war. Du hast ebenfalls noch nie gesehen, dass ein Kampfhund ohne jegliche Anzeichen von Aggression gebissen hat und rund 20 Minuten nicht mehr los gelassen hat..

Ich hingegen schon, ich war auch bei der anschliessenden Operation dabei.

Ich war auch fast täglich mit 2 Experten die eingezogene Kampfhunde bei sich aufgenommen haben.
So ein Blabla wie du redet keiner von denen..

Du gehörst auch nicht zu der Hundestaffel unserer Stadt die fast wöchentlich Kampfhunde aus den Verkehr ziehen musste, welche sich schwachsinnige Hundehalter, um bei deiner Ausdrucksweise zu bleiben, angeschafft haben.

Ergo du kannst denken was du willst, ich muss deine Denke nicht teilen..

Alles was jemals in einen Hund hinein gezüchtet wurde kann jederzeit unvermittelt auftreten. Kampfhunde sind nun mal zu Hundekämpfen gezüchtet worden.

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@Goodnight

Ja du musst meine Meinung nicht teilen, genau wie ich deine nicht teilen muss. Und "Kampfhunde" wurden nie für kämpfe gegen Menschen gezüchtet ! Du gehörst halt nicht zu den Menschen die ihr Leben lang nur Kampfhunde als familienhunde hatten, zusammen mit Kindern, Katzen usw. Die ihr leben lang niemanden gebissen haben und jedem freundlich begegnen sind, die reden nämlich auch nicht so ein blabla wie du. Seriöse Züchter legen auch Wert darauf die früher von kriminellen reingezüchteten wesenszüge wieder raus zu züchten. Bei richtiger Erziehung sind das sehr liebevolle und auch liebe bedürftige Familienhunde.

Bei dir werden also wöchentlich Listenhunde aus dem Verkehr gezogen?? Wo wohnst du? In Detroit?

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Grnerell Sachkundenachweiss für ALLE Hundehalter (Rasse egal)

Die Liste der Listenhunde sollte eigentlich der Deutsche Schäferhund anführen. Viele Listenhunde sind "Lämmer" und viele Microhunde "Teufelchen". Es hängt immer an den Haltern und deshalb sollten alle Hundehalter einen Sachkundenachweis erbringen, eventuell mittels Unterricht an der VHS.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Hatte in den letzten 15 Jahren 5 Hunde, 1 -3 gleichzeitig.

Das wird niemals passieren. Der Schäferhund hat immer noch eine sehr grosse Lobby..

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@dsupper

Naja - der Schäferhund hat viele Jahre guten "Dienst" gemacht und nicht wenige sind im Krieg gestorben als man sie unter die Panzer geschickt hat usw...

Aber ich finde diese Diskussion sowieso müssig. Es liegt nicht an den Hunden - egal welche Rasse - sondern immer an den Menschen.

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@William1307

Das will ich auch nicht abstreiten - trotzdem führt er jede Beißstatistik an - wobei man natürlich nicht vergessen darf, wie viele dieser Hunde es ja auch gibt.

Trotzdem ist der Dt. Schäferung, neben seiner unbeschreiblichen Vielseitigkeit als Gebrauchshund, der "Prototyp" der deutschen Tugenden: Mut, Treue, Gehorsam, Ausdauer, Vielseitigkeit und Robustheit.

Nicht ohne Grund wurde er deshalb auch zum Symbol der Nazis.

Und das sitzt immer noch in den Köpfen der Menschen und es wäre unmöglich, ihn auf die unsäglichen "Listen" zu setzen. (Wobei er im Tessin in der Schweiz eben als potentiell gefährliche Rasse auf einer solchen Liste steht)

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@dsupper

Wenn man sich ansieht was für Machos Schäferhunde privat halten, wundert das gar nicht.

Ein Schäferhund ist leider auch ein Hund den man sehr gut missbrauchen kann. Das zieht solche Typen an wie die Motten das Licht.

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Grnerell Sachkundenachweiss für ALLE Hundehalter (Rasse egal)

Jeder Hundehalter sollte sachkundig in Bezug auf Hunde sein. Es ist nicht die Rasse, die entscheidend ist, sondern es ist der Mensch am anderen Ende der Leine.

Danke für deine Antwort, so sehe ich das auch

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Grnerell Sachkundenachweiss für ALLE Hundehalter (Rasse egal)

Dass diese Rasselisten gar nichts bringen, hat sich doch im laufe der letzten 20 Jahre bestätigt. Nicht ohne Grund haben einige kluge Bundesländer mittlerweile erkannt, dass die Gefährlichkeit eines Hundes nicht in seiner Rasse begründet liegt, sondern in seinem Halter und dass jeder Hund - selbst ein Chihuahua gefährich werden kann.

Selbst die sogenannten Kampfhunde sind ja niemals zum Kampf gegen Menschen gezüchtet worden (außer vielleicht in grauester Vorzeit). Warum also sollten sie sich gegen den Menschen wenden?

Immer sind es die Menschen, die aus allen möglichen Hunden gefährliche Hunde machen, um ihr eigenes nicht vorhandenes Selbstbewusst aufzupolieren (bei Männern liegen die Gründe oft etwas "tiefer") ....

Und solche Sachkundeprüfungen - sowohl Theorie als auch Praxis - sollte es für JEDEN Hund und seinen Halter geben. Das hätte viele viele Vorteile.

Danke so sehe ich das auch

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