Sollten Diabetiker komplett auf Süßes verzichten, schaden Süßigkeiten Diabetikern?

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Das muß jeder für sich entscheiden. Bei guten Werten darf man sich mal ein wenig gönnen, natürlich nicht 2 Tafeln Schokolade hintereinander.

Mein Mann hatte einen schwer einstellbaren Diabetes und war insulinpflichtig. Er hatte sogar die Erlaubnis vom Diabetologen, ab und zu mal was Süßes zu essen, sozusagen als kleines Highlight. Ich habe schon darauf geachtet, daß er nicht zu viel bekam, selbst bei Obst nicht.

Die Antwort lautet jain. ;)

Zuerst einmal kommt es darauf an, ob Du Typ 1 oder Typ 2 Diabetiker bist.

Als Typ 1 darfst Du alles, Du musst nur korrekt spritzen und auf Dein Gewicht achten.

Bei Typ 2 wird es dann schon etwas schwieriger. Leider werden die meisten Typ 2 Diabetiker mit oralen Antidiabetika behandelt. Der Nachteil ist, Metformin (oder ähnliches) ist so ausgelegt, das es nur mit einer bestimmten Menge an Kohlehydraten klar kommt,

Wenn Du also Tabletten bekommst, solltest Du Dir trotzdem (sofern Du es finanzieren kannst) ein Messgerät besorgen und 1-3 mal am Tag Deinen Blutzucker kontrollieren. Mit der Tabletten sollte der Konsum von Süssem stark eingeschränkt sein, zumal die meisten auch noch sehr viel Fruchtzucker enthalten, das dann auch noch zur Leberverfettung führen kann.

Bist Du Typ 2 mit Insulintherapie, ist das etwas einfacher. Du berechnest Deine Kohlehydrate und spritzt die entsprechende Menge. Allerdings musst dann sehr auf Dein Gewicht achten, denn Insulin stoppt (während seiner Wirkdauer) die Fettverbrennung. Da sollte man für ausreichend Bewegung sorgen.

Eine bessere Lösung ist es, sich seine Süssigkeiten selbst herzustellen. Frisches Obst mit etwas Süsse bestreut, selbst gemachte Puddings, Griesbrei, etc. und selbst Gebackenes. http://backherz24.de/

Da kann man die Kohlehydrate drastisch senken, wenn man statt Zucker auf andere Süssungsmittel zugreift. Ein gutes Beispiel ist hier Sweetcare. Es ist eine Mischung aus Erythrit und Stevia. Stevia allein würde beim Backen nicht den gewünschten Effekt bringen, Erythrit allein würde grösse Menge benötigen und hat einen leicht kühlen Geschmack.

In der Kombination aber kann es wie Zucker verwendet werden, schmeckt auch so und hat nur sehr wenige Kohlehydrate. https://shop.welzcare.de/stevia-sweetcare-zucker/sweetcare-kristallzucker.html

Es gibt ihn ausserdem als Puderzucker oder auch Gelierzucker für selbst gemachte Marmeladen, wobei man da das auch noch mit etwas Apfelpektin verstärken kann und dann noch weniger Süsse benötigt.

https://shop.welzcare.de/stevia-sweetcare-zucker/sweetcare-puderzucker.html https://shop.welzcare.de/stevia-sweetcare-zucker/sweetcare-gelierzucker.html

Zusätzlich solltest weniger Industrieöle benutzen, da sie alle für einen längere Haltbarkeit erhitzt wurden. Kaltgepresst sagt nur was über die Pressung aus, das sie später erhitzt wurden, schreibt natürlich keiner drauf. Ein Öl das 12, 24 oder mehr Monate haltbar ist, hat nur Omega 6 anzubieten, der Rest, sofern es ihn überhaupt gab, ist tot.

Nimm zum (an-) braten lieber Kokosöl, sowas z.B. https://www.oelmuehle-solling.de/kokosoel-naturland-fair.html und iss auch häufig eine Salat mit frischem Leinöl https://www.oelmuehle-solling.de/bio-lein%C3%B6l-kaufen-leinsamen%C3%B6l.html . Es ist reich an Omega 3.

Ich habe Dir die verlinkt, die ich immer kaufe, gibt es natürlich auch von anderen Anbietern. Übrigens - ein frischens Leinöl hält (im Kühlschrank) nur 6-8 Wochen, nicht 12 oder mehr Monate wie das aus dem Supermarkt. Omega 3 ist licht- und temperaturempfindlich und verträgt auch keinen Sauerstoff.

Zu viel tote Öle (und damit Omega 6) machen uns krank und helfen nur der Speiseölindustrie.

Ein Quark mit frischem, klein geschnittenem Obst und etwas Leinöl ist übrigens ein sehr gesundes Frühstück.

https://www.ndr.de/ratgeber/kochen/rezepte/rezeptdb102.html?sdg_id=43&kombi_suche=1

https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/die-ernaehrungsdocs/rezepte/index.html

Öl macht übrigens nicht dick, wenn man das richtige benutzt, den unser Körper benötigt Öl. Wirklich dick machen zuviel Kohlehydrate. Der Körper spaltet Kohlehydrate im Darm zu Glucose (Traubenzucker), der Brennstoff mit dem wir funktionieren, und schickt sie über den Dünndarm ins Blut (Blutzucker).

Dort wird die Glucose (vereinfacht dargestellt) vom Insulin in die Zellen transportiert. Hat man zu wenig Insulin, steigt der Zucker im Blut.

Überschüssige Glucose wird in der Leber und zum Teil auch in den Muskeln als Glykogen gespeichert und bei Bedarf wieder in Glucose gewandelt. Der Vorteil von Bewegung ist übrigens, das Muskeln Glucose verbrennen, ohne Insulin zu benötigen.

Sind die Glykogenspeicher gefüllt und ist noch immer Glucose da, wird der Rest in Körperfett, bevorzugt Bauchfett, gewandelt, um für schlechtere Zeiten als Vorrat zu dienen. Schlechtere Zeiten gibt es aber heute wegen des Überangebots an Nahrungsmitteln nicht mehr und so erhöht sich das Gewicht, wenn mann nicht auf den Konsum von Kohlehydraten achtet.

Körperfett hat zudem die negative Effekt, das der Körper Fettzellen täglich umbaut und dafür benötigt/benutzt er Insulin. Also je mehr Körperfett, desto weniger Insulin hat man für die tägliche Ernährung zur Verfügung.

Zudem hat Bauchfett eine weiteren Nachteil. Es produziert Hormone, die eine künstliche Insulinresistenz erzeugen, bzw. bei Typ 2 die vorhandene Insulinresistenz zusätzlich die erhöht.

Das war jetzt etwas mehr als Du gefragt hast, ich hoffe es hilft trotzdem ein wenig. :) Wenn Du noch Fragen hast, einfach einen Kommentar schreiben.

Nein. Diabetiker dürfen Süßigkeiten essen, je nachdem wie die Krankheit und die Einstellung bei einer Person ist aber nicht jederzeit, und nicht zu viel auf einmal.

Bei einer Unterzuckerung (die nicht bei jedem Diabetiker gleichermaßen droht) kann es sogar wichtig sein schnell etwas süßes zu essen.

Kann man komplett auf Süßigkeiten verzichten, oder fehlt es dem Körper nach einer Zeit?

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